Interpretation Of Sonnet 18
Also, Leute, setzt euch mal hin, bestellt euch nen Kaffee (oder nen Aperol, ich urteile nicht!), denn ich muss euch was erzählen. Es geht um Shakespeare. Ja, genau, der Typ mit dem komischen Bart und den noch komischeren Hüten. Aber keine Panik, wir reden nicht über Hamlet (wer hat schon Zeit für so viel Drama?) sondern über Sonett 18. Und das ist, ehrlich gesagt, ziemlich witzig, wenn man sich mal reinfuchst.
Also, Sonett 18, das berühmte "Shall I compare thee to a summer's day?" – Kennen wir alle, oder? Klingt erstmal romantisch, süßlich, und nach ner Menge Rosenwasser. Aber wartet mal ab!
Die große Frage: Ist der Sommer wirklich so toll?
Shakespeare fängt an und fragt: "Soll ich dich mit einem Sommertag vergleichen?" Und im Grunde ist das schon der erste Gag. Denn mal ehrlich, der Sommer? Hier in Deutschland? Ist doch meistens entweder zu heiß, zu verregnet oder von Wespen belagert. Ich mein, die Vorstellung, dass Shakespeare im verregneten London saß und dachte: "Ja, der Sommer ist das ALLERBESTE!", ist doch schon irgendwie komisch, oder?
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Er sagt ja auch gleich: "Du bist lieblicher und gemäßigter." Klingt fast so, als würde er sich entschuldigen, dass er überhaupt auf die Idee gekommen ist, den Vergleich zu ziehen. "Sorry, Liebling, aber der Sommer… naja, du bist halt besser!" Ist wie wenn man sagt: "Deine Pizza ist fast so gut wie ein Döner!" Eh… danke?
Und dann kommt der Hammer: "Rough winds do shake the darling buds of May." Starke Winde schütteln die zarten Knospen im Mai! Also, hallo? Wer will schon mit nem Sommertag verglichen werden, der von Stürmen verprügelt wird? Das ist wie wenn man jemanden mit nem schlecht gelaunten Einhorn vergleicht. Unpassend!

Ach ja, und dann ist da noch: "And summer's lease hath all too short a date." Der Sommer hat eine viel zu kurze Dauer! Klar, Shakespeare, erzähl mir was Neues! Der Sommer ist wie ein Tinder-Date: vorbei, bevor man überhaupt richtig angefangen hat.
Der Clou: Die Unsterblichkeit durch Poesie
Aber jetzt kommt der eigentliche Clou. Shakespeare ist ja nicht doof. Er weiß, dass der Sommer vergänglich ist. Aber er hat einen Plan! Und dieser Plan ist… TA-DA!… POESIE!

Er sagt: "But thy eternal summer shall not fade." Dein ewiger Sommer soll nicht vergehen! Und das ist nicht, weil du so unglaublich gut aussiehst, sondern weil er dich in einem Sonett verewigt hat. Genial, oder? Er schenkt dir die Unsterblichkeit, indem er dich in ein Gedicht packt. Ist wie ein Facebook-Profil für die Ewigkeit!
Im Grunde sagt er: "Der Sommer ist doof und vergänglich, aber ich schreibe über dich, und dadurch wirst du für immer jung und schön sein!" Das ist schon ziemlich clever. Und auch ein bisschen egoistisch. Denk mal drüber nach: "Ich schreibe über dich, damit MEIN Gedicht unsterblich wird, und dadurch wirst DU auch unsterblich. Also, danke, dass du so fotogen bist!"

Und dann kommt die ultimative Zeile: "So long as men can breathe or eyes can see, So long lives this, and this gives life to thee." Solange Menschen atmen oder Augen sehen können, so lange lebt dies, und dies gibt dir Leben! Bäm! Shakespeare haut auf den Tisch! Er weiß, dass sein Gedicht die Jahrhunderte überdauern wird, und dadurch wird auch die Person, die er besingt, unsterblich. Das ist wie ein Influencer-Vertrag mit dem Tod. "Hey Tod, lass meine Muse in Ruhe! Sie hat einen Vertrag mit mir!"
Die Moral von der Geschicht'
Also, was lernen wir daraus? Erstens: Der Sommer ist überbewertet. Zweitens: Shakespeare war ein ziemlich gerissener Typ. Und drittens: Wenn ihr wirklich unsterblich werden wollt, dann lasst euch von einem begabten Dichter besingen. Oder, noch besser, werdet selbst zu einem!

Sonett 18 ist also nicht nur eine schnulzige Liebeserklärung, sondern auch eine ziemlich clevere Selbstdarstellung. Shakespeare sagt im Grunde: "Ich bin der Größte! Ich kann dich unsterblich machen! Und ganz nebenbei erwähne ich, dass der Sommer doof ist."
Also, das nächste Mal, wenn ihr "Shall I compare thee to a summer's day?" hört, denkt daran: Es ist nicht nur romantisch, sondern auch saukomisch. Und ein bisschen größenwahnsinnig. Aber hey, das macht Shakespeare ja auch so liebenswert, oder?
So, und jetzt Prost! Auf Shakespeare, die Poesie und die Tatsache, dass wir alle irgendwann sterben werden. Aber vielleicht werden wir ja in einem Gedicht verewigt!
