Jede Kommunikation Hat Einen Inhalts Und Einen Beziehungsaspekt

Hey du! Stell dir vor, du sitzt mit mir beim Kaffee, ja? Und wir quatschen über… Kommunikation. Klingt erstmal öde, ich weiß. Aber glaub mir, das Thema ist Gold wert!
Denn jede verdammte Kommunikation – egal ob mit dem Partner, dem Chef oder der Katze – hat zwei Seiten. Zwei! Als ob's nicht schon kompliziert genug wäre, oder?
Die Sache mit dem Inhalt…
Da haben wir erstmal den Inhaltsaspekt. Logisch, oder? Das ist das, was wir eigentlich sagen wollen. Die reine Information. "Holst du bitte die Milch?" Boom. Fakt. Aufgabe erledigt. So einfach kann's sein! (Oder auch nicht, höhö.)
Must Read
Es ist das, was man wörtlich nimmt. Der Rohstoff quasi. Die nackte Wahrheit… oder zumindest die nackte Behauptung. Aber Moment mal… ist das wirklich alles?
…und die Sache mit der Beziehung!
Nö! Denn jetzt kommt der Clou: Der Beziehungsaspekt. Und der ist oft der Knackpunkt. Der heimliche Strippenzieher im Hintergrund. Der kleine Teufel auf deiner Schulter, der alles verkompliziert. (Sorry, Teufel!)
Der Beziehungsaspekt sagt nämlich, wie wir etwas sagen. Tonfall, Körpersprache, Mimik… Alles! Es geht darum, wie wir zueinander stehen, wie wir uns gegenseitig sehen. Und ganz wichtig: Was wir glauben, was der andere über uns denkt! Puh, schon verwirrend, nicht wahr?

Denk an die Milch! "Holst du bitte die Milch?" kann freundlich, genervt, bittend oder befehlend klingen. Und jede Variante sagt etwas anderes über eure Beziehung aus. Krass, oder?
Ist dir schon mal aufgefallen, dass jemand etwas Nettes gesagt hat, aber du dich trotzdem irgendwie… komisch gefühlt hast? Genau! Da hat der Beziehungsaspekt Alarm geschlagen!
Vielleicht war der Tonfall herablassend oder die Körpersprache abweisend. Und schon ist der schöne Inhalt futsch und du denkst nur: "Was wollte der/die mir eigentlich damit sagen?"

Das große Missverständnis-Potential
Und genau da liegt das Problem! Missverständnisse entstehen nämlich meistens nicht auf der Inhaltsebene, sondern auf der Beziehungsebene. Wir interpretieren ständig, was der andere wirklich meint. Und rat mal? Oft liegen wir daneben! Ups!
Weil wir unsere eigenen Erfahrungen, Erwartungen und Ängste in die Interpretation reinpacken. Das ist wie ein Filter, der alles verzerrt. Kennst du das auch?
Was tun gegen das Chaos?
Okay, was können wir jetzt tun, um nicht ständig in Kommunikationsfallen zu tappen?
![Die 5 Axiome von Paul Watzlawick • einfach erklärt · [mit Video]](https://d1g9li960vagp7.cloudfront.net/wp-content/uploads/2024/02/Jede-Kommunikation-hat-einen-Inhalts-und-Beziehungsaspekt_Ue-1024x576.jpg)
Erstens: Bewusst werden! Achte mal drauf, wie du selbst sprichst und wie andere auf dich reagieren. Was löst du mit deinem Tonfall aus? Und was interpretierst du bei anderen?
Zweitens: Nachfragen! Wenn du unsicher bist, frag lieber nach! "Habe ich das richtig verstanden, dass…?" oder "Wie hast du das gemeint?" Kostet Überwindung, aber spart Nerven!
Drittens: Offen kommunizieren! Sprich an, wenn dich etwas stört. Natürlich freundlich und konstruktiv! "Ich fühle mich gerade so…", ist oft besser als "Du bist immer…!" (Ja, ich weiß, leichter gesagt als getan!)

Viertens: Empathie! Versuche, dich in den anderen hineinzuversetzen. Warum sagt er/sie das so? Was steckt dahinter?
Und fünftens: Humor! Lachen hilft! Über sich selbst, über die Situation… Hauptsache, die Stimmung bleibt locker.
Also, denk dran: Jede Kommunikation ist mehr als nur das, was gesagt wird. Da ist immer noch die Beziehungsebene, die mitspielt. Und wenn du das im Hinterkopf behältst, kannst du schon eine Menge Missverständnisse vermeiden. Prost, auf bessere Gespräche!
