Husten Beim Hund Was Tun

Hach, der Hund! Unser bester Freund, Familienmitglied, der Staubsauger auf vier Pfoten – und manchmal auch ein kleiner Husten-König. Ja, auch unsere Fellnasen können sich erkälten, und dann geht das große Rätselraten los: Was tun, wenn Bello oder Luna plötzlich klingt, als hätten sie eine ganze Packung Pfefferminzbonbons verschluckt?
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als mein Dackel Frieda anfing zu husten. Es war ein Geräusch, das ich so noch nie gehört hatte. Erst dachte ich, sie hätte sich an einem ihrer geliebten Kauknochen verschluckt. Panisch untersuchte ich ihren Rachen, nur um festzustellen, dass da nichts war. Stattdessen starrte sie mich mit ihren treuen Dackelaugen an, als wollte sie sagen: "Frauchen, hilf mir! Ich klinge wie eine alte Dampflok!"
Nach einer kurzen Internetrecherche (ja, auch ich bin schuldig!) war ich dann nur noch verwirrter. Zwingerhusten? Herzwürmer? Lungenentzündung? Oh mein Gott! Ich sah Frieda schon in einem Mini-Sauerstoffzelt liegen. Die Realität war – zum Glück – etwas weniger dramatisch.
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Natürlich ist es wichtig, den Tierarzt aufzusuchen, wenn der Husten anhält, schlimmer wird oder andere Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Atemnot auftreten. Aber manchmal ist es eben auch "nur" eine Erkältung, wie bei uns Menschen. Und da gibt es ein paar Dinge, die man selbst tun kann, um dem Hund das Leben etwas leichter zu machen.
Was hilft bei Hunde-Husten?
Zuerst einmal: Ruhe. Klingt logisch, ist aber wichtig. Vermeidet anstrengende Spaziergänge und wilde Tobereien mit anderen Hunden. Lasst euren Liebling einfach mal faul auf dem Sofa liegen und sich auskurieren. Frieda hat diese Ausrede natürlich dankend angenommen und es sich auf meinem Schoß bequem gemacht.

Dann ist es wichtig, dass der Hund ausreichend trinkt. Lauwarmes Wasser oder eine leicht verdünnte Hühnerbrühe (ohne Zwiebeln!) können helfen, den Hals zu befeuchten und den Schleim zu lösen. Frieda hat die Hühnerbrühe geliebt! Sie hat mich angeguckt, als hätte ich ihr das größte Geschenk der Welt gemacht.
Apropos Schleim lösen: Inhalieren kann auch Hunden helfen. Stellt eine Schüssel mit heißem Wasser (Achtung, nicht zu heiß!) und ein paar Tropfen Kamillenöl in die Nähe des Hundes. Decken Sie dann Hund und Schüssel mit einem Handtuch ab, so dass eine Art kleines Zelt entsteht. Aber Vorsicht: Manche Hunde finden das gar nicht lustig. Frieda hat mich angebellt, als wollte sie sagen: "Was soll das denn jetzt? Willst du mich veräppeln?"
Eine weitere Möglichkeit ist Honig. Ein Teelöffel Honig kann den Hals beruhigen und den Hustenreiz lindern. Aber Vorsicht: Honig ist nicht für alle Hunde geeignet. Sprecht vorher mit eurem Tierarzt, insbesondere wenn euer Hund Diabetes hat.

Und ganz wichtig: Kein Stress! Stress schwächt das Immunsystem und macht den Hund anfälliger für Krankheiten. Also, kuschelt viel, redet beruhigend mit eurem Liebling und verwöhnt ihn ein bisschen mehr als sonst. Frieda hat diese Extre-Aufmerksamkeit natürlich in vollen Zügen genossen.
Wann zum Tierarzt?
Wie gesagt, bei anhaltendem oder schlimmer werdendem Husten ist der Tierarztbesuch unerlässlich. Besonders wichtig ist es, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn:

- Der Hund Atemnot hat.
- Der Husten von Fieber begleitet wird.
- Der Hund Appetitlosigkeit zeigt.
- Der Hund schwach oder apathisch wirkt.
- Der Husten blutig ist.
Denn dann kann es sich um eine ernsthafte Erkrankung handeln, die behandelt werden muss. Aber in vielen Fällen ist ein bisschen Ruhe, Liebe und die richtigen Hausmittel ausreichend, um den Husten zu lindern. Und wer weiß, vielleicht entdeckt man dabei ja auch eine neue Seite an seinem Hund. Frieda jedenfalls hat sich während ihrer Husten-Auszeit als wahre Schmusekatze entpuppt. Und wer kann einem Dackel mit Husten schon böse sein?
Also, Ohren gespitzt und auf die kleinen Husten-Konzerte unserer Fellnasen geachtet! Mit etwas Aufmerksamkeit und den richtigen Maßnahmen können wir ihnen helfen, schnell wieder fit zu werden. Und dann steht dem nächsten wilden Spielplatzbesuch nichts mehr im Wege!
P.S.: Sprecht immer mit eurem Tierarzt, bevor ihr irgendwelche Hausmittel anwendet. Denn jeder Hund ist anders und hat individuelle Bedürfnisse.
