Hp Envy 4525 All In One Drucker Test

Okay, lasst uns mal ehrlich sein. Wir alle kennen ihn. Den HP Envy 4525. Der Alleskönner. Der Drucker, der irgendwie in fast jedem Haushalt zu finden war. Oder ist. Und ich wage es jetzt zu sagen: Ich war nie ein riesen Fan.
Ja, ich weiß, ich weiß. Das ist vielleicht eine unpopuläre Meinung. Aber hört mir kurz zu! Bevor ihr eure Mistgabeln rausholt und mich virtuell steinigt.
Die Installation: Ein Geduldsspiel
Fangen wir mit der Installation an. Erinnerst du dich? Das war doch immer ein Fest. Ein Fest der Verzweiflung. Stundenlanges Warten. Unzählige Treiber-Downloads. Und am Ende funktionierte trotzdem irgendwas nicht richtig. Entweder druckte er nur halbe Seiten, oder er erkannte die Tintenpatronen nicht, oder er weigerte sich einfach, mit deinem WLAN zu sprechen. Ein wahrer Albtraum.
Must Read
Ich habe gefühlt mehr Zeit mit der Installation des HP Envy 4525 verbracht als mit dem eigentlichen Drucken. Und das ist, gelinde gesagt, suboptimal.
Das Papierfach: Eine Lachnummer
Das Papierfach. Oh, das Papierfach. Wie soll ich es beschreiben? Sagen wir mal so: Es hatte eine ganz eigene Persönlichkeit. Eine sehr zickige Persönlichkeit. Es war chronisch überfordert, wenn man mehr als 10 Blatt Papier hineinlegen wollte. Und wenn man versuchte, es zu überlisten und doch mehr Papier hineinzustopfen, dann gab es einen Papierstau. Garantiert.

Ich habe mich oft gefragt, ob das Papierfach des HP Envy 4525 absichtlich so konstruiert wurde, um die Nutzer in den Wahnsinn zu treiben. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Die Tintenpatronen: Ein Fass ohne Boden
Die Tintenpatronen. Das ewige Thema. Es schien, als ob der Drucker mehr Tinte zum Reinigen der Druckköpfe verbraucht als zum eigentlichen Drucken. Und wehe dem, wenn eine der Patronen leer war. Dann streikte das ganze Gerät. Egal, ob man nur schwarzweiß drucken wollte. Es ging einfach nicht.

Und die Preise für die Originalpatronen? Unverschämt! Man hatte fast das Gefühl, dass es günstiger wäre, einen neuen Drucker zu kaufen, als neue Patronen. Ein echter Tintenpatronen-Kapitalismus.
Das Scannen: Langsam, langsamer, HP Envy 4525
Okay, das Scannen war... da. Es hat funktioniert. Irgendwie. Aber es war so langsam, dass man währenddessen locker einen Kaffee trinken, ein Buch lesen und ein Nickerchen machen konnte. Und die Qualität? Naja, sagen wir mal so: Es war nicht unbedingt für hochauflösende Kunstdrucke geeignet. Aber für den gelegentlichen Scan von Dokumenten hat es gereicht. Gerade so.

Die Geschwindigkeit des Scanners im HP Envy 4525 war gefühlt auf die Geschwindigkeit eines Faultiers gedrosselt.
Mein Fazit: Ein Drucker mit Macken
Versteht mich nicht falsch. Der HP Envy 4525 war kein komplett schlechter Drucker. Er hat seinen Job gemacht. Irgendwie. Aber er hatte eben auch seine Macken. Viele Macken. Und diese Macken haben mich oft zur Verzweiflung getrieben.

Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu anspruchsvoll. Vielleicht bin ich ja auch einfach nur vom Pech verfolgt. Aber ich bleibe dabei: Ich war nie ein riesen Fan des HP Envy 4525. Es gibt bessere Drucker da draußen. Definitiv.
Trotzdem, danke HP Envy 4525 für die vielen gemeinsamen Momente. Auch wenn diese Momente oft von Frustration geprägt waren. Du warst... speziell.
Und jetzt bin ich gespannt: Was sind eure Erfahrungen mit dem HP Envy 4525? Liege ich mit meiner Meinung komplett daneben? Lasst es mich wissen!
