Ich Weiß Nicht Was Ich Studieren Soll

Okay, Atem tief durch! Du stehst also vor dieser riesigen, leuchtenden Tür mit der Aufschrift: "Zukunft". Und was machst du? Du starrst sie an, total blockiert, weil du einfach KEINE AHNUNG hast, was du dahinter eigentlich finden willst. "Ich weiß nicht, was ich studieren soll!" hallt es in deinem Kopf wie ein DJ, der nur diese eine Platte hat. Keine Panik! Wir alle waren da. Manche von uns sind vielleicht sogar immer noch da, versteckt in ihren Büros, träumend von einem Leben als Schafzüchter in Neuseeland (aber psst!).
Stell dir vor, du bist in einem riesigen Süßwarenladen. Regale über Regale voll mit Schokolade, Gummibärchen, Lakritz... und du darfst dir aussuchen, was du willst! Klingt traumhaft, oder? Bis dir auffällt, dass du dich nicht entscheiden kannst, weil ALLES gut aussieht! Das ist genau das Problem mit der Studienwahl. Es gibt einfach VIEL zu viele Optionen!
Die Qual der Wahl (oder: Wie ich fast an Entscheidungslähmung gestorben wäre)
Klar, es gibt die "Ich wusste schon mit fünf, dass ich Astronaut werden will"-Leute. Aber seien wir ehrlich, die meisten von uns waren eher damit beschäftigt, Ameisen mit der Lupe zu grillen oder zu versuchen, den Hund dazu zu bringen, Shakespeare zu rezitieren. (Spoiler: Hat nie funktioniert.)
Must Read
Was also tun, wenn dein innerer Kompass kaputt ist? Erstens: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen! Deine Freundin Lena, die jetzt schon den dritten Doktortitel in Quantenphysik macht? Super für Lena! Aber dein Weg muss nicht der gleiche sein. Du bist einzigartig! Denk an dich selbst wie an ein seltenes, handbemaltes Einhorn, das auf einer Regenbogenbrücke Ballett tanzt. (Okay, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber du verstehst, was ich meine.)
Der Trick: Experimentieren!
Statt dich zu Hause zu verkriechen und Netflix in Dauerschleife zu schauen (obwohl, mal ehrlich, ein bisschen Entspannung schadet nie), versuch dich auszutoben! Schnupperstudium ist dein bester Freund! Stell dir vor, du bist ein Geheimagent auf geheimer Mission, um herauszufinden, welches Studium wirklich zu dir passt. Besuche Vorlesungen, rede mit Studenten, Professoren, sogar mit dem Typen, der in der Mensa die Pommes frittiert. (Der hat bestimmt auch eine Meinung!)

"Ich habe mich für Archäologie entschieden, nachdem ich zufällig in einer Vorlesung gelandet bin, weil ich mich verlaufen hatte!", gestand mir mal ein Professor.
Sieh dich um! Gibt es Praktika oder Freiwilligenarbeit, die dich interessieren? Wolltest du schon immer mal wissen, wie es ist, ein Krankenhaus zu leiten? Oder vielleicht lieber herausfinden, ob du das Zeug zum Programmierer hast? Nutze die Zeit, um dich auszuprobieren! Scheu dich nicht, Fehler zu machen. Jeder gescheiterte Versuch bringt dich einen Schritt näher an die Erkenntnis, was du NICHT willst.
Denk über deine Stärken (und Schwächen!) nach
Was machst du gerne? Was fällt dir leicht? Bist du der geborene Redner, der jeden mit seinen Worten fesselt? Oder bist du eher der stille Denker, der stundenlang über komplizierten Problemen brütet? Vielleicht bist du ein kreatives Genie, das aus Müll Kunstwerke erschafft? Oder ein Organisationstalent, das jeden Chaos in Ordnung verwandelt?

Sei ehrlich zu dir selbst! Es bringt nichts, sich für ein Medizinstudium anzumelden, wenn du schon bei dem Wort "Blut" ohnmächtig wirst. (Auch wenn deine Oma sich das sehnlichst wünscht.) Es ist okay, Schwächen zu haben! Konzentriere dich auf das, was du gut kannst und was dir Spaß macht. Das ist der Schlüssel zu einem erfüllten (und erfolgreichen) Studium.
Und denk dran: Das Studium ist nicht in Stein gemeißelt! Du kannst das Fach wechseln, du kannst abbrechen und etwas ganz anderes machen. Das Leben ist eine Reise, keine Punktlandung! Also, entspann dich, atme tief durch und stürz dich ins Abenteuer! Vielleicht entdeckst du ja etwas, von dem du noch nicht mal wusstest, dass es existiert. Viel Glück bei deiner Suche!
