Gerund Or Infinitive List

Also, liebe Leute, setzt euch mal. Ich muss euch was erzählen. Es geht um… ja, ihr ahnt es schon… GERUNDIEN und INFINITIVE! Donnernder Applaus Okay, okay, vielleicht nicht so aufregend wie der neueste Blockbuster, aber glaubt mir, diese kleinen Sprach-Monster können einem das Leben ganz schön schwer machen. Besonders, wenn man gerade Deutsch lernt oder, noch schlimmer, versucht, Englisch fehlerfrei zu sprechen.
Was zum Henker ist ein Gerundium?
Stellt euch vor, ihr nehmt ein Verb und klebt ihm ein "-ing" hinten dran. Tadaa! Ihr habt ein Gerundium! Fast. Es ist ein Verb, das sich als Nomen verkleidet hat. Ja, richtig gelesen. Es will eigentlich eine Handlung beschreiben (wie ein Verb), benimmt sich aber wie ein Ding (wie ein Nomen). Klingt kompliziert? Ist es auch! Aber keine Sorge, ich bin ja da, um euch durch diesen Dschungel zu lotsen.
Denkt an "Swimming". Das ist nicht nur das, was ihr im Sommerurlaub macht (hoffentlich!), sondern auch ein Gerundium. Sätze wie "Swimming is my favorite sport" beweisen es. Swimming ist das Subjekt des Satzes, also ein Nomen. Aber hey, es ist auch ein Verb! Ein Chamäleon der Grammatik, sozusagen.
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Und der Infinitiv? Nicht weniger verwirrend!
Der Infinitiv, der ist etwas "ehrlicher". Er gibt sich nicht als Nomen aus. Meistens. Er ist die Grundform des Verbs, also das, was ihr im Wörterbuch findet. Im Englischen erkennt man ihn oft an dem kleinen Wörtchen "to" davor: to be, to eat, to procrastinate (meine Spezialität!).
Aber Achtung! Auch hier gibt es Stolperfallen. Manchmal wollen wir den Infinitiv ohne "to" verwenden. Direkt nach Modalverben wie "can", "should", "must" zum Beispiel. "I can swim". Nicht "I can to swim". Das wäre, als würde man versuchen, mit Socken in Sandalen cool auszusehen. Einfach… falsch.

Die berüchtigte Liste: Verben, die entweder Gerundien ODER Infinitive wollen!
Und jetzt kommt der Clou, der die meisten zur Weißglut treibt: Es gibt Verben, die entweder von einem Gerundium ODER einem Infinitiv gefolgt werden können. Und manchmal ändert sich die Bedeutung! Dramatische Musik
Nehmen wir mal "remember". "I remember locking the door" bedeutet, dass ich mich daran erinnere, die Tür abgeschlossen zu haben. "I remembered to lock the door" bedeutet, dass ich daran gedacht habe, die Tür abzuschließen und es auch getan habe. Kleiner Unterschied, große Wirkung! Stellt euch vor, ihr "remembered locking the door" (also ihr habt es getan und erinnert euch daran), aber in Wirklichkeit habt ihr es nicht getan! Ein gefundenes Fressen für jeden Einbrecher!

Hier eine kurze, natürlich unvollständige (sonst würden wir hier morgen noch sitzen) Liste einiger Kandidaten: remember, forget, regret, try, stop.
- Remember: Ich erinnere mich daran etwas getan zu haben (Gerundium) vs. Ich erinnere mich daran, etwas zu tun (Infinitiv).
- Forget: Ich habe vergessen, etwas getan zu haben (Gerundium) vs. Ich habe vergessen, etwas zu tun (Infinitiv).
- Regret: Ich bedauere, etwas getan zu haben (Gerundium) vs. Ich bedauere, etwas tun zu müssen (Infinitiv).
- Try: Etwas ausprobieren (Gerundium) vs. Sich bemühen, etwas zu tun (Infinitiv).
- Stop: Aufhören, etwas zu tun (Gerundium) vs. Anhalten, um etwas zu tun (Infinitiv).
Merkt euch: Es ist wie beim Kochen. Manchmal braucht man ein bisschen Salz, manchmal ein bisschen Pfeffer. Und manchmal… einfach beides!

Die ultimative Überlebensstrategie (mit einem Augenzwinkern)
Okay, genug der Panikmache. Hier ein paar Tipps, wie ihr diese grammatikalische Hölle überlebt:
- Üben, üben, üben! (Ja, ich weiß, das wollte niemand hören). Aber es hilft!
- Merkt euch die "Listen" nicht stur auswendig. Versucht, die Logik dahinter zu verstehen. (Wenn es denn eine gibt…).
- Im Zweifelsfall: Umschreiben! Manchmal ist es einfacher, den Satz komplett umzubauen, als sich den Kopf zu zerbrechen.
- Sucht euch einen Muttersprachler als Leidensgenossen. Gemeinsam ist das Elend halbes Elend. Und vielleicht kann er/sie euch ja auch helfen.
- Akzeptiert die Tatsache, dass ihr Fehler machen werdet. Das ist menschlich! Und die meisten Leute werden es euch nicht übel nehmen (solange ihr nicht gerade versucht, einen wichtigen Vertrag zu verhandeln).
Und das Wichtigste: Habt Spaß! Sprachenlernen sollte nicht wie eine Strafe sein. Genießt die Reise, die kleinen Erfolge und die lustigen Momente, wenn ihr mal wieder daneben liegt. Denn ganz ehrlich, wer hat noch nie "I enjoy to eat pizza" gesagt? (Okay, vielleicht nur ich…)
In diesem Sinne: Viel Glück beim Gerundien- und Infinitiv-Zähmen! Und denkt dran: Wenn alles schief geht, gibt es immer noch Google Translate. (Aber verlasst euch nicht zu sehr darauf! Sonst landet ihr am Ende noch in einer ganz anderen Geschichte…)
