Geschirrspüler Geht Nicht Mehr An

Oh, die Spülmaschine. Ein Wunderwerk der Technik. Oder eben auch nicht.
Kennt ihr das? Man steht vor dem Ding, beladen mit schmutzigem Geschirr, drückt auf den Startknopf… und nichts. Niente. Nada. Funkstille. Geschirrspüler geht nicht mehr an. Mein persönlicher Albtraum.
Der Moment der Wahrheit (oder eben nicht)
Zuerst kommt die Hoffnung. Vielleicht ist nur der Stecker locker? Schnell kontrolliert. Nö. Dann die Sicherung. Auch gut. Okay, jetzt wird’s langsam ernst.
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Dann dieser Blick. Dieser hilflose Blick in die dunkle, feuchte Höhle der Spülmaschine. Was zur Hölle ist hier los?
Ich gebe zu, ich bin kein Technikexperte. Ich bin eher der Typ "Hauptsache, es funktioniert". Und wenn es das nicht tut… nun ja, dann stehe ich da, mit einem Berg dreckigem Geschirr und einem leicht panischen Gesichtsausdruck.

Unpopuläre Meinung: Eigentlich spüle ich ja ganz gerne mit der Hand. Ja, ich weiß, ich bin verrückt. Aber dieses meditative Eintauchen der Hände ins warme Seifenwasser… das hat was. Entspannend fast. Nur leider nicht, wenn Besuch da ist und gefühlt hundert Teller auf mich warten.
Die Diagnose (oder der Versuch davon)
Also gut, Fehleranalyse. Was könnte es sein? Zu wenig Klarspüler? (Habe ich überhaupt Klarspüler?) Salz vergessen? (Wo ist das Salz überhaupt?) Oder ist es was Schlimmeres? Ein Motorschaden? Ein kaputter Sensor? Der Weltuntergang?
In solchen Momenten beneide ich meinen Nachbarn. Der ist Elektriker. Der würde da wahrscheinlich kurz dran rumfummeln und das Ding wäre wieder fit. Ich hingegen… ich greife zum Telefon.

"Hallo, ist da der Kundendienst? Meine Spülmaschine geht nicht mehr an…"
Die Antwort ist meistens die gleiche: "Wir können Ihnen frühestens in zwei Wochen einen Techniker schicken." Zwei Wochen? Mit diesem Geschirrberg? Das ist Folter!
Handspülen als Notlösung (oder Chance?)
Also gut, Plan B. Handspülen. Tief durchatmen. Die Ärmel hochkrempeln. Und versuchen, das Beste draus zu machen.
Und wisst ihr was? Manchmal ist es gar nicht so schlimm. Man kann sich dabei entspannen, Musik hören, die Gedanken schweifen lassen. Manchmal entdecke ich sogar Geschirr, das ich schon ganz vergessen hatte. Und mal ehrlich: So richtig sauber wird’s doch eh nur von Hand, oder?

Noch eine unpopuläre Meinung: Die Spülmaschine ist eigentlich überbewertet. Sie nimmt Platz weg, verbraucht Strom und macht am Ende doch nicht alles perfekt sauber. Aber pssst! Das darf ich ja eigentlich nicht laut sagen.
Die Rückkehr der Spülmaschine (hoffentlich)
Irgendwann kommt dann der Tag, an dem der Techniker vor der Tür steht. Mit ernster Miene und einem Koffer voller Werkzeug. Er fummel herum, misst irgendwelche Werte und sagt dann etwas von "defektem Heizelement" oder "verstopfter Pumpe".
Ich verstehe nur Bahnhof, aber Hauptsache, er kriegt das Ding wieder zum Laufen. Denn auch wenn ich das Handspülen manchmal ganz gemütlich finde, auf Dauer ist es einfach ätzend.

Und dann, endlich, dieser Moment: Die Spülmaschine brummt wieder. Sie schleudert, sie spült, sie trocknet. Das Geschirr glänzt. Frieden kehrt ein.
Bis zum nächsten Mal, wenn sie wieder streikt. Aber bis dahin genieße ich das saubere Geschirr und das gute Gefühl, dass ich es nicht selbst gespült habe. Zumindest nicht diesmal.
Fazit: Die Spülmaschine ist ein Fluch und ein Segen zugleich. Aber ohne sie wäre das Leben einfach… schmutziger. Und das wollen wir ja alle nicht, oder?
