Hund Pfeift Beim Atmen Durch Die Nase

Okay, stellt euch vor: Ich sitze im Wohnzimmer, vertieft in ein spannendes Buch (Spoiler: Es ging um sprechende Katzen. Ja, ich weiß...). Plötzlich dieses Geräusch. Ein leises, aber unverkennbares Pfeifen. Erst dachte ich, der Heizkörper spinnt. Aber dann schaue ich zu Bello, meinem treuen, wenn auch manchmal etwas eigenwilligen Labrador. Und was macht er? Atmet. Durch die Nase. Pfeifend. Wie ein kleiner, felliger Teekessel.
Ich war erstmal baff. Klar, Hunde schnaufen mal, grunzen, vielleicht sogar schnarchen (Gott, kann Bello schnarchen!), aber Pfeifen? Das hatte ich noch nie gehört. Sofort Google befragt, wie das halt so ist heutzutage. Und siehe da, ich war nicht allein mit meinem pfeifenden Vierbeiner. Es gibt tatsächlich Hunde, die beim Atmen durch die Nase pfeifen.
Aber warum? Das ist die große Frage. Und die Antwort ist, wie so oft im Leben (und besonders bei Tieren): Es kann viele Gründe haben.
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Mögliche Ursachen für das Nasenpfeifen
Hier mal ein paar der häufigsten Verdächtigen. Und keine Panik, nicht gleich das Schlimmste denken! (Ich weiß, ist leichter gesagt als getan, wenn’s um unsere Fellnasen geht.)
1. Fremdkörper in der Nase: Ja, klingt logisch, oder? Ein kleines Grashalm, ein Sandkorn, vielleicht sogar ein Stückchen von Bellos Lieblings-Kauknochen (er ist ein Genießer, was soll ich sagen?). Wenn etwas in der Nase steckt, kann das die Atemwege verengen und dieses pfeifende Geräusch verursachen.

Side Comment: Denk mal drüber nach, wo dein Hund überall seine Nase reinsteckt! Da ist die Wahrscheinlichkeit für einen ungebetenen Gast in der Nase schon recht hoch.
2. Allergien: Hunde können auch Allergien haben, genau wie wir. Und Allergien können zu Entzündungen und Schwellungen der Nasenschleimhaut führen. Das Ergebnis? Ihr ahnt es schon: Pfeifen!

3. Infektionen: Eine bakterielle oder virale Infektion kann ebenfalls die Atemwege verengen und zu diesem Geräusch führen. In diesem Fall ist oft auch Nasenausfluss dabei.
4. Anatomische Besonderheiten: Manche Hunderassen, besonders die mit kurzen Nasen (Brachyzephale Rassen, wie z.B. Möpse, Bulldoggen, etc.), neigen eher zu Atemproblemen und damit auch zu Nasenpfeifen. Ihre Nasen sind halt einfach... kompakter. (Und unglaublich süß, aber das ist ein anderes Thema.)
5. Tumore oder Polypen: Okay, jetzt kommt der Teil, wo es ein bisschen unheimlich wird. In seltenen Fällen können Tumore oder Polypen in der Nase die Ursache sein. Aber wie gesagt, das ist eher selten.

Was tun, wenn der Hund pfeift?
Ganz wichtig: Nicht selbst rumdoktern! Ja, Google ist dein Freund, aber er ist kein Tierarzt. Wenn dein Hund plötzlich anfängt zu pfeifen, und das Geräusch nicht nur ein kurzes, einmaliges Ereignis ist, sondern regelmäßig auftritt, dann ab zum Tierarzt!
Der Tierarzt kann die Nase deines Hundes untersuchen, eventuell Röntgenaufnahmen machen oder eine Nasenspülung durchführen, um die Ursache des Pfeifens herauszufinden. Und dann die entsprechende Behandlung einleiten.

Side Comment: Lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig! Unsere Hunde können uns ja nicht sagen, was los ist, also müssen wir genau hinschauen und auf Veränderungen achten.
Im Fall von Bello war es übrigens "nur" ein kleines Grashalm, das sich in seiner Nase verirrt hatte. Der Tierarzt hat es entfernt, und seitdem ist Ruhe im Karton. Kein Pfeifen mehr, nur noch gelegentliches Schnarchen (aber damit kann ich leben).
Also, wenn euer Hund anfängt zu pfeifen, nicht gleich in Panik verfallen, aber auch nicht ignorieren. Beobachtet ihn genau, und wenn ihr euch unsicher seid, fragt lieber einen Fachmann. Eure Fellnasen werden es euch danken!
