Geht Zwingerhusten Von Alleine Weg

Wisst ihr, mein Nachbar Karl-Heinz, der hat ja diesen kleinen Mops, "Wurst". Ja, wirklich! Und Wurst, der arme Kerl, der hat gehustet. Nicht so ein kleines, feines Husten, sondern so ein richtiges Röcheln. Karl-Heinz war total panisch, dachte schon, Wurst stirbt ihm weg. "Ist das jetzt das Ende?", hat er mich gefragt, Tränen in den Augen. Ich sag nur: Drama, Baby, Drama! Aber es brachte mich zum Nachdenken: Was ist eigentlich mit Zwingerhusten? Geht das von alleine wieder weg? Und vor allem, wann muss man wirklich zum Tierarzt?
Zwingerhusten, oder infektiöse Tracheobronchitis, wie der Tierarzt es so schön kompliziert nennt, ist im Grunde eine Erkältung für Hunde. Stell dir vor, du hast eine fiese Grippe, nur dass dein Hund dabei noch röchelt wie ein alter Dampfkessel. Nett, oder?
Also, geht Zwingerhusten von alleine weg?
Die kurze Antwort: Manchmal ja, manchmal nein. Ja, ich weiß, super hilfreich. Aber die Wahrheit ist, dass es darauf ankommt. Stell dir vor, du hast 'ne Erkältung. Manchmal reicht 'ne Tasse Tee und 'ne Runde Sofa, manchmal brauchst du 'nen Arzt. So ist das bei Hunden auch.
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In milden Fällen kann der Zwingerhusten tatsächlich von selbst abklingen. Das Immunsystem des Hundes schafft es dann, die Erreger zu bekämpfen. Denk dran: Ein gesunder Hund mit einem starken Immunsystem hat bessere Chancen, den Husten alleine loszuwerden. Aber… es gibt ein großes ABER!
Wann du unbedingt zum Tierarzt solltest:
Wenn dein Hund…:

- Fieber hat. (Kannst du nicht selbst messen, also lieber zum Arzt!)
- Atemnot hat. (Panikmodus aktivieren! Sofort zum Tierarzt!)
- Apathisch ist und nicht frisst. (Das ist nie ein gutes Zeichen.)
- Gelblichen oder grünlichen Ausfluss aus der Nase hat. (Das deutet auf eine bakterielle Infektion hin.)
- Einfach schwächer ist als sonst. (Dein Bauchgefühl ist wichtig!)
Ich sag's dir, lieber einmal zu viel zum Tierarzt, als einmal zu wenig! Stell dir vor, du ignorierst das Ganze und dein Hund entwickelt eine Lungenentzündung. Kein Spaß!
Was du zuhause tun kannst, um deinem Hund zu helfen:
Auch wenn du zum Tierarzt gehst, kannst du deinem kleinen Freund zuhause das Leben etwas erleichtern:

- Schone ihn! Keine wilden Spaziergänge, kein Toben mit anderen Hunden. (Sorry, Fiffi, Couch-Potato-Zeit!)
- Sorge für eine hohe Luftfeuchtigkeit. Ein Luftbefeuchter kann Wunder wirken. (Oder du nimmst deinen Hund einfach mit ins Badezimmer, wenn du duschst. Hauptsache Dampf!)
- Gib ihm viel Ruhe. Stress schwächt das Immunsystem. (Keine nervigen Besuche von Karl-Heinz und seinem Wurst!)
- Biete ihm warmes, weiches Futter an. Das ist leichter zu schlucken und reizt den Hals nicht so sehr. (Hühnersuppe für Hunde? Klingt komisch, ist aber vielleicht gar nicht so verkehrt!)
Und ganz wichtig: Isoliere deinen Hund! Zwingerhusten ist hoch ansteckend. Du willst ja nicht, dass alle Hunde in der Nachbarschaft auch noch röcheln.
Vorbeugen ist besser als Nachsorgen:
Klar, man kann Zwingerhusten nicht immer verhindern. Aber es gibt ein paar Dinge, die du tun kannst, um das Risiko zu minimieren:

- Lass deinen Hund impfen! Es gibt eine Impfung gegen Zwingerhusten. Sprich mit deinem Tierarzt darüber.
- Stärke sein Immunsystem! Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und wenig Stress sind das A und O.
- Vermeide große Menschenmassen (äh, Hundemassen!). Je mehr Hunde, desto höher das Risiko einer Ansteckung.
Also, lieber Leser, bevor du in Panik gerätst wie Karl-Heinz: Beobachte deinen Hund genau. Wenn du dir unsicher bist, geh zum Tierarzt. Und denk dran: Ein bisschen Fürsorge und Liebe können Wunder wirken! Und vielleicht, nur vielleicht, verschwindet der Husten ja wirklich von alleine wieder… Aber verlassen solltest du dich nicht darauf. Lieber auf Nummer sicher gehen!
Und Wurst? Dem geht's übrigens wieder gut. Karl-Heinz war dann doch beim Tierarzt. War 'ne dicke Entzündung. Ende gut, alles gut!
