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In Einem Offenen Fällt Kein Schlimmes Urteil


In Einem Offenen Fällt Kein Schlimmes Urteil

Ich erinnere mich an eine Grillparty, bei der ich versehentlich die selbstgemachte Guacamole einer Freundin als "interessant" bezeichnete. Ihr Gesicht! Sagen wir mal, es hätte klarer nicht sein können, dass "interessant" in diesem Kontext alles andere als ein Kompliment war. Ich hätte ihr genauso gut sagen können, dass sie besser bei Ketchup und Mayo bleiben sollte. Autsch. Aber was wäre passiert, wenn sie vorher gesagt hätte: "Hey, ich hab das zum ersten Mal gemacht, sei gnädig!"? Wäre ich dann so hart gewesen? Ich glaube nicht.

Das bringt mich zu unserem heutigen Thema: In einem offenen Fällt Kein Schlimmes Urteil. Oder, etwas freier übersetzt: Wer seine Karten offen auf den Tisch legt, kriegt seltener eine Breitseite. Klingt logisch, oder? Aber warum ist das eigentlich so?

Denkt mal darüber nach: Wenn jemand von Anfang an ehrlich ist über seine Unsicherheiten, seine Fehler, seine Umstände, dann sind wir doch alle viel nachsichtiger. Wir sind menschlicher, sozusagen. Und wer will schon ein Arschloch sein und auf jemandem rumhacken, der eh schon zugibt, dass er/sie vielleicht nicht perfekt ist? (Okay, vielleicht gibt es diese Leute. Aber wir sind ja nicht so, richtig? 😉)

Die Magie der Verletzlichkeit

Es geht im Grunde um Verletzlichkeit. Klingt kitschig, ich weiß. Aber es ist wahr. Wenn du dich verletzlich zeigst, entwaffnest du deine Kritiker. Du nimmst ihnen den Wind aus den Segeln. Warum? Weil du ihnen quasi schon vorwegnimmst, was sie dir sowieso vorwerfen würden. Du sagst: "Ja, ich bin nicht perfekt. Ja, ich hab Fehler gemacht. Und ja, ich lerne noch."

Und das ist unglaublich befreiend! Stell dir vor, du musst nie wieder Angst haben, dass jemand deine Schwächen aufdeckt, weil du sie schon selbst gezeigt hast. Du hast quasi die Regie über deine eigene Geschichte übernommen. Cool, oder?

Effenberg watscht DFB-Elf ab und fällt schlimmes Urteil | Express
Effenberg watscht DFB-Elf ab und fällt schlimmes Urteil | Express

Achtung, kleine Warnung: Verletzlichkeit ist nicht gleichbedeutend mit "Jammern" oder "Sich selbst bemitleiden". Es geht nicht darum, Aufmerksamkeit zu erhaschen oder Mitleid zu erregen. Es geht um Authentizität. Es geht darum, ehrlich zu sein mit sich selbst und mit anderen. Es geht darum, zu sagen: "Das bin ich. Mit allen Ecken und Kanten."

Beispiele gefällig?

Denk an den Künstler, der sagt: "Ich experimentiere gerade mit einem neuen Stil, es ist noch nicht ganz fertig, aber hier ist ein kleiner Vorgeschmack." Oder den Redner, der zugibt: "Ich bin heute ein bisschen nervös, das ist mein erstes Mal vor so einem großen Publikum." Oder den Chef, der sagt: "Wir haben im letzten Quartal nicht unsere Ziele erreicht, aber wir analysieren gerade, wo wir uns verbessern können."

Effenberg watscht DFB-Elf ab und fällt schlimmes Urteil | Express
Effenberg watscht DFB-Elf ab und fällt schlimmes Urteil | Express

Was passiert in all diesen Situationen? Die Leute sind eher bereit, Fehler zu verzeihen, konstruktives Feedback zu geben und dich zu unterstützen. Sie sehen, dass du ehrlich bist und dass du dich bemühst. Und das ist mehr wert als jede perfekte Fassade.

Ich selbst versuche das auch immer wieder anzuwenden, vor allem bei neuen Projekten. Sagen wir, ich veröffentliche einen neuen Blogartikel (wie diesen hier!), dann gestehe ich mir auch mal ein, dass er vielleicht nicht der beste ist, den ich je geschrieben habe. Aber hey, ich hab's versucht! Und wenn ihr Feedback habt, immer her damit! (Aber bitte gnädig sein, ich bin ja schließlich offen und ehrlich 😉)

Das gefängnis socrates -Fotos und -Bildmaterial in hoher Auflösung – Alamy
Das gefängnis socrates -Fotos und -Bildmaterial in hoher Auflösung – Alamy

Fazit: Sei mutig, sei offen, sei du selbst!

Also, was lernen wir daraus? Offenheit ist eine Superkraft! Sie macht uns nicht nur sympathischer und nahbarer, sondern sie schützt uns auch vor allzu harten Urteilen. Und hey, wer will das nicht?

Also traut euch, eure Karten offen auf den Tisch zu legen. Zeigt eure Schwächen, gesteht eure Fehler ein und seid ehrlich zu euch selbst und zu anderen. Ihr werdet überrascht sein, wie positiv die Reaktionen sein können. Und selbst wenn nicht: Ihr habt zumindest die Kontrolle über eure eigene Geschichte. Und das ist doch schon mal was, oder?

Und jetzt bin ich gespannt: Habt ihr schon mal Erfahrungen mit Offenheit gemacht? Was sind eure Gedanken dazu? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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