Katze Lässt Sich Spot On Nicht Auftragen

Okay, Leute, setzt euch, bestellt euch einen Kaffee (mit extra viel Koffein, ihr werdet ihn brauchen!), denn ich muss euch was erzählen. Es geht um meine Katze. Nennen wir sie… Fluffy Terror. Und es geht um Spot-On-Parasitenmittel. Ihr ahnt es schon, oder?
Der Kampf beginnt: Spot-On gegen Fluffy Terror
Spot-On-Mittel, diese kleinen Ampullen, die uns versprechen, Flöhe, Zecken und sonstiges Krabbelgetier zu eliminieren. Klingt easy, oder? Falsch! Bei manchen Katzen ist das einfacher als die Steuererklärung zu machen (Achtung, Sarkasmus!). Bei meiner Fluffy Terror ist es eher, als würde man versuchen, einen Tiger zu bändigen, während man jongliert und dabei die Oper "Die Walküre" singt. In Mandarin.
Ich meine, diese Katze ist so anspruchsvoll, dass sie glaubt, Thunfisch aus der Dose ist nur für Pöbel. Sie besteht auf handgeangelten Bio-Lachs, zubereitet von einem Sternekoch. Kein Witz. Also, was dachte ich mir, als ich glaubte, sie würde sich freiwillig etwas auf den Nacken träufeln lassen, das nicht nach Lachs riecht?
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Der erste Versuch: Ich war vorbereitet. Handtuch? Check. Leckerlis? Check. Unterstützung von meinem Freund (nennen wir ihn einfach "Kratzbaum-Michi")? Check. Die Ampulle war geöffnet, ich näherte mich Fluffy Terror mit einem beruhigenden "Psst, psst, alles gut…". Das "Psst, psst" wurde mit einem Fauchen beantwortet, das so laut war, dass die Nachbarn dachten, ein Düsenjet startet im Wohnzimmer. Die Leckerlis wurden mit Verachtung gestraft. Und Kratzbaum-Michi hatte plötzlich sehr dringende Dinge im Keller zu erledigen.
Das Ergebnis: Ich hatte ein bisschen Spot-On auf Fluffy Terror, aber hauptsächlich auf meinen Händen, meiner Hose und dem Perserteppich. Fluffy Terror hatte kein bisschen Spot-On, aber dafür eine gesteigerte Abneigung gegen mich und alles, was nach mir riecht.

Der zweite Versuch: Plan B. Ich hatte im Internet recherchiert. Tipps und Tricks, die angeblich "narrensicher" sind. Einer davon war, die Katze während des Schlafens zu überraschen. Genial! Fluffy Terror schläft wie ein Stein, dachte ich. Denkste! Sie hat anscheinend einen eingebauten Radar für alles, was auch nur annähernd nach "ekliger Flüssigkeit, die auf meinen Nacken soll" riecht. Sie sprang auf, fauchte, kratzte und verschwand unter dem Sofa, bevor ich überhaupt "Spot…" sagen konnte. Diesmal war der Perserteppich verschont geblieben, dafür hatte ich jetzt eine blutende Wunde am Arm. Danke, Internet!
Warum ist das so schwer? (Und ein paar echte Fakten!)
Okay, Spaß beiseite (kurz!). Warum ist das Auftragen von Spot-On-Mitteln bei manchen Katzen so eine Herausforderung? Hier sind ein paar Gründe:
- Geruchsempfindlichkeit: Katzen haben einen extrem ausgeprägten Geruchssinn. Die meisten Spot-On-Mittel riechen für sie einfach unangenehm.
- Misstrauen: Katzen sind von Natur aus misstrauisch. Alles, was neu und unbekannt ist, wird erstmal kritisch beäugt.
- Persönlichkeit: Jede Katze ist anders. Manche sind einfach mutiger und toleranter als andere. Fluffy Terror gehört definitiv zur Kategorie "Extrem vorsichtig, panisch und nachtragend".
Wichtiger Fakt: Es ist entscheidend, das Spot-On-Mittel genau nach Anweisung aufzutragen. Am besten im Nacken, weil die Katze dort nicht hinkommt, um es abzulecken. Und niemals ein Mittel für Hunde bei Katzen verwenden! Das kann lebensgefährlich sein!

Der (vielleicht) finale Versuch (mit professioneller Hilfe!)
Nachdem ich mit meinem Latein am Ende war (und mein Freund "Kratzbaum-Michi" mich ignorierte), habe ich beschlossen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich habe meinen Tierarzt angerufen. Er hat gelacht. Lange. Und dann hat er mir einen Termin angeboten. Mit dem Versprechen, dass er sich persönlich um Fluffy Terror kümmern würde.
Ich bin gespannt. Ich habe auch gehört, dass es Spot-On-Mittel gibt, die besser riechen (für Katzen!) oder als Tablette verabreicht werden können. Vielleicht ist das die Lösung. Oder ich muss Fluffy Terror einfach einreden, dass das Spot-On ein exklusives Parfüm für anspruchsvolle Katzen ist. Mit Lachs-Duft. Wäre auch eine Option.

Die Moral von der Geschichte? Katzen sind unberechenbar. Und Spot-On-Mittel können zum Albtraum werden. Aber gebt nicht auf! Es gibt immer eine Lösung. Und wenn nicht, kauft euch einen großen Vorrat an Pflastern und redet mit eurer Katze. Vielleicht versteht sie euch ja irgendwann… Oder auch nicht. Aber wenigstens habt ihr es versucht.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie der Kampf Spot-On gegen Fluffy Terror ausgeht. Bis dahin: Viel Glück mit euren eigenen Fellnasen-Diven!
P.S. Hat jemand Tipps, wie man Katzen davon überzeugt, dass Staubsauger keine Monster sind? Nur so aus Interesse…
