Großer Und Kleiner Schadensersatz

Schadenfreude mal anders! Stell dir vor, du hast einen Deal abgeschlossen, der platzt. Ärgerlich, oder? Aber Moment mal, vielleicht ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch bares Geld wert! Wir reden hier vom Schadensersatz, genauer gesagt vom Großen und Kleinen Schadensersatz. Klingt kompliziert? Keine Sorge, wir machen das Ganze unterhaltsam und verständlich!
Warum ist das Thema interessant? Weil es um deine Rechte geht! Wenn jemand einen Vertrag bricht oder dir auf andere Weise Schaden zufügt, hast du möglicherweise Anspruch auf Entschädigung. Zu wissen, welche Art von Schadensersatz in deinem Fall in Frage kommt, kann den Unterschied zwischen einem Ärgernis und einer finanziellen Entlastung ausmachen.
Aber was ist nun der Unterschied zwischen "Groß" und "Klein"? Im Prinzip geht es darum, was du genau ersetzt bekommen möchtest. Denk an das Beispiel mit dem geplatzten Deal. Du hast vielleicht gehofft, mit dem Deal einen fetten Gewinn zu machen. Hier kommt der Große Schadensersatz ins Spiel. Er zielt darauf ab, dich so zu stellen, als wäre der Vertrag ordnungsgemäß erfüllt worden. Du bekommst also den entgangenen Gewinn ersetzt. Stell dir vor, du wolltest ein Haus kaufen und hast deswegen bereits deine alte Wohnung gekündigt. Der Hauskauf scheitert aber durch Verschulden des Verkäufers. Dann kann der Große Schadensersatz zum Tragen kommen, um dir z.B. die Kosten für eine Übergangswohnung zu ersetzen.
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Der Kleine Schadensersatz hingegen kommt ins Spiel, wenn du zwar vom Vertrag zurücktreten, aber trotzdem für Schäden entschädigt werden möchtest, die dir durch das Verhalten des Vertragspartners entstanden sind. Stell dir vor, du hast eine Maschine bestellt, die nicht geliefert wird. Du trittst vom Vertrag zurück (weil du die Maschine anderweitig besorgen konntest), hast aber Kosten für die Anbahnung des Vertrags gehabt (z.B. Reisekosten für Vertragsverhandlungen). Diese Kosten kannst du im Rahmen des Kleinen Schadensersatzes ersetzt bekommen. Du wirst also so gestellt, als hättest du den Vertrag nie abgeschlossen. Der Kleine Schadensersatz ist häufig einfacher durchzusetzen, weil er sich auf konkrete Ausgaben bezieht.
Merke dir: Beide Arten von Schadensersatz setzen voraus, dass der Schädiger (also die Person, die den Schaden verursacht hat) schuldhaft gehandelt hat. Das bedeutet, er muss den Schaden entweder vorsätzlich oder fahrlässig verursacht haben. Und wichtig: Du musst deinen Schaden auch beweisen können! Sammle also alle relevanten Dokumente, Rechnungen und Belege.

Der Vorteil, sich mit Großen und Kleinen Schadensersatz auseinanderzusetzen, liegt auf der Hand: Du kennst deine Rechte und weißt, wie du dich im Schadensfall verhalten musst. Das kann dir viel Geld und Ärger sparen! Und wer weiß, vielleicht springt am Ende ja doch noch eine kleine (oder große!) Entschädigung für dich heraus.
Wichtig: Dieser Artikel dient nur zur allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen solltest du dich immer an einen Anwalt wenden.
