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Gesims Dekor Griechische Tempel


Gesims Dekor Griechische Tempel

Hey, du! Lass uns über griechische Tempel reden. Genauer gesagt: über ihr Gesims. Ja, das klingt erstmal staubtrocken. Aber glaub mir, da steckt mehr dahinter als nur Stein und Mörtel!

Was ist überhaupt ein Gesims? Stell dir vor, es ist wie der Hut des Tempels. Es ist die auskragende, horizontale Verzierung oben an der Fassade. Wie ein schickes Krönchen, aber eben aus Stein.

Warum ist das so wichtig? Weil die Griechen Details liebten. Und das Gesims war ihre Leinwand. Hier konnten sie sich austoben. Hier konnten sie zeigen, was sie draufhatten.

Das "A" und "O" des griechischen Gesimses

Es gibt verschiedene Arten von Gesimsen. Denk an den dorischen Stil. Der ist eher schlicht und ergreifend. Robust. Männlich, könnte man sagen. Dann gibt es den ionischen Stil. Der ist eleganter, verspielter, fast schon feminin. Mit Voluten, diesen eingerollten Schneckenhäusern. Und schließlich der korinthische Stil. Der ist der Wahnsinn. Mit Akanthusblättern. Ein Dschungel aus Stein!

Dorisch: Denk an Spartaner. Minimalistisch. Stark.

Ionisch: Denk an Athener. Elegant. Gebildet.

Schaubild „Griechische Tempel“ | Quizlet
Schaubild „Griechische Tempel“ | Quizlet

Korinthisch: Denk an… naja, an eine Party. Extravagant. Üppig.

Aber warum diese Unterschiede? Weil die Griechen verschiedene Götter verehrten. Und jeder Gott brauchte seinen eigenen Tempelstil. Zeus bekam einen dorischen Tempel. Athena einen ionischen. Und… naja, für die anderen gab's den korinthischen!

Metopen und Triglyphen: Ein lustiges Ratespiel

Kennst du Metopen und Triglyphen? Das sind zwei Wörter, die du unbedingt kennen musst, wenn du über griechische Tempel redest. Stell sie dir als kleine Bildfelder unter dem Gesims vor. Die Triglyphen sind die senkrechten, geriffelten Steine. Die Metopen sind die Felder dazwischen. Und die waren oft mit Reliefs verziert. Hier konnten die Griechen Geschichten erzählen. Von Helden, von Göttern, von Monstern.

Verzierte Fries und Gesims der großen Tempel (Tempel der Sonne
Verzierte Fries und Gesims der großen Tempel (Tempel der Sonne

Aber Achtung: Die Anordnung war streng geregelt. Triglyphen mussten immer über den Säulen stehen. Warum? Keine Ahnung! Vielleicht dachten die Griechen, das sähe besser aus. Vielleicht war es einfach nur Tradition.

Stell dir vor, du bist ein griechischer Künstler. Du bekommst den Auftrag, eine Metope zu gestalten. Was würdest du darstellen? Herakles, der gegen den Nemeischen Löwen kämpft? Odysseus, der den Zyklopen blendet? Oder vielleicht einfach nur ein paar tanzende Nymphen?

Und das Beste: Oft waren die Reliefs bemalt! Knallbunt! Stell dir das mal vor. Ein Tempel, der aussieht wie ein riesiges Comic-Buch. Das ist doch der Hammer!

Hintergrund griechischen Tempel , Vektor-Illustration | Stock-Vektor
Hintergrund griechischen Tempel , Vektor-Illustration | Stock-Vektor

Das Gesims als Wetterschutz

Aber das Gesims war nicht nur Dekoration. Es hatte auch eine praktische Funktion. Es schützte die Fassade vor Regen und Sonne. Wie ein Regenschirm für den Tempel. Clever, oder?

Die Griechen waren Meister der Ingenieurskunst. Sie wussten genau, wie sie ihre Tempel bauen mussten, damit sie Jahrhunderte überdauern. Und das Gesims spielte dabei eine wichtige Rolle.

Warum das Gesims uns heute noch fasziniert

Warum reden wir überhaupt über griechische Tempel? Warum sind wir so fasziniert von diesen alten Steinen? Weil sie uns etwas über die Menschen erzählen, die sie gebaut haben. Über ihre Werte, ihre Überzeugungen, ihre Träume.

Griechischer Tempel - ARTE FACT
Griechischer Tempel - ARTE FACT

Das Gesims ist mehr als nur ein architektonisches Detail. Es ist ein Fenster in die Vergangenheit. Ein Symbol für die griechische Kultur. Ein Beweis für die menschliche Kreativität.

Also, das nächste Mal, wenn du einen griechischen Tempel siehst (oder ein Foto davon), schau dir das Gesims genauer an. Entdecke die Details. Stell dir die Künstler vor, die daran gearbeitet haben. Und lass dich von der Schönheit und der Weisheit der alten Griechen inspirieren.

Es ist doch irgendwie cool, dass wir heute noch über Steine reden, die vor über 2000 Jahren behauen wurden, oder? Eben! Und jetzt geh raus und beeindruck alle mit deinem Wissen über griechische Gesimse!

Viel Spaß beim "Gesimse-Gucken"!

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