Harry Potter Teil 7 1

Okay, Leute, setzt euch, bestellt euch einen Butterbier-Latte (gibt's den?) und lasst mich euch von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes erzählen. Teil 1, wohlgemerkt. Denn, wie wir alle wissen, ein gutes Buch (oder ein Film) muss man unbedingt in zwei Teile zerhacken, damit die Studios mehr Geld scheffeln können. Clever, nicht wahr?
Die düstere Lage
Also, Harry ist 17. Endlich volljährig in der Zaubererwelt, aber er kriegt keine Party, sondern eher... naja, den Weltuntergang. Voldemort ist quasi Chef von England, das Ministerium ist im Eimer, und Snapes Haare sind immer noch perfekt. Prioritäten, ihr wisst schon.
Dumbledore ist tot (Spoiler! Aber wer hat das noch nicht gewusst?), und Harry hat keine Ahnung, was er eigentlich tun soll. Irgendwelche Horkruxe finden? Super! Wo denn? Im Kühlschrank? Unter Voldemorts Kopfkissen? Die Aufgabenstellung war ungefähr so präzise wie eine Wahrsagung von Tante Polly.
Must Read
Ron und Hermine sind natürlich dabei, weil wer würde schon mit Harry chillen, wenn die Welt nicht in Flammen steht? Sie haben ihren Schulabschluss abgebrochen, was ein bisschen so ist, als würde man seinen Job als Müllmann kündigen, wenn man weiß, dass eine Müllmonster-Apokalypse bevorsteht. Nicht die beste Karriereentscheidung, aber hey, Loyalität zählt!
Überraschende Tatsache Nummer 1: Hermine hat ihren Eltern die Erinnerungen genommen und sie nach Australien geschickt, damit Voldemort sie nicht findet. Das ist… ziemlich krass, oder? Stell dir vor, deine Tochter löscht dein Gedächtnis und schickt dich nach Down Under. "Schatz, warte, warum reden wir plötzlich über Kängurus?"

Das Zelt-Leben
Die drei verbringen gefühlt 90% des Buches in einem Zelt. Ein Zelt! Stell dir das vor: Du bist der Auserwählte, der einzige, der Voldemort aufhalten kann, und du lebst wie ein Penner im Wald. Kein WLAN, keine Dusche, nur Ron, der sich ständig beschwert und Hermine, die versucht, alles zu organisieren. Klingt nach einem typischen Campingurlaub, nur mit mehr magischen Artefakten und weniger Mücken.
Ron ist, sagen wir mal, nicht in Bestform. Er ist eifersüchtig auf Harry, weil der auserwählt ist (wer wäre das nicht?), und er trägt einen Horkrux-Anhänger, der ihn noch gereizter macht. Es ist wie PMS, nur für Zauberer und mit dem zusätzlichen Risiko, dass man von einem bösen Schmuckstück besessen wird.

Eines Nachts reichts ihm dann. Er schreit rum, beschuldigt Harry, dass alles seine Schuld ist, und verschwindet. Einfach weg. Dramaqueen, der Junge. Und Harry und Hermine bleiben allein zurück, um zu rätseln, wie man einen bösen Zauberer ohne Hilfe eines rothaarigen Clowns besiegen soll.
Godric's Hollow und das Schwert
Harry hat natürlich Hinweise, dass er sich zu Godric's Hollow, seinem Geburtsort, begeben sollte. Ist ja klar, nichts ist so entspannend wie ein Besuch an dem Ort, an dem deine Eltern ermordet wurden! Dort treffen sie auf Bathilda Bagshot, eine alte Historikerin, die etwas verwirrt wirkt. Und dann stellt sich heraus, dass sie Voldemorts Schlange Nagini ist! Schockschwerenot! (Das ist mein Versuch, auf Deutsch dramatisch zu sein.)
Sie entkommen knapp dem Tod, aber Hermine rettet ihnen den Hintern. Wie immer. Ohne Hermine wären Harry und Ron wahrscheinlich schon im ersten Buch gestorben. Fakt!

Später taucht dann noch Ron wieder auf, der von Dumbledores Deluminator (dieses Ding, das Licht klaut) gefunden wurde. Er hat sich entschuldigt und alles ist wieder gut. Na ja, nicht wirklich gut, aber zumindest sind sie wieder zu dritt im Zelt. Juhu?
Überraschende Tatsache Nummer 2: Dieses Schwert von Gryffindor taucht ständig auf und verschwindet wieder. Es ist wie ein magisches Schlüsselbein, das sich immer in den unpassendsten Momenten verkrümelt. Und niemand scheint genau zu wissen, wo es herkommt oder wie es funktioniert. Magie halt!

Der See und der Horkrux
Am Ende des Buches wissen sie, wo ein weiterer Horkrux ist: in einem See! Ron taucht rein, wird fast von Inferi (Zombie-artigen Wesen) getötet, aber Harry rettet ihn. Und dann zerstören sie den Horkrux! Hurra! Nur noch ein paar mehr und dann ist Voldemort Geschichte! Oder so ähnlich...
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1 ist also im Grunde ein Roadtrip durch England mit viel Zelten, Streit, und dem ständigen Gefühl, dass Voldemort gleich um die Ecke lauert, um dich in ein Eichhörnchen zu verwandeln. Und das Beste daran? Es ist nur die Hälfte der Geschichte!
Freut euch auf Teil 2! (Ich weiß, Ironie, oder?)
