Gehen Nierensteine Von Alleine Weg

Also, Nierensteine... Da denkt man doch gleich an diesen einen Onkel, der bei jeder Familienfeier von seinen "kleinen Kieseln" im Bauch erzählt hat, oder? Und man hat sich gefragt: "Autsch! Was ist das eigentlich genau?" Keine Sorge, wir klären das auf, und zwar so, dass selbst der Onkel mit dem Kiesel-Faible schmunzeln muss.
Was sind Nierensteine überhaupt? Stell dir vor, deine Niere ist wie eine kleine Recyclinganlage. Sie filtert das Blut und sorgt dafür, dass nur Gutes im Körper bleibt. Manchmal, aber wirklich nur manchmal, sammeln sich dort Mineralien und Salze an und bilden kleine Kristalle. Diese Kristalle können dann zu Steinen "heranwachsen". Und wenn die dann auf Wanderschaft gehen… nun, dann wird's ungemütlich.
Gehen die Dinger von alleine weg? Das ist die Millionen-Euro-Frage! Die Antwort ist: Es kommt drauf an. Stell dir vor, du hast einen Kieselstein im Schuh. Ein kleiner Kiesel, kaum spürbar, den schüttelst du einfach aus. So ähnlich ist es mit kleinen Nierensteinen. Wenn sie klein genug sind (sagen wir, unter 5 Millimetern), dann haben sie gute Chancen, mit dem Urin einfach ausgespült zu werden. Trink dabei ordentlich viel Wasser – so als würdest du einen kleinen Fluss durch deine Nieren spülen. Am besten so viel, dass dein Urin fast so hell ist wie Leitungswasser! (Achtung: Nicht zu viel trinken, das kann auch gefährlich sein!)
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Wann wird's kritisch?
Aber was ist, wenn der Stein größer ist? Sagen wir, so groß wie eine Erbse oder sogar eine Murmel? Dann wird's schwieriger. Stell dir vor, du versuchst, eine Murmel durch ein Strohhalm zu pressen. Autsch! Genau das passiert dann auch in deinen Harnwegen. Der Stein kann sich festsetzen und fiese Schmerzen verursachen. Manchmal so schlimm, dass du dich am liebsten im Kreis drehen und laut schreien würdest. (Glaub mir, ich kenne da ein paar Leute…)
Wann zum Arzt? Wenn du plötzlich starke, krampfartige Schmerzen in der Seite oder im Rücken hast, die in den Unterbauch oder die Leiste ausstrahlen, dann ab zum Arzt! Auch wenn Blut im Urin ist oder du Fieber hast, ist das ein Warnsignal. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.

Was der Arzt machen kann
Der Arzt kann dann mit verschiedenen Methoden helfen. Manchmal reichen Schmerzmittel und krampflösende Medikamente, um die Sache zu erleichtern. Oder er verordnet dir Alphablocker, die quasi die Harnleiter "weiten", damit der Stein leichter durchflutschen kann. Stell dir vor, das ist wie eine kleine Autobahn für deinen Stein.
Und wenn das alles nicht hilft? Dann gibt es noch die Möglichkeit, den Stein zu zertrümmern. Mit Ultraschallwellen zum Beispiel. Das ist wie mit einem Presslufthammer für Kieselsteine, nur eben im Inneren. Klingt brutal, ist aber meistens harmlos. Oder in seltenen Fällen muss der Stein operativ entfernt werden.

Vorbeugen ist besser als... Nierensteine!
Am besten ist es natürlich, wenn es gar nicht erst so weit kommt. Wie kannst du Nierensteinen vorbeugen? Ganz einfach: Trinken, trinken, trinken! Und zwar am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Vermeide zuckerhaltige Getränke und übermäßigen Salzkonsum. Auch bestimmte Lebensmittel, wie Spinat, Rhabarber und Schokolade, können bei manchen Menschen die Bildung von Nierensteinen fördern. Aber keine Panik, du musst jetzt nicht auf alles verzichten. Alles in Maßen!
Denk dran: Jeder Körper ist anders. Was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht unbedingt das Richtige sein. Wenn du also unsicher bist, sprich mit deinem Arzt. Der kann dir genau sagen, was du tun kannst, um deine Nieren gesund zu halten und die kleinen Kiesel in Schach zu halten. Und wer weiß, vielleicht kannst du deinem Onkel bei der nächsten Familienfeier ja sogar ein paar Tipps geben!
Also, Prost! Auf gesunde Nieren und steinfreie Zeiten!
