Immer Wenn Es Zeit Wird Zu Gehen

Also, Leute, hört mal zu! Sitzen wir gemütlich? Gut. Ich erzähl euch was über dieses komische Gefühl, das wir alle kennen: "Immer wenn es Zeit wird zu gehen…" Kennt ihr das? Man ist irgendwo, hat 'ne super Zeit, die Pommes sind perfekt gesalzen, die Gesellschaft ist erste Sahne… und zack! – die Uhr zeigt plötzlich, dass man eigentlich schon vor 'ner Stunde im Bett liegen sollte, um morgen nicht auszusehen wie ein schlecht gelauntes Faultier.
Die Psychologie des Abgangs
Es ist wirklich 'ne Kunst für sich, oder? Man könnte fast meinen, das Universum hat 'nen eigenen kleinen Sadisten engagiert, der genau dann die Zeit schneller drehen lässt, wenn man's am wenigsten gebrauchen kann. Psychologen nennen das wahrscheinlich irgendwas mit "Verlustangst" oder "Furcht vor dem Verpassen", aber ich nenn's einfach "verdammte Scheiße, warum muss das jetzt zu Ende sein?!". Ist ja auch irgendwie logisch, oder? Was man hat, das will man behalten – vor allem, wenn's gerade Spaß macht!
Und dann kommt der innere Kampf. Sollen wir noch 'ne Runde bleiben? Eigentlich müssten wir ja… Aber eigentlich müssten wir auch morgen früh bei der Arbeit funktionieren. Es ist wie bei 'ner Diät: Man weiß, die Schokotorte ist schlecht für einen, aber sie schmeckt halt so verdammt gut. Die innere Stimme flüstert: "Ach, eine halbe Stunde mehr macht doch auch nichts!" Ja, genau! Und ein Elefant tanzt Ballett. (Tut mir leid, Elefanten. Ihr seid super, aber Ballett… schwierig.)
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Die Kunst des rechtzeitigen Abgangs (oder auch nicht)
Das Problem ist ja: Je länger man bleibt, desto schwieriger wird der Abschied. Irgendwann ist man so tief drin, dass man mit dem Gastgeber schon über dessen Urgroßonkel diskutiert, der angeblich mal in 'ner Zirkusnummer mitgemacht hat. Und da will man dann ja auch nicht unhöflich sein, oder? Also bleibt man noch 'ne Stunde. Und noch 'ne. Und dann… BÄM! Sonnenaufgang! Und man fragt sich, wie man das eigentlich so weit hat kommen lassen.
Es gibt da ja auch die Theorie, dass der perfekte Abgang der ist, wenn's am schönsten ist. Also quasi auf dem Höhepunkt. Klingt logisch, ist aber in der Praxis fast unmöglich. Wer verlässt schon freiwillig 'ne Party, wenn gerade die Stimmung am Kochen ist? Das ist ja, wie wenn man mitten in 'nem spannenden Film den Stecker zieht! No-Go!

Aber hey, es gibt auch Strategien! Man kann sich zum Beispiel 'nen geheimen Abgangs-Code mit Freunden ausdenken. Irgendwas total Absurdes, wie "Ich muss mal dringend meinen Hamster füttern" (auch wenn man gar keinen Hamster hat). Oder man sagt, man hat 'ne wichtige Telefonkonferenz mit dem Mars. (Vielleicht sollte man sich das patentieren lassen!).
Die Folgen des Zuspätkommens (aka: Der Montag danach)
Wir alle kennen die Konsequenzen, oder? Der Montag danach ist immer die Hölle. Man schleppt sich ins Büro, kämpft gegen die Müdigkeit, versucht, halbwegs intelligent auszusehen… und dann kommt der Chef mit 'ner Aufgabe, die eigentlich schon gestern hätte fertig sein müssen. Super! Die einzige Hoffnung ist Kaffee. Viel Kaffee.

Aber ganz ehrlich? Manchmal ist es das wert. Manchmal sind die Erinnerungen, die man an so einem Abend sammelt, einfach unbezahlbar. Und wer weiß, vielleicht trifft man ja auch den Urgroßonkel des Gastgebers, der einem dann wirklich 'ne irre Zirkusgeschichte erzählt. Okay, vielleicht nicht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!
Also, was lernen wir daraus? Es gibt keine perfekte Lösung für das "Immer wenn es Zeit wird zu gehen"-Dilemma. Manchmal muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören. Manchmal muss man einfach die Zähne zusammenbeißen und bleiben. Und manchmal muss man einfach seinen nicht-existenten Hamster füttern. Hauptsache, man hat Spaß dabei! Und genug Kaffee für den Montag danach.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meinen Hamster füttern… Äh… ich meine… Äh… ich muss los. War schön mit euch!
