Hamlet Be Or Not To Be

Okay, stell dir vor: Du stehst vor dem Kühlschrank, Mitternacht, Heißhunger. Da sind Joghurt, Käse, Schokolade... aber nix so richtig geil. Du brummst vor dich hin, grübelst, überlegst... Soll ich? Soll ich nicht? Genau dieses Gefühl kennen wir doch alle, oder? Ist ja fast schon philosophisch, wenn man drüber nachdenkt! Und genau da sind wir mittendrin in Hamlets berühmtester Frage!
Denn dieses "Sein oder Nichtsein" ist viel mehr als nur 'ne Frage über Leben und Tod. Es geht ums Handeln, ums Entscheidungen treffen, und um die Konsequenzen, die daraus folgen. Und hey, wer hat sich noch nie gefragt, ob er die richtige Entscheidung trifft? Vermutlich niemand! (Außer vielleicht dein Nachbar, der scheinbar immer alles im Griff hat. Aber pssst, der lügt bestimmt!)
Was Hamlet eigentlich meint...
Im Originalen ist der Monolog Teil von Akt 3, Szene 1, falls du's ganz genau wissen willst. Aber keine Sorge, wir machen hier keine Shakespeare-Vorlesung. Im Grunde steht Hamlet vor einer riesigen Entscheidung: Soll er sich rächen an Claudius, dem Mörder seines Vaters, oder soll er das Ganze einfach ignorieren und weiterleben? Das ist die Frage. Und was die Sache so knifflig macht? Die Angst vor dem Unbekannten, dem Danach, dem Tod.
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Hamlet fragt sich also, ob es edler ist, das Leid und die Ungerechtigkeit einfach zu ertragen ("to suffer the slings and arrows of outrageous fortune") oder aktiv gegen sie anzukämpfen ("to take arms against a sea of troubles"). Aber das Ankämpfen birgt Risiken! Was, wenn man dabei scheitert? Was, wenn man alles nur noch schlimmer macht? Fragen über Fragen!
Ist das nicht total menschlich? Wer von uns hat noch nie vor einer schweren Entscheidung gestanden und sich genau das gefragt? "Soll ich das Risiko eingehen oder lieber auf Nummer sicher gehen?"

Warum ist das so berühmt?
Die "Sein oder Nichtsein"-Frage ist so berühmt, weil sie universell ist. Sie spricht tief menschliche Ängste und Zweifel an. Jeder kann sich mit Hamlets Zerrissenheit identifizieren. Egal, ob du ein Prinz von Dänemark bist oder einfach nur überlegst, ob du dir jetzt noch ein Stück Kuchen gönnen sollst.
Und mal ehrlich, Shakespeare war ein Genie. Er hat's einfach drauf gehabt, die richtigen Worte zu finden, die unter die Haut gehen. Die Metaphern, die Bilder... einfach Wahnsinn. Und das Ganze in so 'ner coolen, poetischen Sprache verpackt. Da kann man schon mal ins Schwärmen geraten!

Denk mal drüber nach: Wie oft hast du schon 'nen Film gesehen, 'n Buch gelesen oder 'n Lied gehört, das dich wirklich berührt hat? Genau das ist die Magie von Shakespeare. Er trifft 'nen Nerv.
...und was bedeutet das für dich?
Was können wir also von Hamlet lernen? Vielleicht, dass es okay ist, sich unsicher zu fühlen. Dass es normal ist, Angst vor Entscheidungen zu haben. Und dass es manchmal keine einfachen Antworten gibt. Aber vielleicht auch, dass man sich seinen Ängsten stellen und handeln muss, auch wenn es schwerfällt.

Vielleicht sollten wir alle ein bisschen mehr Hamlet sein! Nicht im Sinne von depressiv durch die Gegend laufen und Schädel halten (obwohl, wer sind wir, um zu urteilen?), sondern im Sinne von kritisch hinterfragen, Entscheidungen bewusst treffen und sich nicht von der Angst lähmen lassen. Und wenn du das nächste Mal vor dem Kühlschrank stehst: Denk an Hamlet. Und entscheide dich bewusst für oder gegen die Schokolade. Denn das ist auch 'ne Art, das Leben zu bejahen! 😉
Also, worauf wartest du? Geh raus und sei! Oder eben nicht... Aber entscheide dich!
