Kind 7 Jahre Weint Wegen Jeder Kleinigkeit

Oh, du liebes bisschen Drama! Kennst du das auch? Dein siebenjähriges Kind, sonst die pure Lebensfreude, verwandelt sich plötzlich in eine wandelnde Tränenfontäne? Wegen jeder Kleinigkeit? Keine Sorge, du bist nicht allein! Willkommen im Club der Eltern von kleinen Sensibelchen. Wir haben hier Kekse (die du vielleicht heimlich essen musst, weil… Drama).
Die täglichen Tragödien eines Siebenjährigen
Es ist wirklich unglaublich, oder? Da freust du dich, dass du pünktlich aus dem Haus kommst, die Sonne scheint und… ZACK! Die Socke ist verrutscht! Weltuntergang! Oder der Toast ist zu braun! Völlige Eskalation! Es ist, als ob sie die Superkraft entwickelt haben, aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen. Und dieser Elefant weint dann halt.
Gestern erst: Meine Tochter, sonst eine kleine Künstlerin, bekam einen Anfall, weil der blaue Buntstift nicht exakt den gleichen Farbton hatte wie auf der Abbildung auf der Packung. Wir reden hier von Nuancen, die selbst ein Profi-Maler kaum erkennen würde! Aber für sie war es das Ende der kreativen Karriere. „Ich werde NIE wieder malen können!“, schluchzte sie dramatisch. Ich musste innerlich kichern. Äußerlich versuchte ich, mitfühlend zu nicken und ihr anzubieten, einen neuen Stift zu kaufen. (Spoiler: Der neue Stift war auch nicht perfekt. Neues Drama).
Must Read
Die Top 5 der Wein-Auslöser (Achtung, Spoiler: Es sind ALLES Kleinigkeiten!)
- Die falsche Müslischüssel (Wie konnte ich nur wagen, nicht die mit dem Einhorn zu nehmen?!)
- Das Haargummi, das "zu eng" ist (obwohl es das gleiche ist wie jeden Tag).
- Der Lego-Turm, der NICHT von alleine stehen bleibt (Physik ist unfair!).
- Der Pulli, der "kratzt" (obwohl er aus Kuschelwolke besteht).
- Der Schatten des Nachbarhauses, der genau auf ihren Lieblings-Sandkuchen fällt (Sonnenfinsternis!).
Und das ist nur die Spitze des Eisbergs! Manchmal habe ich das Gefühl, ich lebe in einem griechischen Drama. Nur eben mit mehr Glitzer und weniger Göttern (aber dafür gefühlt genauso viel Willkür).
Was tun, wenn die Tränen fließen? (Abgesehen von Nerven behalten!)
Okay, tief durchatmen. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese kleinen Dramen für dein Kind in diesem Moment echt sind. Auch wenn es für uns albern erscheint.

"Validation ist das Zauberwort! Nimm die Gefühle deines Kindes ernst. Sag sowas wie: 'Ich sehe, du bist traurig, weil der Toast zu dunkel ist.'"
Und dann? Ablenkung! Das ist meine Geheimwaffe. Ein Witz erzählen (auch wenn er schlecht ist!), ein Lied singen (auch wenn du falsch singst!), oder einfach nur eine dicke Umarmung. Oft hilft es, die Situation zu entdramatisieren und die Aufmerksamkeit auf etwas Positives zu lenken.
Manchmal hilft es auch, einfach nur da zu sein und zuzuhören. Ohne Ratschläge, ohne Wertung. Einfach nur da sein und zeigen: "Ich bin für dich da, egal wie doof die Socke ist."

Und vergiss nicht: Humor ist die beste Medizin! Wenn meine Tochter wieder einmal wegen einer nicht-existenten Katastrophe weint, versuche ich, die Situation mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Manchmal sage ich dann: "Okay, das ist jetzt aber wirklich ein Fall für die Vereinten Nationen!" Das bringt sie oft zum Lachen und die Tränen versiegen schneller als man "Taschentuch" sagen kann.
Also, liebe Eltern von kleinen Drama-Queens und -Kings: Bleibt stark, bleibt geduldig und vor allem: Bleibt humorvoll! Diese Phase geht vorbei (irgendwann!). Und bis dahin? Genießt die Show! (Denn ehrlich gesagt, ein bisschen Drama macht das Leben doch auch spannender, oder?… Na gut, vielleicht nicht immer. Aber manchmal schon!)
Und denk dran: Du bist ein großartiger Elternteil! Auch wenn du gerade innerlich die Augen verdrehst, weil dein Kind weint, weil die Banane nicht richtig geschält ist. Du schaffst das!
