Grad Der Behinderung Bei Herzinfarkt

Na, schon mal über den Grad der Behinderung nach einem Herzinfarkt nachgedacht?
Also, mal ehrlich, wer von uns hat sich noch nicht gefragt, wie viele Prozente Behinderung man eigentlich für so einen ausgewachsenen Herzinfarkt bekommt? Niemand? Ehrlich? Okay, vielleicht bin ich die Einzige. Aber hey, ich steh dazu! Das Thema ist ja auch irgendwie...interessant. Und vielleicht ein bisschen tabu. Aber Tabus sind doch da, um gebrochen zu werden, oder?
Ich meine, klar, ein Herzinfarkt ist keine Lappalie. Ganz im Gegenteil. Das ist 'ne echt ernste Sache. Lebensbedrohlich sogar! Aber danach… Danach fängt ja der ganze Spaß erst an. Okay, "Spaß" ist vielleicht das falsche Wort. Sagen wir… die Bürokratie.
Da sitzt man dann, frisch aus dem Krankenhaus entlassen, mit einem Cocktail aus Medikamenten und dem Auftrag, sich zu schonen. Und dann klingelt der Briefkasten. Antrag auf Grad der Behinderung. Juhu!
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Jetzt kommt die große Frage: Wie "behindert" bin ich denn jetzt eigentlich? Kann ich noch meinen Rasen mähen? Darf ich noch schwere Einkaufstüten schleppen? Und vor allem: Bekomme ich jetzt einen Behindertenparkplatz vor meinem Lieblingscafé?
Ich weiß, ich weiß. Klingt zynisch. Ist es vielleicht auch ein bisschen. Aber Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon mal über die kleinen "Vorteile" einer Behinderung Gedanken gemacht? Also, nicht, dass man sich eine wünscht! Um Gottes Willen! Aber wenn man schon mal in der Situation ist…
Das Ganze ist ja auch 'ne ziemliche Blackbox. Der eine kriegt 30 Prozent, der andere 50. Und man fragt sich: Was habe ich falsch gemacht? War mein Herzinfarkt nicht schlimm genug? Habe ich beim Arzt nicht genug gejammert? Fragen über Fragen!

Und dann diese Gutachten! Da wird man von Ärzten untersucht, die einem Fragen stellen, von denen man nie gedacht hätte, dass sie irgendjemandem wichtig wären. "Können Sie noch Treppen steigen?" Ja klar, aber nur mit Sauerstoffzelt und einem Sanitäter im Schlepptau!
Ich will ja nicht sagen, dass das System unfair ist. Aber...naja, vielleicht doch ein bisschen. Manchmal hat man das Gefühl, es hängt mehr davon ab, an welchen Gutachter man gerät, als vom tatsächlichen Zustand des eigenen Herzens.
Die Bürokratie schlägt zurück!
Das Antragsverfahren ist ja auch 'ne Show für sich. Da muss man Formulare ausfüllen, die so kompliziert sind, dass man am liebsten gleich wieder ins Krankenhaus eingeliefert werden würde. Und dann wartet man. Und wartet. Und wartet.

Irgendwann kommt dann der Bescheid. Und der ist entweder so gut, dass man sich freut, oder so schlecht, dass man am liebsten Einspruch einlegen würde. Aber wer hat schon die Nerven für einen Einspruch, wenn er gerade einen Herzinfarkt hinter sich hat? Eben!
Und was bringt einem der Grad der Behinderung am Ende? Einen Parkausweis? Steuererleichterungen? Die Gewissheit, dass man offiziell als "behindert" gilt? Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher.
Vielleicht sollte man das Ganze einfach mit Humor nehmen. Und sich denken: "Okay, ich habe einen Herzinfarkt überlebt. Jetzt bin ich offiziell behindert. Na und? Ich lebe noch!"

Und vielleicht sollte man sich auch mal die Frage stellen, ob man wirklich einen Behindertenparkplatz braucht. Oder ob man nicht lieber die paar Meter mehr läuft und seinem Herzen damit etwas Gutes tut. Nur so 'ne Idee.
Meine (leicht unpopuläre) Meinung
Ich finde ja, dass der Fokus viel mehr auf der Rehabilitation liegen sollte. Auf der Hilfe, die man braucht, um wieder ein normales Leben führen zu können. Und nicht so sehr auf dem Grad der Behinderung. Aber das ist wahrscheinlich nur meine bescheidene Meinung.
Vielleicht bin ich ja auch einfach nur zu optimistisch. Oder zu naiv. Aber ich glaube, dass man nach einem Herzinfarkt nicht gleich seinen Lebensmut verlieren sollte. Sondern sich sagen: "Okay, das war 'ne Scheißerfahrung. Aber ich bin stärker als das!"

Und wenn man dann doch mal einen Behindertenparkplatz braucht… na ja, dann ist er halt da. Aber vielleicht sollte man ihn dann doch lieber einer älteren Dame überlassen, die wirklich Schwierigkeiten beim Laufen hat. Nur so als kleiner Tipp am Rande. 😉
Also, lasst uns das Leben feiern! Auch nach einem Herzinfarkt! Und lasst uns über den Grad der Behinderung lachen. Denn Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin. Und vielleicht sogar besser als Betablocker. 😉
Disclaimer: Dieser Artikel ist natürlich rein satirisch gemeint. Ich will damit niemanden beleidigen oder verletzen. Und ich bin auch kein Experte für das Thema. Also bitte, nehmt das Ganze nicht zu ernst. Und wenn ihr wirklich Fragen zum Grad der Behinderung habt, dann wendet euch an einen Arzt oder einen Rechtsanwalt. Die kennen sich da besser aus als ich. Versprochen!
