Gründe Für Kündigung In Der Probezeit

Die Probezeit. Klingt nach einem harmlosen Kennenlernen, ist aber oft spannender als ein Blind Date auf Speed. Beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer – schnuppern, testen und überlegen: Passt das wirklich? Und genau deshalb ist die Kündigung in dieser Zeit so...sagen wir mal...flexibel. Aber warum fliegen die Leute eigentlich so schnell wieder raus?
Der "Ich bin doch nicht hier, um Bäume zu malen"-Effekt
Stell dir vor, du bewirbst dich als Social-Media-Manager, freust dich auf kreative Kampagnen und landest dann doch nur beim Posten von Katzenbildern auf Instagram. Nicht, dass Katzenbilder schlecht wären, aber es ist eben nicht das, was du dir vorgestellt hast. Und genau das ist oft der Knackpunkt: Die Realität deckt sich nicht mit der Jobbeschreibung. Der Job ist langweiliger, stressiger oder einfach anders als erwartet. Dann denkst du dir: "Moment mal, ich bin doch nicht hier, um Bäume zu malen!" (oder Katzenbilder zu posten, je nachdem).
Der "Hilfe, ich verstehe nur Bahnhof"-Moment
Manchmal ist es auch einfach die Einarbeitung. Oder besser gesagt, das Fehlen derselben. Du wirst ins kalte Wasser geworfen, sollst sofort performen, aber niemand erklärt dir, wo die Kaffeemaschine steht, geschweige denn, wie das Firmen-CRM funktioniert. Das ist, als würde man dich in ein Raumschiff setzen und sagen: "Flieg zum Mond!" Ohne Training, ohne Karte, ohne Sauerstoff. Da kann schon mal Panik aufkommen. Und wenn du dann gefühlt jeden Tag fragst: "Wo finde ich das?" oder "Wie geht das?", kann das für den Arbeitgeber nervig werden. Dann heißt es schnell: "Vielleicht ist er doch nicht der Richtige für uns."
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Der "Ich bin nicht Teamfähig"-GAU
Die Chemie muss stimmen, das ist klar. Aber was, wenn du mit deinen Kollegen einfach nicht warm wirst? Stell dir vor, du arbeitest in einem Büro, in dem jeder Satz mit einem zynischen Kommentar beendet wird und dein Versuch, gute Laune zu verbreiten, mit eisigem Schweigen quittiert wird. Das ist, als würdest du versuchen, im Nordpol eine Party zu feiern. Irgendwann gibst du auf. Und auch der Arbeitgeber merkt: "Der passt irgendwie nicht ins Team." Teamfähigkeit ist ein großes Wort, und wenn die nicht gegeben ist, kann es schnell eng werden.
Der "Ups, falsche Abteilung"-Fail
Manchmal ist es auch ein Missverständnis. Du bewirbst dich auf eine Stelle in der Marketingabteilung, stellst aber fest, dass du eigentlich viel besser in den Vertrieb passen würdest. Oder umgekehrt. Das ist, als würdest du in einem Restaurant einen Hamburger bestellen und dann feststellen, dass du eigentlich viel mehr Lust auf Pizza hast. Dann kannst du entweder den Hamburger essen und unglücklich sein, oder du sagst: "Entschuldigung, ich hätte doch lieber die Pizza." Und genau das kann auch in der Probezeit passieren. Du merkst, dass du am falschen Platz bist und die Kündigung ist der schnellste Weg, um das zu korrigieren.

Der "Ich bin doch Superman"-Irrtum
Manchmal überschätzt man sich auch einfach. Im Bewerbungsgespräch hast du gesagt, du kannst alles, bist ein Multitasking-Talent und beherrschst alle gängigen Programme im Schlaf. In der Realität stellst du aber fest, dass du doch nicht Superman bist und die Aufgaben dich überfordern. Das ist, als würdest du dich für einen Marathon anmelden, obwohl du noch nie mehr als fünf Kilometer am Stück gelaufen bist. Irgendwann kommt der Punkt, an dem du nicht mehr kannst. Und auch der Arbeitgeber merkt: "Okay, vielleicht hat er doch nicht so viele Superkräfte, wie er behauptet hat."
Die Kündigung in der Probezeit ist also oft ein Win-Win Situation. Manchmal schmerzhaft, manchmal befreiend, aber immer eine Chance, neu durchzustarten. Also, Kopf hoch, Staub abputzen und weiter geht's! Denn irgendwo wartet der Job, der wirklich zu dir passt. Und vielleicht auch die Kollegen, die deine Witze verstehen.
