Karl Wacker Heim Evangelische Heimstiftung

Habt ihr schon mal von Karl Wacker gehört? Nein, nicht der berühmte Fußballer oder der coole DJ von nebenan. Karl Wacker war ein Pfarrer. Und zwar einer, der was bewegen wollte. Aber lasst uns vorher über was anderes reden: Stellt euch vor, ihr werdet alt. So richtig alt. Mit Falten und Zipperlein und dem unbändigen Drang, alles zehnmal zu erzählen. Was dann?
Na, hoffentlich habt ihr dann nette Enkel, die sich kümmern. Aber was, wenn nicht? Oder wenn die Enkel zwar lieb sind, aber selbst mit Job und Familie voll ausgelastet? Genau hier kommt Karl Wacker ins Spiel. Denn der hat sich schon vor langer Zeit Gedanken darüber gemacht, wie man alten Menschen ein gutes Zuhause geben kann. Und zwar ein Zuhause, in dem sie sich wohlfühlen, selbstbestimmt leben und nicht einfach nur verwahrt werden.
Und was hat das Ganze mit der Evangelischen Heimstiftung zu tun? Nun, Karl Wacker war maßgeblich an deren Gründung beteiligt. Die Heimstiftung ist nämlich eine riesige Organisation, die in Baden-Württemberg jede Menge Altenheime und Pflegeeinrichtungen betreibt. Und das Besondere daran ist: Hier steht der Mensch im Mittelpunkt. Klingt kitschig? Vielleicht. Aber es stimmt.
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Mehr als nur "Heim"
Früher hieß es ja immer so schön abschätzig "ab ins Heim". Dabei sind die Einrichtungen der Evangelischen Heimstiftung alles andere als graue, trostlose Anstalten. Hier wird gelacht, gesungen, gebastelt und gefeiert. Und manchmal passieren auch ganz verrückte Sachen. Habt ihr zum Beispiel gehört, dass in einem Heim mal eine Rentner-Gang gegründet wurde, die nachts heimlich die Gärten der Nachbarn "verschönert" hat? Mit Gartenzwergen und blinkenden Lichterketten. Eine herrliche Vorstellung, oder?
Okay, das ist vielleicht ein extremes Beispiel. Aber es zeigt, dass in den Einrichtungen der Evangelischen Heimstiftung Leben pulsiert. Und das ist auch gut so. Denn Alter ist kein Zustand des Dahinvegetierens, sondern ein Lebensabschnitt mit eigenen Freuden und Herausforderungen.

Und apropos Herausforderungen: Die gibt es natürlich auch. Denn die Pflege von alten Menschen ist anstrengend und fordernd. Aber die Mitarbeiter der Evangelischen Heimstiftung machen das mit Herzblut und Engagement. Sie sind nicht nur Pfleger, sondern auch Zuhörer, Tröster und manchmal sogar Ersatzfamilie.
"Es ist wichtig, den Menschen im Alter nicht einfach nur zu versorgen, sondern ihm auch Würde und Lebensqualität zu erhalten,"

soll Karl Wacker mal gesagt haben. Und das ist auch heute noch das Motto der Evangelischen Heimstiftung.
Ein bisschen Humor muss sein
Und weil das Leben nicht immer nur ernst sein kann, wird in den Einrichtungen der Evangelischen Heimstiftung auch viel gelacht. Denn Humor ist die beste Medizin – gerade im Alter. Da gibt es zum Beispiel die Bewohnerin, die jeden Morgen mit ihrem Rollator ein Wettrennen veranstaltet. Oder den Bewohner, der heimlich im Speisesaal Klavier spielt, obwohl er es eigentlich gar nicht darf. Solche kleinen, verrückten Geschichten machen das Leben bunt und lebenswert.

Also, wenn ihr das nächste Mal an der Evangelischen Heimstiftung vorbeifahrt, denkt nicht an ein trostloses Altenheim. Denkt an einen Ort, an dem gelebt, gelacht und gefeiert wird. An einen Ort, an dem Menschen im Mittelpunkt stehen. Und vielleicht auch an Karl Wacker, den Pfarrer, der sich schon vor langer Zeit Gedanken darüber gemacht hat, wie man alten Menschen ein gutes Zuhause geben kann.
Und wer weiß, vielleicht verschönert ja auch eure Gartenzwerg-Gang eines Tages eure Nachbarschaft! 😉
