Mal ehrlich, hat sich schon mal jemand so richtig, richtig tief in dieses Gesetz, das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" (kurz: Ermächtigungsgesetz) eingelesen? Ich meine, jenseits von Geschichtsbüchern und Dokumentationen?
Ich bekenne mich schuldig! Ich hab’s getan. Und wisst ihr was? Ich hab’ da so meine ganz persönlichen, vielleicht etwas… sagen wir… unpopulären Gedanken dazu entwickelt.
Das Gesetz und die Bürokratie
Okay, ich weiß, ich weiß. Das Ermächtigungsgesetz. Böse, böse Sache. Aber Hand aufs Herz: Kennen wir nicht alle diese Momente, in denen wir uns denken: "Man, wäre es nicht toll, wenn mal jemand einfach machen könnte?" Keine endlosen Genehmigungen, keine 300 Formulare, keine Beamten, die einen in den Wahnsinn treiben?
Ich meine, stellt euch vor: Ihr wollt einen Baum pflanzen. Braucht aber vorher 7 Anträge, davon drei in dreifacher Ausführung, beglaubigt vom Ortsvorsteher und dem Briefträger. Und dann sagt irgendwer, der Baum passe nicht ins Landschaftsbild. Frustrierend, oder?
Ich sage nicht, dass das Ermächtigungsgesetz gut war. Überhaupt nicht! Aber die Sehnsucht nach schneller, unkomplizierter Entscheidungsfindung, die kann ich irgendwie nachvollziehen. Ein bisschen.
Die Zentrumspartei und das Ermächtigungsgesetz - Wie rechtfertigte man
Natürlich, das ist ein gaaanz dünnes Eis. Und ich betone: Nur ein bisschen. Denn die Konsequenzen… naja, lassen wir das. Aber diese Idee, dass man mal einfach... anpackt… kennt doch jeder, oder?
Deutschland und die Effizienz
Und jetzt kommt’s: Sind wir Deutschen nicht ein bisschen besessen von Effizienz? Von Ordnung? Von "Das muss aber alles seine Richtigkeit haben!"? Ich meine, klar, ist ja auch nicht verkehrt. Aber manchmal… manchmal ist es eben auch ein bisschen… erdrückend.
Direkte Demokratie und Schweizer Rechte: Der plebiszitäre Tiger - taz.de
Stellt euch vor, Adolf Hitler hätte das Ermächtigungsgesetz dazu benutzt, um… sagen wir… ein wirklich effizientes Mülltrennungssystem einzuführen. Oder um die Pünktlichkeit der Bahn auf ein nie dagewesenes Niveau zu heben. (Natürlich, nur hypothetisch! Keine Missverständnisse bitte!). Dann würden wir heute vielleicht anders darüber denken.
Wieder falsch? Ja, wahrscheinlich. Aber die Vorstellung ist doch irgendwie… amüsant-verrückt, oder?
Unpopuläre Meinungen sind die besten
Ich weiß, ich weiß. Das ist alles furchtbar politisch unkorrekt. Und ich will hier auch nichts verharmlosen oder relativieren. Aber ich finde, man darf auch mal ein bisschen querdenken. Auch über so ernste Themen.
Hitlers Weg an die Macht - Vor 90 Jahren trat das "Ermächtigungsgesetz
Man muss ja nicht alles todernst nehmen. Man kann ja auch mal… mit einem Augenzwinkern darüber sprechen. Und vielleicht, nur vielleicht, versteht man dann die Abgründe der Geschichte noch ein bisschen besser.
Denn sind wir ehrlich: Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, dass jemand mit "Durchgriff" einfach mal die Probleme löst? Auch wenn wir alle wissen, dass das meistens keine so gute Idee ist…
Reichsgesetzblatt – Deutsches Reich
Also, liebe Freunde, was meint ihr? Bin ich jetzt komplett verrückt? Oder kann man meine unpopuläre Meinung vielleicht doch ein ganz kleines bisschen nachvollziehen? Lasst es mich wissen!
Und denkt dran: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Auch über die dunklen Kapitel der Geschichte.
P.S.: Ich übernehme keine Verantwortung für eventuelle Shitstorms. Ich wollte nur ein bisschen zum Nachdenken anregen. Und zum Lachen.