Geburt Natürlich Einleiten 38 Ssw

Na, 38. Schwangerschaftswoche? Fühlst du dich auch so, als hättest du einen kleinen Basketball verschluckt, der jeden Moment beschließen könnte, auszubrechen? Keine Sorge, du bist nicht allein! Gefühlt jede Schwangere in den letzten Wochen vor dem Termin kriegt diesen "Wann geht's endlich los?!"-Blues. Und da kommt der Gedanke auf: Kann man da nicht ein bisschen nachhelfen, auf natürliche Weise?
Klar, man kann. Aber bevor wir uns in die Welt der Zimtsterne und Wehencocktails stürzen, lass uns eins klarstellen: Jeder Körper ist anders. Was bei der einen Wunder wirkt, lässt die andere komplett kalt. Stell dir vor, es ist wie beim Backen: Das eine Rezept gelingt sofort, das andere… naja, da landen die Kekse eher als Kohlenstoffeinlage im Mülleimer.
Was bedeutet "natürlich einleiten" überhaupt?
Eigentlich geht es darum, dem Körper sanfte Anstöße zu geben, um die Wehen anzuregen. Wir reden hier also nicht von irgendwelchen Zaubertränken aus dem Mittelalter (obwohl… so ein kleiner Schluck Feenzauber wäre schon verlockend, oder?). Es geht eher darum, die natürlichen Prozesse zu unterstützen.
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Bewegung ist Trumpf! Denk an einen alten Motor, der erst mal warm laufen muss. Spaziergänge, Treppensteigen (aber bitte nicht übertreiben!), oder sanftes Beckenkreisen können Wunder wirken. Stell dir vor, du versuchst, das Baby mit sanften Hüftschwüngen aus dem Bauch zu tanzen. Vielleicht klappt's ja!
Dann gibt's da noch Sex. Ja, richtig gelesen! Das Sperma enthält Prostaglandine, die den Muttermund weicher machen können. Und Orgasmen können Wehen auslösen. Also, wenn du und dein Partner noch Lust habt… ran an den Speck! (Wobei "Speck" hier dein Babybauch ist, nur zur Klarstellung.)

Die Sache mit den Hausmittelchen
Zimt, Nelken, Ingwer – die Gewürzschublade deiner Oma ist plötzlich Gold wert! Viele schwören auf Zimtsterne (endlich ein Grund, die Weihnachtsbäckerei vorzuverlegen!), Ingwertee oder Nelkenöltampons (aber Achtung, das ist schon eine Nummer für Fortgeschrittene und sollte nur in Absprache mit der Hebamme erfolgen!).
Aber Achtung: Übertreib es nicht! Zu viel Zimt kann auch kontraproduktiv sein und Übelkeit verursachen. Und Ingwer kann bei manchen Sodbrennen auslösen. Hör auf deinen Körper und lass es langsam angehen.

Und dann gibt's noch den berühmt-berüchtigten Wehencocktail. Hier scheiden sich die Geister. Manche Hebammen sind dafür, andere halten ihn für zu riskant. Wenn du darüber nachdenkst, sprich unbedingt vorher mit deiner Hebamme oder deinem Arzt! Es ist kein Getränk, das man mal eben so "ausprobiert". Stell dir vor, es ist wie ein chemisches Experiment: Wenn man die falschen Zutaten mischt, kann's auch mal knallen!
Was wirklich zählt
Egal, für welche Methode du dich entscheidest (oder auch nicht!), das Wichtigste ist, dass du dich wohlfühlst und entspannt bist. Stress und Angst sind absolute Wehenkiller. Also, mach es dir gemütlich, lies ein gutes Buch, schau einen lustigen Film, lass dich von deinem Partner verwöhnen. Je entspannter du bist, desto besser kann dein Körper arbeiten.

Und vergiss nicht: Dein Baby kommt, wenn es so weit ist. Manchmal dauert es eben etwas länger. Versuch, die letzten Tage oder Wochen zu genießen. Schlaf so viel du kannst (das wird erst mal weniger!), iss leckeres Essen und lass dich von deinen Lieben umsorgen.
Vertrau auf deinen Körper und dein Baby. Sie wissen, was sie tun (auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt). Und wenn du dir unsicher bist, frag deine Hebamme oder deinen Arzt. Sie sind deine besten Ratgeber in dieser aufregenden Zeit.
Und denk dran: Irgendwann ist es vorbei und du hältst dein kleines Wunder im Arm. Dann ist der Basketball im Bauch vergessen und du fragst dich nur noch: "Wo ist die Bedienungsanleitung?" Aber das ist eine andere Geschichte… Viel Glück!
