Ganzkörper Check Up Im Krankenhaus

Okay, Leute, stellt euch vor: Ich, euer Lieblings-Kaffeehaus-Schwätzer, beschließe eines Tages, total vernünftig zu sein. "Ich geh zum Ganzkörper-Check!", sag ich mir. "Vorsorge ist besser als Nachsorge! Und vielleicht finde ich ja noch verborgene Superkräfte!" (Spoiler: Hab ich nicht.)
Also, Krankenhaus. Allein das Wort klingt schon nach Abenteuer, oder? Eher so nach "Abenteuer, das man lieber NICHT erleben möchte", aber hey, positive Vibes! Ich checke ein, bewaffnet mit meiner besten "Ich-bin-völlig-entspannt"-Maske. Funktioniert natürlich null, weil ich insgeheim schon die schlimmsten Diagnosen heraufbeschwöre. Ich meine, wer geht schon freiwillig in ein Krankenhaus, wenn er sich wirklich gut fühlt?
Der Marathon der Untersuchungen
Dann beginnt er, der Marathon der Untersuchungen. Erst mal Blut abnehmen. Kein Problem, denk ich, bin ja hart im Nehmen. Dann kommt die Schwester mit der Nadel... Ouch! Ok, vielleicht doch nicht ganz so hart. Ich schwöre, die hat mein Blut gleich mit der Seele extrahiert.
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Als Nächstes: EKG. Da kleben sie dir so Saugnäpfe auf die Brust. Ich fühlte mich wie ein Cyborg, der gleich zum Mars geschossen wird. Nur ohne Mars, sondern mit einer müden Ärztin, die mir erklärt, dass mein Herz scheinbar ganz normal schlägt. Langweilig! Ich hatte gehofft, ich hätte ein verstecktes zweites Herz, oder zumindest eins, das heimlich Samba tanzt.
Dann kam der Ultraschall. Ich durfte mit nacktem Bauch auf einer Liege liegen, während ein Arzt mit einem Gel-beschmierten Ding über mich herfiel. Es fühlte sich an, als würde ein kalter Fisch über mich rutschen. "Alles in Ordnung", meinte er. "Ihre Organe sind... da." Fantastisch! Eine Beschreibung, die mich zutiefst befriedigt. (Nicht!)

Das "Vergnügen" der Darmspiegelung
Aber das absolute Highlight (Achtung, Ironie!) war die Darmspiegelung. Ja, ihr habt richtig gehört. Das. Ding. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber sagen wir mal so: Es war eine sehr...intensive Erfahrung. Ich habe mich danach gefühlt, als hätte ich ein Schlauchboot geschluckt. Und die Vorbereitung? Leute, die Vorbereitung ist schlimmer als jede Diät. Ihr trinkt da so eine Flüssigkeit... ich nenne sie liebevoll "Abführmittel-Cocktail Deluxe". Sagen wir mal so, mein Badezimmer war mein bester Freund für die nächsten 24 Stunden.
Der Arzt meinte danach: "Alles sauber!" Ich hätte ihm am liebsten geantwortet: "Kein Wunder, bei der Spülung!" Aber ich hab's gelassen und nur genickt. Ich war froh, dass es vorbei war.
Die Ergebnisse und das große Fazit
Nach ein paar Tagen kam dann der Anruf. Die Ergebnisse. Aufregung pur! Hab ich jetzt doch irgendwelche Superkräfte entdeckt? Eine seltene Krankheit, die mich zum Millionär macht? Nein. Natürlich nicht. "Alles in Ordnung", sagte die Ärztin. "Sie sind gesund."

Gesund! Das war alles? Kein verstecktes Talent, keine Superkräfte, keine lebensbedrohliche Krankheit, die mich zum Helden macht? Nur…gesund. Ich war fast enttäuscht. Fast.
Aber hey, mal ehrlich: Im Nachhinein bin ich natürlich froh, dass alles gut ist. Der Ganzkörper-Check war zwar kein Zuckerschlecken, aber er hat mir die Gewissheit gegeben, dass ich – zumindest im Moment – ein funktionierender Mensch bin. Und das ist ja auch schon was, oder?

Die Moral von der Geschicht: Geht zum Arzt, lasst euch durchchecken! Auch wenn es unangenehm ist, es ist besser, Bescheid zu wissen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja doch noch verborgene Superkräfte. Oder zumindest, dass eure Organe "da" sind.
Also, Prost! (Auf die Gesundheit! Und auf die tapferen Ärzte und Schwestern, die uns durch diese Tortur begleiten.)
P.S.: Ich überlege, ob ich das nächste Mal vielleicht doch nur zum Zahnarzt gehe. Das ist weniger aufregend. Und weniger...intrusiv.
