In Die Pötte Kommen Bedeutung

Na, du Landratte! Hast du dich jemals gefragt, was diese komische Redewendung "in die Pötte kommen" eigentlich bedeutet? Keine Sorge, du bist nicht allein! Ich erkläre dir das mal, so dass du es auch verstehst, wenn du gerade mit dem Kopf im Sand steckst (passiert den Besten von uns, oder?).
"In die Pötte kommen" – klingt irgendwie nach Töpfern, oder? Aber keine Angst, es geht nicht darum, Vasen oder Aschenbecher zu formen (obwohl, warum eigentlich nicht? Ist ja auch 'ne Beschäftigung!).
Was bedeutet das denn nun wirklich?
Im Grunde bedeutet "in die Pötte kommen", dass jemand endlich aktiv wird, sich beeilt, Tempo macht, aus dem Quark kommt, loslegt... Du verstehst, oder? Es geht darum, den inneren Schweinehund zu überwinden und anzufangen, Dinge zu erledigen!
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Stell dir vor, du sitzt auf der Couch, umgeben von einer Armada leerer Chipstüten (jeder kennt's!), und dir fällt ein, dass du eigentlich noch einen wichtigen Bericht schreiben musst, der morgen fällig ist. Dein innerer Dialog könnte so aussehen:
"Ach, komm schon, noch 'ne Folge auf Netflix... Der Bericht kann warten!" (Die dunkle Seite der Macht ist stark in dir, junger Padawan!).

Aber dann meldet sich deine vernünftige Stimme (die, die sich heimlich auch mal über eine gesunde Mahlzeit freuen würde!): "Nee, nee, Freundchen! Du musst in die Pötte kommen, sonst gibt's morgen Stress mit dem Chef!"
Und zack! Du raffst dich auf, schmeißt den Fernseher aus und beginnst, fleißig zu tippen. Das ist es! Du bist in die Pötte gekommen!
Woher kommt diese komische Redewendung?
Das ist eine gute Frage! Die genaue Herkunft ist nicht hundertprozentig geklärt (wie so oft bei Redewendungen, da munkelt man nur), aber es gibt eine plausible Theorie:

Früher, als es noch keine modernen Motoren gab, wurden Schiffe mit Hilfe von Segeln und Muskelkraft bewegt. Die Matrosen mussten rudernd "in die Pötte kommen" um das Schiff voranzubringen. Die "Pötte" könnten sich auf die Ruder beziehen oder auf die Behälter (Pötte), in denen die Seile für die Segel aufbewahrt wurden. Wenn also der Befehl kam, "in die Pötte kommen", hieß das, dass alle Mann an Deck mussten, um die Segel zu setzen oder zu rudern – also sich beeilen und mit anpacken!
Ich finde, das klingt ziemlich logisch, oder?
Es gibt aber auch die Theorie, dass es sich auf die alten Kochtöpfe bezieht, die schnell heiß wurden. Werden die Töpfe heiß, muss das Essen zubereitet werden – also beeilen!

Wann benutzt man "in die Pötte kommen"?
Du kannst die Redewendung in so ziemlich jeder Situation benutzen, in der jemand langsamer als nötig ist oder sich aufraffen soll. Hier ein paar Beispiele:
- "Los, komm in die Pötte, wir verpassen den Zug!"
- "Wenn du deinen Abschluss schaffen willst, musst du endlich in die Pötte kommen und lernen!"
- "Ich muss jetzt mal in die Pötte kommen und die Wohnung putzen, bevor meine Eltern kommen!"
Du kannst es sogar zu dir selbst sagen, wenn du merkst, dass du prokrastinierst (ist ja auch so ein schönes Wort, oder?).
Alternativen, falls "Pötte" dir nicht liegen:
Wenn du "in die Pötte kommen" nicht so magst (jeder hat ja so seine Präferenzen!), gibt es natürlich auch andere Möglichkeiten, um auszudrücken, dass jemand sich beeilen soll. Hier ein paar Alternativen:

- "Mach hinne!"
- "Gib Gas!"
- "Zack, zack!"
- "Hau rein!"
- "Aus dem Quark kommen!"
Du siehst, die deutsche Sprache ist reich an Möglichkeiten, um jemanden freundlich (oder weniger freundlich) zur Eile zu ermahnen!
So, mein Freund, jetzt weißt du alles, was du über "in die Pötte kommen" wissen musst. Jetzt aber husch, husch! Ab an die Arbeit oder was auch immer du vorhast. Die Welt wartet nicht!
Und denk dran: Selbst wenn du mal wieder auf der Couch versumpfst, ist das kein Weltuntergang. Einfach tief durchatmen, sich selbst sagen "Okay, jetzt aber in die Pötte!" und dann mit neuer Energie durchstarten. Du schaffst das!
