Kann Man Ungeöffnete Medikamente Zurückgeben

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mal eine angefangene Packung Kopfschmerztabletten im Medizinschrank gefunden, die älter ist als der letzte Besuch der Queen in Deutschland? Die Frage, die sich dann aufdrängt, ist: Kann ich das Zeug, was ich nicht gebraucht habe, wieder in die Apotheke schleppen und sagen: "Nö, will ich doch nicht!"? Die Antwort ist...nun ja, komplizierter als die Bedienungsanleitung eines IKEA-Regals.
Die magische Welt der Medikamentenrückgabe
Stellt euch vor, ihr seid in einer Apotheke. Ein freundlicher Apotheker lächelt euch an. Ihr haltet ihm triumphierend eine ungeöffnete Packung Hustensaft unter die Nase und sagt: "Hier, ich hab mich doch nicht erkältet! Geld zurück, bitte!" In den meisten Fällen wird der Apotheker euch eher ansehen, als hättet ihr gerade versucht, ihm einen Hamster als Zahlungsmittel anzubieten. Warum? Weil's eben nicht so einfach ist.
Die Grundregel lautet: In Deutschland ist die Rückgabe von Medikamenten, selbst wenn sie ungeöffnet sind, grundsätzlich schwierig bis unmöglich. Das klingt hart, ist aber aus gutem Grund so.
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Denkt mal drüber nach: Medikamente sind keine Jeans, die man einfach anprobieren und zurückgeben kann, wenn sie nicht passen. Sie sind empfindliche chemische Verbindungen, die unter bestimmten Bedingungen gelagert werden müssen. Wenn jemand ein Medikament kauft, mit nach Hause nimmt (vielleicht lagert er es neben der Heizung, vielleicht im Kühlschrank neben der Mayonnaise!), dann kann die Apotheke nicht mehr garantieren, dass das Medikament noch einwandfrei ist. Und wer will schon ein Medikament nehmen, bei dem man nicht sicher ist, ob es noch wirkt oder einen in einen sprechenden Papagei verwandelt?
Die Ausnahmen, die die Regel bestätigen (und uns ein bisschen Hoffnung geben)
Aber hey, es gibt Hoffnungsschimmer am Horizont! Wie bei jeder Regel gibt es auch hier Ausnahmen. Zum Beispiel:

- Fehler der Apotheke: Wenn die Apotheke euch das falsche Medikament gegeben hat oder es beschädigt ist, dann habt ihr natürlich ein Recht auf Umtausch oder Rückgabe. Stellt euch vor, ihr wollt Aspirin, bekommt aber Abführmittel...das wäre ein sehr unerfreuliches Missverständnis.
- Rückrufaktionen: Manchmal stellt sich heraus, dass ein Medikament fehlerhaft ist oder unerwünschte Nebenwirkungen hat. In solchen Fällen werden die Medikamente zurückgerufen, und ihr bekommt euer Geld zurück. Das ist so, als würde der Hersteller sagen: "Ups, da haben wir wohl etwas Mist gebaut! Tut uns leid!"
- Kulanz: In seltenen Fällen ist die Apotheke kulant und nimmt das Medikament zurück. Das hängt aber stark vom Apotheker ab und davon, wie überzeugend ihr eure Geschichte erzählt. Vielleicht hilft es, zu erwähnen, dass ihr das Medikament für eure imaginäre Oma gekauft habt, die plötzlich wieder kerngesund ist... (Aber Achtung: Lügen haben kurze Beine!)
Was tun, wenn man Medikamente übrig hat?
Okay, die Rückgabe ist also schwierig. Was macht man dann mit den ganzen Pillen, Salben und Säften, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben? Die Antwort ist: Ab in den Sondermüll!
Fast alle Kommunen haben Sammelstellen für Sondermüll, wo ihr eure alten Medikamente kostenlos abgeben könnt. Warum nicht einfach in den Hausmüll? Weil Medikamente Schadstoffe enthalten, die ins Grundwasser gelangen können. Und das wollen wir ja nicht, oder? Wir wollen ja sauberes Wasser, damit wir unseren Kaffee kochen können, um wach genug zu sein, um über die Sinnlosigkeit des Lebens nachzudenken...oder so ähnlich.

Manchmal nehmen auch Apotheken alte Medikamente zurück. Fragt einfach nach! Aber erwartet nicht, dass sie euch dafür auch noch Geld geben.
Die Moral von der Geschicht'
Also, liebe Freunde, merkt euch: Medikamente sind keine Wegwerfartikel. Kauft nur, was ihr wirklich braucht, und entsorgt alte Medikamente ordnungsgemäß. Und wenn ihr wirklich mal ein Medikament zurückgeben müsst, versucht es mit Freundlichkeit und einem Lächeln. Vielleicht habt ihr ja Glück! Aber erwartet nicht zu viel. Sonst steht ihr am Ende mit leeren Händen und einer angefangenen Packung Hustensaft da...

Und denkt immer daran: Bevor ihr ein neues Medikament nehmt, lest die Packungsbeilage! Sonst endet ihr noch mit dem sprechenden Papagei...
Disclaimer: Ich bin kein Apotheker oder Arzt. Dieser Artikel dient nur zur Unterhaltung und Information. Bei gesundheitlichen Fragen wendet euch bitte an einen Fachmann.
