Ich Bin Mir Noch Nicht Sicher

Also, Leute, setzt euch mal, bestellt euch 'nen Kaffee, am besten mit Schuss, denn ich hab' euch was zu erzählen. Es geht um 'nen Satz, der mich persönlich schon in so manche philosophische Sinnkrise gestürzt hat. Und zwar: "Ich bin mir noch nicht sicher."
Ja, ja, ich weiß, klingt erstmal nicht so wild. Aber lasst uns mal ehrlich sein: Wer von uns hat diesen Satz nicht schon mindestens tausend Mal in seinem Leben gesagt? Ob's drum ging, welchen Joghurt man im Supermarkt kauft, ob man die riskante Dating-App ausprobieren soll, oder ob die Welt wirklich 'ne Scheibe ist (Achtung, Verschwörungstheorie Alarm!).
Aber was bedeutet dieser Satz eigentlich? Mal abgesehen davon, dass er meistens einfach nur ein eleganter Weg ist, um zu sagen: "Ich hab' keine Ahnung, was ich tun soll, und will nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wenn alles schief geht."
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Denn mal ehrlich, "Ich bin mir noch nicht sicher" ist wie die Schweizer Armee unter den Aussagen: neutral, vielseitig einsetzbar, und irgendwie auch ein bisschen langweilig. Stell dir vor, du fragst einen Freund, ob er mit dir Bungee-Jumping machen will, und er antwortet: "Ich bin mir noch nicht sicher." Was soll man da sagen? "Okay, viel Spaß beim Nachdenken über potentielle Todesursachen"?
Die Krux an der Sache ist: Manchmal ist es total okay, sich unsicher zu sein. Die Welt ist kompliziert! Es gibt mehr Joghurt-Sorten als Sterne am Himmel! Und die Wahrscheinlichkeit, dass man im Leben mal 'ne falsche Entscheidung trifft, ist erschreckend hoch. Aber: Unsicherheit darf nicht zur Dauerlösung werden!

Es gibt da diesen genialen deutschen Spruch: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt." Und da ist was dran! Wenn wir uns immer nur in unserer Komfortzone verkriechen und Entscheidungen ewig aufschieben, verpassen wir vielleicht die besten Momente unseres Lebens. Stell dir vor, du hättest "Ich bin mir noch nicht sicher" gesagt, als dir dein Partner/deine Partnerin das erste Mal über den Weg gelaufen ist. Autsch!
Und jetzt kommt der psychologische Aspekt ins Spiel. Forscher (die mit den weißen Kitteln und den komischen Brillen) haben herausgefunden, dass chronische Unsicherheit zu Stress, Angst und sogar Depressionen führen kann. Weil unser Gehirn es hasst, wenn Dinge ungeklärt sind. Das ist wie wenn du ein Puzzle anfängst und dann die Hälfte der Teile verlierst. Es nagt an dir!
Also, was tun? Wie überwinden wir diese lähmende Unsicherheit? Hier ein paar Tipps, natürlich ohne Garantie, dass sie funktionieren (denn, Überraschung: Ich bin mir noch nicht sicher!):

1. Sammle Informationen! Aber nicht zu viele! Manchmal ist man nach stundenlanger Recherche nur noch verwirrter als vorher. Denk dran: Google ist dein Freund, aber auch dein schlimmster Feind.
2. Sprich mit Freunden! Aber nicht mit denjenigen, die auch immer unsicher sind. Sondern mit den Mutigen, den Draufgängern, den Bungee-Jumping-Enthusiasten!

3. Mach 'ne Pro/Contra-Liste! Klingt spießig, aber kann helfen, die Gedanken zu ordnen. Und wenn die Pro-Seite eindeutig länger ist als die Contra-Seite, dann weißt du ja, was Sache ist.
4. Hör auf dein Bauchgefühl! Ja, ich weiß, klingt esoterisch. Aber manchmal weiß dein Unterbewusstsein mehr als dein Verstand. (Und wenn dein Bauchgefühl dir sagt, dass Bungee-Jumping 'ne dumme Idee ist, dann hör drauf!)
5. Triff eine Entscheidung! Und dann steh dazu! Auch wenn sie falsch ist. Denn aus Fehlern lernt man. Und außerdem hat man dann 'ne gute Geschichte zu erzählen.

Und das Wichtigste: Sei nachsichtig mit dir selbst! Niemand ist perfekt. Jeder macht Fehler. Und manchmal ist es einfach okay, sich unsicher zu fühlen. Solange man nicht sein ganzes Leben damit verbringt, sich unsicher zu fühlen.
Also, Leute, lasst uns dieses "Ich bin mir noch nicht sicher" etwas öfter mal über Bord werfen und einfach mal machen! Denn das Leben ist zu kurz, um ewig über Joghurt-Sorten nachzudenken.
Und jetzt, wer bestellt die nächste Runde Kaffee mit Schuss?
