Institut Für Qualitätsentwicklung An Schulen Schleswig Holstein

Kennt ihr das? Manchmal stolpert man über Namen, die klingen wie aus einem Geheimagentenfilm. Oder einer besonders komplizierten Steuererklärung. So ein Name ist: Institut Für Qualitätsentwicklung An Schulen Schleswig-Holstein. Puh! Allein beim Aussprechen wird einem schon warm.
Ich nenne es liebevoll das IQAS-Monster. Klingt doch viel süßer, oder? Und irgendwie passender, wenn man bedenkt, welche Macht dieses Institut über unsere armen Lehrer hat. (Achtung, das ist meine persönliche Meinung!).
Also, was macht das IQAS eigentlich? Vermutlich irgendwas mit Qualität. An Schulen. In Schleswig-Holstein. So weit, so klar. Aber Qualität ist ja ein dehnbarer Begriff, wie ein alter Kaugummi. Und jeder hat da eine andere Vorstellung.
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Die Qualitäts-Debatte: Ein Minenfeld
Ich behaupte mal ganz frech: Es gibt genauso viele Meinungen über "gute" Schule wie Sandkörner am Strand. Die einen schwören auf Frontalunterricht, die anderen auf offene Lernformen. Die einen wollen Noten, die anderen Sternchen. Und das IQAS? Versucht, all diese Wünsche irgendwie unter einen Hut zu bringen.
Viel Spaß dabei, sage ich nur! Das ist, als würde man versuchen, Katzen und Hunde zu einem harmonischen Kaffeekränzchen zu überreden.

Und dann kommen noch die ganzen "innovativen" Konzepte dazu. Kompetenzorientierung. Inklusion. Digitalisierung. Alles superwichtige Themen, keine Frage. Aber manchmal hat man das Gefühl, die armen Lehrer werden damit einfach nur erschlagen.
„Wir wollen die Schüler fit machen für die Zukunft!“
Klar, wer will das nicht? Aber die Zukunft ändert sich schneller als mein Spotify-Algorithmus. Was heute noch hip ist, ist morgen schon Schnee von gestern. Und das IQAS? Versucht, diesen rasenden Zug irgendwie zu lenken.

Der Papierkrieg: Ein Albtraum in DIN A4
Ein unpopuläre Meinung: Ich glaube, das IQAS produziert mehr Papier als ein mittelständischer Verlag. Selbstevaluationen. Qualitätstableaus. Zielvereinbarungen. Formulare über Formulare. Da fragt man sich manchmal: Wann sollen die Lehrer eigentlich noch unterrichten?
Und ganz ehrlich: Liest sich das irgendjemand wirklich durch? Außer vielleicht den armen Mitarbeitern des Instituts Für Qualitätsentwicklung An Schulen Schleswig-Holstein, die wahrscheinlich von der schieren Textmenge schon chronisch müde sind.
Ich stelle mir das IQAS wie eine riesige Kommandozentrale vor. Überall blinken Lichter. Telefone klingeln. Und mittendrin sitzen verzweifelte Menschen, die versuchen, den Überblick zu behalten. Und neben ihnen steht ein riesiger Stapel Papier.

Die Lehrer: Die wahren Helden des Alltags
Mal ehrlich, die wahren Helden des Bildungssystems sind doch die Lehrer. Sie stehen jeden Tag vor einer Horde pubertierender Teenager. Sie erklären komplizierte Sachverhalte. Sie trösten, ermutigen und motivieren. Und das alles für ein Gehalt, von dem man sich in Schleswig-Holstein wahrscheinlich nicht mal eine Doppelhaushälfte leisten kann.
Und dann müssen sie sich noch mit dem IQAS rumschlagen. Respekt!
Ich will das Institut Für Qualitätsentwicklung An Schulen Schleswig-Holstein gar nicht schlechtmachen. Vermutlich machen sie einen wichtigen Job. Irgendjemand muss ja schließlich versuchen, das Chaos im Bildungssystem zu ordnen. Aber manchmal wünschte ich mir, sie würden den Lehrern einfach ein bisschen mehr Luft zum Atmen lassen.

Denn am Ende des Tages geht es doch nur um eins: Dass die Schüler etwas lernen. Und dafür brauchen sie motivierte und engagierte Lehrer. Und die brauchen wiederum nicht noch mehr Papierkram, sondern Wertschätzung und Unterstützung.
Also, liebes IQAS, vielleicht nehmt ihr euch das ja mal zu Herzen. Und vielleicht, nur vielleicht, wird dann aus dem IQAS-Monster doch noch ein lieber Teddybär.
Aber das ist wahrscheinlich nur meine unpopuläre Meinung.
