Französisch Unregelmäßige Verben Passe Compose

Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben eine Hassliebe zu Französisch. Und mitten drin, lauern sie: die unregelmäßigen Verben im Passé Composé. Ich weiß, ich weiß, das Thema ist nicht gerade sexy. Aber jemand muss es ja ansprechen. Und ich habe eine... sagen wir mal, unpopuläre Meinung dazu.
Das Passé Composé selbst? Relativ harmlos. "J'ai mangé" – ich habe gegessen. Easy peasy, oder? Das Problem sind nicht die Regeln, sondern diese verdammten Ausnahmen. Warum kann nicht einfach alles mit "avoir" gehen? Warum diese ganze "être"-Geschichte? Und dann auch noch Angleichung des Partizips? Au secours!
Es fängt ja schon damit an, dass man eine halbe Doktorarbeit braucht, um herauszufinden, welche Verben "être" verwenden. Die Bewegung! Ja, ja, rauf, runter, rein, raus. Aber was ist mit "monter"? Geht das jetzt mit "avoir" oder "être"? Und wenn es mit "être" geht, muss ich dann auch noch aufpassen, ob das Objekt direkt ist oder nicht? Mein Hirn platzt!
Must Read
Ich weiß, ich weiß, es gibt Eselsbrücken. "Dr. & Mrs. Vandertramp" und so. Aber ganz ehrlich? Nach dem fünften "r" in Vandertramp habe ich schon vergessen, was das erste "d" bedeutete. Und wenn ich dann noch gestresst bin, weil ich gerade mit einem charmanten Franzosen flirte (und mich natürlich perfekt ausdrücken will!), ist mein ganzes Vokabular weg. Und die Eselsbrücken sind auch futsch.
Die Sache mit den Partizipien

Und dann diese Partizipien! Warum können sie nicht einfach regelmäßig sein? "Avoir mangé," "avoir parlé" – das geht doch wie Butter! Aber nein, wir brauchen "avoir vu," "avoir fait," "avoir été." Wer hat sich das ausgedacht? War das Sade persönlich?
Und die Angleichung! Bei Verben mit "être" müssen wir das Partizip an das Subjekt anpassen. "Elle est allée." Super. Aber dann kommen die Pronomen ins Spiel. "Elle s'est lavée." Okay, das ist noch logisch. Aber wehe dem, der das vergisst! Dann klingt man wie ein absoluter Banause. Und bei direkten Objekten vor dem Verb wird es noch komplizierter. Mein Gehirn windet sich wie eine Escargot.

Die traurige Wahrheit ist: Man kann das Französische nicht besiegen. Man kann es höchstens akzeptieren. Und hoffen, dass die Franzosen gnädig sind.
Klar, Übung macht den Meister. Aber wenn ich nach stundenlangem Büffeln immer noch Fehler mache, will ich einfach nur noch une baguette essen und mich in die Ecke setzen. Und vielleicht ein bisschen weinen.

Meine unpopuläre Meinung?
Ich finde, wir sollten einfach alle unregelmäßigen Verben im Passé Composé abschaffen. Oder zumindest vereinfachen. Warum nicht einfach alles mit "avoir" konjugieren? Und die Angleichung? Brauchen wir die wirklich? Würde irgendjemand merken, wenn wir sie weglassen? Wahrscheinlich nicht.

Okay, ich weiß, das ist Blasphemie. Aber ich bin bereit, mich dafür einzusetzen. Wer ist dabei? Wir könnten eine Petition starten. Oder einen Flashmob vor der Académie française organisieren. Wir könnten sogar ein neues Französisch erfinden. Ein einfaches, logisches Französisch. Ein Französisch, das Spaß macht!
Und bis dahin? Bis dahin üben wir weiter. Und lachen über unsere Fehler. Denn ganz ehrlich? Wenn man über die unregelmäßigen Verben im Passé Composé lachen kann, dann hat man schon fast gewonnen.
Also, Kopf hoch! Wir schaffen das! Und wenn nicht, dann trinken wir einfach ein Glas Wein. Und vergessen für einen Moment all diese verdammten Ausnahmen. Santé!
