Gewiwo Berlin Wittenauer Wohnungsbaugenossenschaft Eg

Leute, haltet euch fest, denn jetzt kommt eine Geschichte, die so deutsch ist, dass sie nach Sauerkraut und Pünktlichkeit riecht! Wir reden über die Gewiwo Berlin Wittenauer Wohnungsbaugenossenschaft eG. Ja, der Name ist ein Zungenbrecher, ich weiß. Versucht mal, das dreimal schnell hintereinander zu sagen. Viel Glück!
Stellt euch vor, ihr sitzt mit mir im Café Einstein, dampfender Milchkaffee vor uns, und ich erzähle euch von diesem sagenumwobenen Ort. Gewiwo. Klingt fast wie ein Zauberspruch, oder? Einer, der einem zu einer bezahlbaren Wohnung in Berlin verhilft, dem Mekka der unbezahlbaren Wohnungen. Aber ist das wirklich Magie, oder nur gute, alte deutsche Effizienz?
Also, was ist diese Gewiwo überhaupt? Kurz gesagt, eine Wohnungsbaugenossenschaft. Im Grunde genommen bedeutet das: Eine Gruppe von Leuten hat sich zusammengetan, um gemeinsam Wohnungen zu bauen und zu verwalten. Denkt an eine Kommune, aber mit besseren Regeln und weniger nacktem Yoga im Gemeinschaftsgarten (vermute ich mal).
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Die Wittenauer Connection
Der Name gibt schon einen kleinen Hinweis. "Wittenau" ist ein Ortsteil im Norden Berlins, genauer gesagt in Reinickendorf. Bekannt für... nun, sagen wir mal, es ist nicht der Prenzlauer Berg. Aber hey, dafür bekommt man hier vielleicht noch eine Wohnung, ohne gleich seine Niere verkaufen zu müssen. Und die Gewiwo hat hier eben ihre Wurzeln und einen Großteil ihrer Wohnungen.
Stellt euch vor: Ruhige Straßen, grüne Vorgärten und dazwischen immer wieder Häuser der Gewiwo. Fast wie in einem kleinen, perfekt organisierten Dorf. Wenn man schon nicht am Meer wohnt, kann man ja zumindest so tun, als wäre man in einem Schrebergarten-Paradies. Und wer weiß, vielleicht organisiert die Gewiwo ja auch regelmäßig Wettbewerbe für den schönsten Gartenzwerg?

Das "eG" am Ende steht übrigens für "eingetragene Genossenschaft". Das ist wichtig, denn das bedeutet, dass die Gewiwo nicht profitorientiert ist. Das heißt, das Ziel ist nicht, den Aktionären möglichst viel Geld in den Rachen zu werfen, sondern bezahlbaren Wohnraum für die Mitglieder zu schaffen. Ein Konzept, das in der heutigen Zeit fast schon revolutionär anmutet!
Mitglied werden: Der heilige Gral der Berliner Wohnungssuche
Jetzt kommt der Haken. Oder besser gesagt: der schwierige Teil. Eine Wohnung bei der Gewiwo zu bekommen, ist ungefähr so einfach wie einen Parkplatz am Samstagabend in Mitte zu finden. Man muss Mitglied werden, und das kann dauern. Und dann heißt es: Geduld, junger Padawan. Geduld. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die Mitgliedschaft ist sozusagen der Schlüssel zum Königreich. Aber bevor ihr euch jetzt euphorisch die Haare rauft: Es gibt eine Warteliste. Eine lange. Sehr lange. Vermutlich länger als die Schlange vor dem Berghain am Sonntagmittag. Aber hey, wenigstens hat man dann etwas Zeit, sein Deutsch aufzupolieren, bevor man dem netten Gewiwo-Mitarbeiter erklärt, warum man unbedingt genau DIESE Wohnung haben muss.
Man muss auch Anteile zeichnen. Das ist so ähnlich wie eine Kaution, nur dass man das Geld nicht zurückbekommt, wenn man auszieht, sondern es als Genossenschaftsanteile investiert. Im Grunde genommen wird man also Miteigentümer. Das ist doch mal was! Man kann dann stolz sagen: "Ich besitze ein kleines Stück Wittenau!" Klingt doch besser als "Ich zahle Mondpreise für eine WG-Zimmer in Neukölln", oder?

Vorteile, die man nicht unterschätzen sollte
Abgesehen von der Tatsache, dass man eine Wohnung hat, die man sich leisten kann (eine Seltenheit in Berlin!), gibt es noch weitere Vorteile. Zum Beispiel hat man als Mitglied ein Mitspracherecht. Man kann bei den Mitgliederversammlungen mitbestimmen, wie die Gewiwo geführt wird. Man kann also seinen Senf dazugeben, wenn es um die Farbe der Fassade oder die Gestaltung des Gemeinschaftsgartens geht. Demokratie pur!
Und die Gewiwo kümmert sich um ihre Häuser. Die sind meistens in einem guten Zustand. Kein Vergleich zu den heruntergekommenen Altbauten, in denen sich die Schimmelpilze fröhlich vermehren. Hier wird repariert, renoviert und modernisiert. Man fühlt sich einfach wohler, wenn man weiß, dass das Dach dicht ist und die Heizung funktioniert. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja sogar einen Hausmeister, der einem ab und zu einen netten Plausch hält.
Also, die Gewiwo Berlin Wittenauer Wohnungsbaugenossenschaft eG. Klingt kompliziert, ist es vielleicht auch ein bisschen, aber es kann sich lohnen. Wenn man bereit ist, Geduld zu haben und sich auf das Abenteuer "Genossenschaftliches Wohnen" einzulassen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bald im Gemeinschaftsgarten bei einem Glas Wein und diskutieren über die Vor- und Nachteile von Gartenzwergen aus Plastik.
