Google Maps Usa New York

Also, mal ehrlich, Leute. Reden wir mal über Google Maps. Genauer gesagt: Google Maps in den USA. Noch genauer: Google Maps in New York.
Ich weiß, ich weiß. New York. Die Stadt, die niemals schläft. Das Zentrum des Universums. Ein Sehnsuchtsort für Millionen. Aber... habt ihr jemals versucht, euch da mit Google Maps zurechtzufinden?
Ich sage es mal so: Es ist... eine Erfahrung.
Must Read
Sagt mir, ich bin nicht der Einzige, der bei dem Gedanken an Google Maps in New York sofort Schweißausbrüche bekommt. Oder? Bitte sagt es mir!
Das Labyrinth der Möglichkeiten (und Sackgassen)
Okay, die Karte an sich ist ja erstmal toll. Farbenfroh. Detailliert. Man sieht jedes einzelne Taco-Restaurant (davon gibt's ja gefühlt eine Million). Aber dann... kommt der Moment der Wahrheit.
Du tippst deine Adresse ein. Sagen wir, du willst vom Times Square zum Central Park. Easy, denkst du.
Google Maps spuckt dir gefühlte 78 verschiedene Routen aus. Fußweg, Bus, U-Bahn, Taxi, fliegen mit einem Privatjet (okay, vielleicht nicht ganz, aber es fühlt sich so an).

Und jede Route ist... kompliziert. Da steht dann sowas wie: "Gehen Sie 200 Meter nach Osten. Biegen Sie links ab in die 47th Street. Nehmen Sie die U-Bahn Linie A Richtung Norden bis zur 59th Street-Columbus Circle. Steigen Sie um in die Linie C Richtung Norden bis zur 81st Street-Museum of Natural History. Gehen Sie 300 Meter nach Osten. Achtung: Vermeiden Sie die herumlungernden Eichhörnchen."
Ähm... Entschuldigung, Google Maps, aber ich bin Tourist. Ich bin schon damit überfordert, den Unterschied zwischen Uptown und Downtown zu verstehen. Ich brauche keine Doktorarbeit in New Yorker U-Bahn-Routen!
Und dann erst die Fußwege! Google Maps liebt es, dich durch Häuserschluchten zu schicken. Du gehst, gehst, gehst... und plötzlich stehst du vor einer riesigen Baustelle. Oder einer Menschenmenge, die sich um einen Straßenkünstler versammelt. Oder einem Verkäufer, der gefälschte Rolex-Uhren anpreist.
Google Maps sagt: "Ihr Ziel befindet sich in 50 Metern." Du denkst: "Super! Endlich da!" Aber dann stellst du fest, dass dein Ziel sich auf der anderen Straßenseite befindet. Und die Straße ist eine sechsspurige Hauptverkehrsader ohne Ampel.

Viel Glück beim Überqueren!
Die U-Bahn: Ein Spiel mit dem Feuer (und Verspätungen)
Okay, die U-Bahn ist ja an sich eine fantastische Erfindung. Schnell, effizient, günstig... theoretisch.
Aber Google Maps und die New Yorker U-Bahn? Das ist eine Hassliebe.
Google Maps sagt dir, du sollst die Linie B nehmen. Du gehst zum Bahnsteig. Wartest. Wartest. Wartest. Nach einer halben Stunde kommt dann eine Durchsage: "Die Linie B hat Verspätung aufgrund von... Gründen."
Gründen! Was für Gründe? Ein liegen gebliebener Zug? Ein Waschbär auf den Gleisen? Ein spontaner Flashmob? Man weiß es nicht. Google Maps schweigt.

Und dann kommt der Moment, in dem du dich fragst: "Soll ich eine andere Linie nehmen? Soll ich ein Taxi rufen? Soll ich einfach aufgeben und mir einen Hotdog kaufen?"
Die Antwort ist meistens: Ja. Kauf dir einen Hotdog.
Der ewige Kampf mit der Orientierung
Ich gebe es zu: Ich habe keinen Orientierungssinn. Ich könnte mich in einem Schuhkarton verlaufen. Aber selbst ein erfahrener Navigator wird in New York von Google Maps in den Wahnsinn getrieben.
Die Straßen sind lang und gerade. Die Häuser sehen alle gleich aus. Und dann diese Menschenmassen! Du wirst hin- und hergeschubst, rempelst jemanden an, verlierst dein Handy... und landest am Ende in einem Souvenirladen mit überteuerten Freiheitsstatuen.

Google Maps sagt: "Sie sind auf dem richtigen Weg." Du denkst: "Bin ich das wirklich?"
Also, liebe Leute, was ist meine Botschaft? Google Maps ist toll. Wirklich. Aber New York ist... speziell. Nehmt Google Maps nicht als Evangelium. Fragt lieber einen freundlichen New Yorker nach dem Weg. Oder noch besser: Lasst euch einfach treiben. Vielleicht entdeckt ihr so die besten Taco-Restaurants der Stadt.
Und wenn ihr euch verirrt? Tja, dann habt ihr wenigstens eine gute Geschichte zu erzählen.
P.S. Wenn ihr jemals ein Waschbären-Selfie in der New Yorker U-Bahn macht, schickt es mir bitte. Ich brauche Beweise.
Gute Reise! (Oder so ähnlich.)