Okay, Leute, mal ehrlich. Sprechen wir mal über etwas, das mich (und vielleicht auch euch?) schon länger beschäftigt: Gibt es die Almased App nicht mehr?
Ich weiß, ich weiß. Das ist fast schon eine heilige Kuh. Das Almased-Prinzip ist ja quasi ein deutsches Nationalheiligtum. Aber seid mal ehrlich: War die App wirklich so…nützlich?
Ich meine, klar, ich habe sie auch runtergeladen. Direkt, als ich mit meinem eigenen kleinen Almased-Experiment angefangen habe. Motiviert bis in die Haarspitzen! Ich wollte tracken, analysieren, optimieren….
Dann habe ich sie… vergessen. Oder besser gesagt: Sie hat mich vergessen. Denn ständig gab es irgendwelche Updates, die mir mehr Werbung als Informationen brachten. Und die Rezepte? Naja, die konnte man auch einfacher googeln, oder? Sorry, Almased, aber da muss ich ehrlich sein.
Vielleicht ist das meine ganz persönliche, unpopuläre Meinung, aber ich finde, dass man beim Abnehmen manchmal einfach ein bisschen auf seinen Körper hören sollte. Brauche ich wirklich eine App, die mir sagt, wann ich meinen Shake trinken soll? Merke ich das nicht selbst, wenn mein Magen knurrt?
Schnell abnehmen mit hochwertigen Nährstoffen » ALMASED
Die Alternative? Einfach leben!
Klar, für manche ist so eine App super. Kontrolle ist wichtig, Struktur ist wichtig. Ich verstehe das. Aber für mich war das eher eine zusätzliche Belastung. Ich hatte das Gefühl, ich muss noch etwas dokumentieren, noch etwas eintragen, noch etwas optimieren.
Dabei wollte ich doch einfach nur ein bisschen gesünder leben und ein paar Kilos verlieren. Ohne gleich meinen Alltag komplett umzukrempeln und zum gläsernen Almased-Nutzer zu werden.
Ich habe dann relativ schnell gemerkt, dass es mir viel besser geht, wenn ich einfach auf mein Bauchgefühl höre. Wann habe ich Hunger? Was brauche ich gerade? Und ja, manchmal ist das eben ein Stück Schokolade statt eines Shakes. Und das ist auch okay!
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Der Erfolg war dann übrigens auch größer, als ich mich von dem ganzen App-Stress befreit hatte. Vielleicht, weil ich entspannter war. Vielleicht, weil ich mich nicht mehr so unter Druck gesetzt habe. Wer weiß?
Ich weiß nur, dass ich die vermeintliche Abwesenheit der Almased App nicht wirklich vermisse. Im Gegenteil: Ich finde es fast schon befreiend.
"Manchmal ist weniger eben mehr. Gerade, wenn es ums Abnehmen geht."
Almased mit Mandel-Vanille Geschmack – gekommen um zu bleiben!
Und vielleicht ist das ja auch der eigentliche Grund, warum es die App nicht mehr gibt (oder warum sie so versteckt ist, dass ich sie nicht mehr finde): Weil Almased erkannt hat, dass es am Ende doch auf etwas anderes ankommt.
Nämlich auf uns selbst. Auf unsere eigene Disziplin, unsere eigene Motivation und unser eigenes Bauchgefühl. Und das kann keine App der Welt ersetzen.
Kein Hate gegen Almased!
Bevor jetzt alle Almased-Jünger aufschreien: Ich will hier Almased nicht schlechtreden! Das Produkt an sich ist ja durchaus gut und kann helfen, Gewicht zu verlieren. Aber ich glaube einfach, dass die App nicht unbedingt notwendig ist, um damit erfolgreich zu sein.
Almased und die Selbstheilungskräfte | APOTHEKE ADHOC
Es gibt so viele andere Möglichkeiten, sich zu informieren, sich auszutauschen und sich zu motivieren. Blogs, Foren, Instagram… Die Welt ist voll von Almased-Communities. Und ganz ehrlich: Da findet man oft viel bessere und persönlichere Tipps als in einer App.
Also, mein Fazit: Falls es die Almased App wirklich nicht mehr gibt, dann ist das vielleicht gar nicht so schlimm. Vielleicht ist es sogar eine Chance, sich noch mehr auf sich selbst zu konzentrieren und den eigenen Weg zum Wunschgewicht zu finden.
Und falls sie doch noch existiert: Dann ist sie vielleicht einfach nur gut versteckt. So wie mein Vorsatz, dieses Jahr endlich mal wieder mehr Sport zu machen. Aber das ist eine andere Geschichte…