Ist Ein Puls Von 40 Im Schlaf Gefährlich

Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal panisch seinen Puls gecheckt? Und wer hat dann NICHT sofort Dr. Google befragt, um zu erfahren, ob alles noch im grünen Bereich ist? Ich bekenne mich schuldig!
Langsam, mein Freund! Ist langsam wirklich schlimm?
Heute geht's um eine spezielle Pulsfrequenz: 40 Schläge pro Minute. Im Schlaf! Horrorvorstellung, oder? Da wachen die meisten schon schweißgebadet auf und sehen sich im Geiste schon im Krankenhaus liegen. Aber Moment mal!
Ich habe da eine – vielleicht etwas unpopuläre – Meinung dazu. Ist ein Puls von 40 im Schlaf wirklich SO gefährlich? Ich sage: Nicht unbedingt! Kommt drauf an! Und hier kommt der Disclaimer für alle Ärzte im Raum: Ich bin KEIN Arzt. Also bitte, keine Herzinfarkt-Diagnosen aufgrund dieses Artikels! Sucht im Zweifelsfall einen echten Mediziner auf!
Must Read
Aber zurück zum Thema. Ein Ruhepuls von 40 im Schlaf? Das klingt erstmal langsam. Sehr langsam. Aber überlegt mal: Was machen wir denn im Schlaf? Richtig! Wir... schlafen! Der Körper fährt runter. Alles wird ein bisschen gemütlicher. Und dazu gehört eben auch, dass das Herz nicht mehr so ackern muss, als würde man gerade einen Marathon laufen.
Ich finde ja, wir sind viel zu sehr darauf fixiert, in irgendwelchen Normbereichen zu liegen. Der Puls muss zwischen 60 und 100 sein. Der Blutdruck 120 zu 80. Sonst sind wir schon halb tot! Aber hey, wir sind doch keine Roboter! Wir sind Individuen! Jeder Körper tickt anders. Und was für den einen normal ist, ist für den anderen vielleicht schon Hochleistungssport.

Die Elite der Langsamkeit: Sportlerherzen
Besonders spannend wird’s, wenn man an Sportler denkt. Ausdauersportler, um genau zu sein. Die haben oft einen Ruhepuls, von dem Otto Normalverbraucher nur träumen kann. Oder eben Alpträume hat. Ein trainiertes Herz pumpt nämlich effizienter. Es braucht weniger Schläge, um den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Und da sind 40 Schläge im Schlaf gar nichts Ungewöhnliches. Im Gegenteil! Das ist quasi ein Zeichen für Top-Fitness!
Also, liebe Couchpotatoes, bevor ihr euch jetzt Sorgen macht: Das bedeutet NICHT, dass ihr faul sein sollt! Ein bisschen Bewegung schadet nie! Aber nur, damit das klar ist!
Worauf ich eigentlich hinaus will: Lasst uns doch ein bisschen entspannter mit dem Thema umgehen. Nicht jede kleine Abweichung vom „Normalwert“ ist gleich eine Katastrophe. Bevor ihr euch verrückt macht, überlegt doch mal: Seid ihr sportlich aktiv? Fühlt ihr euch ansonsten fit und gesund? Schlaft ihr gut? Wenn ihr all diese Fragen mit „Ja“ beantworten könnt, dann ist ein langsamer Puls im Schlaf vielleicht einfach nur ein Zeichen dafür, dass euer Körper top in Schuss ist.

Wann es doch kritisch werden könnte
Aber natürlich gibt es auch Ausnahmen. Wenn der langsame Puls plötzlich auftritt, begleitet von Schwindel, Ohnmacht oder Atemnot, dann sollte man natürlich zum Arzt gehen. Keine Frage! Auch, wenn man sich einfach nur unwohl fühlt, ist es besser, auf Nummer sicher zu gehen.
Manchmal stecken hinter einem langsamen Puls auch Medikamente oder andere gesundheitliche Probleme. Deshalb: Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig. Aber bitte, liebe Hypochonder, lasst euch nicht von Dr. Google verrückt machen! Sprecht mit einem echten Experten!

Ich persönlich finde ja, wir sollten uns alle ein bisschen mehr auf unser Bauchgefühl verlassen. Der Körper ist ein Wunderwerk. Er weiß meistens selbst am besten, was gut für ihn ist. Und wenn er im Schlaf ein bisschen langsamer macht, dann ist das vielleicht einfach nur seine Art, uns zu sagen: „Entspann dich mal! Du hast es verdient!“
Und apropos Entspannung: Ich gehe jetzt eine Runde spazieren. Mein Puls wird dann zwar etwas höher sein, aber das ist ja auch okay. Solange er nicht auf 200 hochschnellt, bin ich happy! Und ihr hoffentlich auch! 😉
Also, nochmal zum Mitschreiben: Ein Puls von 40 im Schlaf muss nicht gefährlich sein! Kann aber. Im Zweifelsfall: Arzt fragen. Und bis dahin: Entspannt bleiben!
