Isekai Wa Smartphone To Tomo Ni Kohaku

Leute, lasst mich euch mal eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte über... nun ja, nennen wir es mal einen leicht übertriebenen Trip ins Jenseits mit 'nem Smartphone. Ja, richtig gelesen. Es geht um "Isekai wa Smartphone to Tomo ni." (In Another World With My Smartphone). Haltet euch fest, denn das wird...äh...interessant.
Die Prämisse: Sorry, Gott!
Stellt euch vor: Ihr werdet von Gott persönlich aus Versehen getötet. Peinlich, oder? Unser Protagonist, Touya Mochizuki, erlebt genau das. Als Entschädigung bekommt er die Chance, in einer Fantasy-Welt wiedergeboren zu werden. Und, das ist der Clou, er darf sein Smartphone mitnehmen! Inklusive all seiner Apps. Keine Ahnung, ob er da auch Candy Crush drauf hat. Ich hoffe es! Aber das ist noch nicht alles... er bekommt auch verstärkte magische Fähigkeiten spendiert. Sozusagen das Rundum-Sorglos-Paket für den versehentlich Getöteten.
Also, Touya im anderen Universum. Er lernt die Sprache im Handumdrehen, dank seines Smartphones. Und er freundet sich schnell mit vielen hübschen Mädchen an. Ja, ich weiß, das schreit förmlich nach "Harem-Anime". Aber hey, wer würde sich schon beschweren, wenn man quasi ein magisches Google in der Tasche und eine Horde loyaler (und attraktiver) Freundinnen hat?
Must Read
Das Smartphone: Mehr als nur ein Taschenrechner
Kommen wir zum Star der Show: das Smartphone. Es ist nicht nur ein Kommunikationsmittel (obwohl er damit sicher coole Selfies aus einer Fantasy-Welt posten könnte). Touya nutzt es, um zu googeln (logisch!), um Sprachen zu übersetzen und um Magie zu wirken! Ja, ihr habt richtig gelesen. Magie. Aus. Dem. Smartphone. Das nenn ich mal eine App-Entwicklung, die Apple sich abschminken kann!
Man könnte sagen, das Smartphone ist Touyas persönlicher Schweizer Taschenmesser. Oder eher sein allmächtiger Zauberstab. Es löst Probleme, hilft ihm bei Kämpfen und dient sogar als Kommunikationsmittel mit Leuten auf der Erde (Spoiler-Alarm! Nicht wirklich. Aber wäre doch cool, oder?).

Charaktere: Eine bunte Mischung
Abgesehen von Touya gibt es eine ganze Reihe von Charakteren, die ihm auf seinem Abenteuer zur Seite stehen. Da wären zum Beispiel die Zwillingsschwestern Linze und Elze Silhoueska, die beide Magierinnen sind. Und Yumina Urnea Belfast, eine Prinzessin mit einer...äh...speziellen Gabe. Sagen wir mal, sie kann Lügen durchschauen. Praktisch, wenn man in einer Welt voller politischer Intrigen unterwegs ist.
Und natürlich darf ein Ninja-Mädchen nicht fehlen! Kougyoku Yae ist eine Schwertkämpferin mit einem starken Gerechtigkeitssinn. Und dann ist da noch Sushie Ernea Ortlinde, eine Herzogin, die sich Touyas Harem anschließt. Ja, ich hab's gesagt. Es ist ein Harem-Anime. Aber hey, niemand ist perfekt!

Kritik: Nicht jedermanns Sache
Okay, reden wir mal Klartext. "Isekai wa Smartphone to Tomo ni." ist...nicht das anspruchsvollste Stück Literatur. Es ist leicht, es ist unterhaltsam, und es ist voll von Klischees. Manche Leute lieben es dafür, andere hassen es. Die Story ist jetzt nicht unbedingt episch, aber wenn man einfach nur abschalten und ein bisschen Spaß haben will, dann ist es genau das Richtige. Es ist wie ein guilty pleasure Snack. Man weiß, es ist nicht gesund, aber es schmeckt einfach gut!
Viele kritisieren, dass Touya zu perfekt ist. Er ist stark, intelligent, charmant und hat ein Smartphone mit unendlichen Möglichkeiten. Es ist fast so, als hätte der Autor beschlossen, den ultimativen Power-Fantasy-Charakter zu erschaffen. Aber hey, vielleicht ist das ja genau das, was manche Leute sehen wollen!

Warum es trotzdem Spaß macht
Trotz aller Kritikpunkte hat "Isekai wa Smartphone to Tomo ni." seinen Reiz. Es ist eine unbeschwerte und humorvolle Serie, die sich selbst nicht zu ernst nimmt. Die Animationen sind hübsch, die Charaktere sind sympathisch (auch wenn sie manchmal etwas klischeehaft sind), und die Geschichte ist einfach zu verfolgen. Und wer würde sich nicht wünschen, ein Smartphone mit unbegrenztem Akku und magischen Fähigkeiten zu haben?
Also, wenn ihr auf der Suche nach einem Anime seid, der euch zum Nachdenken anregt, dann ist das vielleicht nicht der Richtige. Aber wenn ihr einfach nur lachen und euch ein bisschen unterhalten lassen wollt, dann gebt "Isekai wa Smartphone to Tomo ni." eine Chance. Vielleicht werdet ihr ja positiv überrascht! Und wer weiß, vielleicht inspiriert es euch ja auch dazu, eure eigene Isekai-Geschichte zu schreiben. Nur vielleicht ohne Gott-Mord, ok?
Am Ende des Tages ist es einfach nur eine Geschichte über einen Typen, der in einer Fantasy-Welt mit seinem Smartphone chillt. Und manchmal ist das ja auch schon genug, oder?
