Ich Rege Mich Ständig über Andere Menschen Auf

Kennen wir das nicht alle? Manchmal könnte man echt aus der Haut fahren, wenn man sich so umschaut. Es ist wie ein never-ending Comedy-Club, nur dass du leider nicht in der ersten Reihe sitzt, sondern mitten auf der Bühne stehst und denkst: "Leute, bitte, lernt mal, wie man einen Einkaufswagen parkt!"
Ich meine, ernsthaft. Ist es so schwer, den Wagen nicht quer über den Behindertenparkplatz zu schieben, nur weil man es eilig hat, die neusten Tiefkühlpizzen zu ergattern? Das ist doch, als würde man versuchen, einen Elefanten in einen Smart zu parken. Es funktioniert einfach nicht!
Die ewige Schlange an der Kasse
Und dann die Schlange an der Kasse. Immer diese eine Person, die kurz vor dir steht und gefühlt ihr komplettes Leben an der Kasse abwickeln muss. "Oh, ich habe noch einen Gutschein von 2012! Ist der noch gültig?" Oder noch besser: Sie fangen an, kleingeldzählend nachzurechnen, nachdem die Kassiererin schon alles eingegeben hat. Das ist doch wie bei einem Autorennen, bei dem jemand kurz vor dem Ziel beschließt, die Reifen zu wechseln! Warum nicht vorher?!
Must Read
Manchmal frage ich mich, ob es ein geheimes Meeting gibt, wo Leute lernen, wie man den größten Stau an der Kasse verursacht. Vielleicht mit dem Titel: "Effizientes Chaos: Wie Sie jeden Kassierer zur Weißglut treiben".
Handy-Etikette? Fehlanzeige!
Oh, und lass uns nicht über die lieben Mitmenschen reden, die in der Öffentlichkeit lauthals telefonieren. Am besten noch im ICE, wo jeder unfreiwillig an der Diskussion über Tante Ernas neues Hüftgelenk teilnehmen darf. Das ist wie ein Privatkonzert, das niemand bestellt hat. Oder wenn jemand im Kino sein Handy die ganze Zeit leuchten lässt und Nachrichten schreibt. Hallo? Hier läuft ein Film! Möchten Sie vielleicht auch noch Popcorn für alle verteilen und die Leinwand mit Filzstiften bemalen?

Ich bin ja der Meinung, dass es dafür eine spezielle Strafe geben sollte. Vielleicht lebenslänglich Nachrichten auf einer Schreibmaschine tippen?
Die Kunst des Drängelns
Und dann gibt es noch die Drängler. Egal ob im Supermarkt, im Bus oder an der Wursttheke – sie versuchen immer, sich irgendwie vorzudrängeln. Als ob ihr Leben davon abhängt, zwei Minuten früher an die Reihe zu kommen. Das ist wie im Stau auf der Autobahn: Alle stehen, aber einer fährt auf dem Standstreifen. Funktioniert nicht, macht die Situation nur schlimmer und erntet böse Blicke.

Ich frage mich immer, was sie denken. "Ich bin so wichtig, meine Zeit ist wertvoller als eure!" Vermutlich, ja.
Was tun, wenn der Stresslevel steigt?
Klar, sich über andere aufzuregen, ist menschlich. Aber was tun, wenn der Stresslevel steigt? Tief durchatmen! Oder sich vorstellen, wie all diese Leute in albernen Kostümen rumlaufen. Ein Einkaufswagen-Park-Experte im Bananenkostüm? Eine Handy-Telefoniererin als rosa Flamingo? Ein Drängler im Tutu? Hilft garantiert!

Oder einfach mal lächeln. Manchmal hilft es schon, die Situation mit Humor zu nehmen. Schließlich sind wir alle nur Menschen, die versuchen, irgendwie durch den Tag zu kommen. Und vielleicht, ganz vielleicht, lernen einige von uns ja doch noch, wie man einen Einkaufswagen richtig parkt. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Und wenn nicht? Dann haben wir wenigstens was zum Lachen. Und das ist ja auch was wert, oder? Also, tief durchatmen, lächeln und sich denken: "Okay, Welt. Überrasche mich!" Denn es wird garantiert nicht langweilig.
