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Ich Esse Meine Suppe Nicht


Ich Esse Meine Suppe Nicht

Kennst du das Gefühl, wenn ein Ohrwurm dich einfach nicht loslässt? Etwas Ähnliches passiert uns oft mit Glaubenssätzen, besonders solchen, die uns einschränken. Ein besonders anschauliches Beispiel dafür ist das Sprichwort "Ich esse meine Suppe nicht!" Warum ist das relevant und sogar lustig? Weil es uns erlaubt, unsere eigenen inneren Saboteure zu entlarven und freundlicher mit uns selbst umzugehen!

Der Satz "Ich esse meine Suppe nicht!" stammt aus dem berühmten Kinderbuch "Struwwelpeter" und beschreibt einen Jungen, der trotzig sein Essen verweigert. Stell dir vor, dieses "Suppe-Nicht-Essen" ist ein Symbol für etwas in deinem Leben, das du eigentlich tun solltest oder möchtest, aber aus irgendeinem Grund vermeidest. Vielleicht ist es das Sportprogramm, das du beginnen wolltest, das komplizierte Projekt bei der Arbeit, oder sogar ein wichtiges Gespräch.

Der Zweck, sich mit diesem inneren "Suppe-Nicht-Esser" auseinanderzusetzen, ist ganz einfach: Selbsterkenntnis. Wenn wir erkennen, welche "Suppen" wir in unserem Leben nicht essen wollen, können wir uns fragen: Warum eigentlich nicht? Ist es wirklich so schlimm? Oder steckt vielleicht eine tieferliegende Angst, Unsicherheit oder einfach nur Bequemlichkeit dahinter?

Die Vorteile sind vielfältig. Erstens, es hilft uns, Verhaltensmuster zu erkennen. Wenn wir immer wieder die gleichen Dinge aufschieben oder vermeiden, können wir die Ursache dafür angehen. Zweitens, es fördert die Selbstakzeptanz. Jeder hat seine "Suppen", die er nicht mag. Anstatt uns dafür zu verurteilen, können wir uns mit Mitgefühl begegnen und uns fragen, wie wir uns das "Suppe-Essen" leichter machen können.

Wie wendet man das nun konkret an? Ganz einfach: Achte auf Situationen, in denen du dich innerlich sträubst. Was genau löst dieses Sträuben aus? Schreibe es auf. Dann frage dich: Was ist das Schlimmste, was passieren könnte, wenn ich die "Suppe" doch esse? Und was ist das Beste? Oftmals stellen wir fest, dass das Vermeidungsverhalten mehr Energie kostet als die eigentliche Aufgabe!

SAGEN.at - DER STRUWWELPETER, Heinrich Hoffmann
SAGEN.at - DER STRUWWELPETER, Heinrich Hoffmann

Ein weiterer Tipp: Mach die "Suppe" schmackhafter! Teile das große Projekt in kleinere, leichter verdauliche Portionen auf. Belohne dich nach jedem erledigten Schritt. Finde einen "Koch", der dich unterstützt und motiviert. Und vor allem: Sei geduldig mit dir selbst. Das "Suppe-Essen" ist ein Lernprozess, und es ist okay, wenn du manchmal eine Pause brauchst.

Also, das nächste Mal, wenn du dich dabei ertappst, deine "Suppe" zu verweigern, erinnere dich an den Struwwelpeter. Lach darüber und frag dich: Welche köstlichen Möglichkeiten verpasse ich gerade, weil ich zu stur bin, den Löffel in die Hand zu nehmen? Vielleicht ist die "Suppe" ja gar nicht so schlimm, wie du denkst. Und selbst wenn, du hast die Macht, sie dir schmackhaft zu machen!

SAGEN.at - DER STRUWWELPETER, Heinrich Hoffmann "Meine Suppe esse ich nicht!" Die Essensfalle bei Tisch Nein, meine Suppe ess ich nicht! Mehr Zeit fürs Essen in der Kita ich esse meine suppe nicht! ::: warum ich meine kinder nicht zum essen "Ich esse diese ekelhafte Suppe nicht!", riefen mein Mann und meine Ich esse Eure Suppe nicht! Systemische Perspektiven magersüchtigen „Ich esse meine Suppe nicht“ - Hospiz Horn e.V. SAGEN.at - DER STRUWWELPETER, Heinrich Hoffmann Nein, ich esse meine Gulaschsuppe nicht! | KOMPAKT MEDIA

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