Kann Man Mit 17 Ausziehen

Na, grübelst du auch gerade, ob du mit 17 schon die Koffer packen und Mama und Papa (liebevoll!) Lebewohl sagen darfst? Ja, das mit dem Ausziehen ist so eine Sache. Kurz gesagt: Es ist kompliziert. Aber keine Panik, wir quatschen mal ganz locker drüber!
Die große Frage: Darf ich das überhaupt?
Also, die rechtliche Lage in Deutschland ist… naja, sagen wir mal, nicht ganz eindeutig. Mit 17 bist du noch minderjährig. Das bedeutet, deine Eltern haben das Sorgerecht. Und das heißt, sie müssen erstmal einverstanden sein. Eh klar, oder?
Aber, und jetzt kommt das große Aber: Es gibt Ausnahmen! Wenn deine Eltern sagen, „Nee, kein Bock drauf, du bleibst hier!“, dann ist das nicht automatisch das Ende der Fahnenstange. Manchmal entscheidet das Familiengericht. Stell dir das wie einen Film vor, nur mit Paragraphen statt Popcorn. Ob das aber wirklich nötig ist? Hoffentlich nicht!
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Denk dran: Das Gericht guckt, was das Beste für dich ist. Bist du total unglücklich zuhause? Geht es dir psychisch nicht gut? Oder hast du vielleicht schon eine Ausbildung und kannst dich selbst versorgen? All das spielt eine Rolle.
Kohle, Kohle, Kohle!
Ganz ehrlich? Ohne Moos nix los! Auch wenn's hart klingt: Kannst du dir das Ausziehen überhaupt leisten? Miete, Strom, Internet (lebensnotwendig!), Essen… das läppert sich. Hast du einen Job? Oder eine Ausbildungsvergütung, die reicht? Denk daran: Du musst alles selbst bezahlen. Keine Mama mehr, die den Kühlschrank füllt. (Außer, du hast eine supernette Mama, die dir ab und zu was zusteckt. Aber verlass dich nicht drauf! 😉)

Frag dich mal ehrlich: Bist du bereit, auf manches zu verzichten? Teure Klamotten? Das neueste Smartphone? Oder gehst du lieber mit deinen Freunden essen? Das Leben als Erwachsener hat seinen Preis!
Wo willst du denn hin?
Klar, das WG-Leben klingt mega-cool. Gemeinsam kochen, feiern, quatschen… Aaaaber: Hast du schon eine Zusage für ein Zimmer? Oder eine eigene Wohnung gefunden? Die Wohnungssuche ist ein echter Marathon, glaub mir. Und oft wollen Vermieter eine Bürgschaft der Eltern sehen. Uuuund? Hast du schon mit deinen Eltern darüber gesprochen, dass sie eventuell bürgen müssten? Das ist nämlich auch so eine Sache…
Oder denkst du an eine betreute Wohngruppe? Das könnte eine gute Option sein, wenn du noch Unterstützung brauchst. Dort hast du Ansprechpartner, die dir bei Problemen helfen können. Ist vielleicht nicht der Traum vom unabhängigen Leben, aber ein guter Zwischenschritt?

Bist du wirklich bereit?
Ausziehen ist nicht nur Party und Freiheit. Es ist auch Verantwortung. Wäsche waschen (die wäscht sich nicht von selbst!), putzen (auch nicht!), Rechnungen bezahlen (doof, aber muss sein!)… Klingt nicht so prickelnd, oder?
Kannst du kochen? Oder lebst du von Pizza und Tiefkühl-Lasagne? (Kein Urteil, machen wir alle mal!). Und was ist mit deinem Papierkram? Versicherungen, Bankkonto… Kennst du dich damit aus? Es ist mehr, als nur ein paar Kisten packen und Tschüss sagen!

Was sagen deine Eltern? (Ganz wichtig!)
Der wichtigste Punkt: Redet miteinander! Auch wenn es schwerfällt. Versucht, einen Kompromiss zu finden. Vielleicht könnt ihr erstmal ein Probewohnen vereinbaren? Oder du ziehst nur für ein paar Tage in der Woche aus? So können sich alle langsam daran gewöhnen. Und du merkst, ob das Leben auf eigenen Beinen wirklich was für dich ist.
Denk dran: Deine Eltern lieben dich (auch wenn sie manchmal nerven!). Sie wollen nur, dass es dir gut geht. Und vielleicht haben sie auch einfach nur Angst, dass du ohne sie nicht klarkommst. Zeig ihnen, dass du es kannst! Bereite dich gut vor, sei verantwortungsbewusst und zeige ihnen, dass du reif genug bist. Und dann klappt das vielleicht auch mit dem Ausziehen. Irgendwann. 😉
Und wenn nicht? Dann ist das auch kein Weltuntergang! Genieße noch die Zeit zuhause. Die Zeit, in der Mama kocht und Papa die Wäsche macht… irgendwann wirst du dich danach sehnen. Versprochen! 😉
