Fragen An Den Arbeitgeber Im Vorstellungsgespräch

Okay, Leute, stellt euch vor: Ihr sitzt da. Im heiligen Vorstellungsgespräch. Der Personaler, wahrscheinlich mit einem Lächeln, das so echt ist wie ein 3-Euro-Schein, hat gerade gesagt: "Haben Sie noch Fragen an uns?" Panik! Ihr Gehirn ist leerer als die Geldbörse nach einer durchzechten Nacht. Kennt ihr das?
Keine Sorge, ich kenne das auch! Und genau deshalb bin ich hier, um euch mit einer Liste an Fragen zu bewaffnen, die nicht nur intelligent klingen, sondern euch auch wirklich helfen, herauszufinden, ob dieser Job der richtige für euch ist. Denn, mal ehrlich, das Vorstellungsgespräch ist keine Einbahnstraße. Es ist eher wie ein Blind Date. Ihr wollt ja auch wissen, ob der Laden was taugt, oder?
Die "Klopf, klopf, ist da jemand?"-Fragen (also, die Grundlagen)
Bevor wir in die wirklich kniffligen Sachen einsteigen, sollten wir die Basics abdecken. Das sind die Fragen, die zeigen, dass ihr euch wirklich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt habt – und nicht nur zehn Minuten vorher die Website überflogen habt, während ihr euch noch schnell ein Sandwich reingezwängt habt.
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"Wie sieht ein typischer Arbeitstag in dieser Position aus?" Klingt basic, ist aber Gold wert. Ihr bekommt ein Gefühl dafür, ob ihr den Job überhaupt wollt. Stellt euch vor, ihr werdet eingestellt und stellt fest, dass ihr den ganzen Tag Tabellen ausfüllen müsst! Horror!
"Welche Erwartungen haben Sie an jemanden in dieser Rolle in den ersten 3/6/12 Monaten?" Das ist wie ein kleiner Spickzettel für den Anfang. So wisst ihr, worauf ihr euch konzentrieren müsst, um den Chef zu beeindrucken (und nicht gleich wieder rausgeschmissen zu werden).

"Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?" Achtung, Fangfrage! Hier solltet ihr aufmerksam sein. Sagen sie: "Wir sind eine Familie!"? Das kann bedeuten, dass Überstunden erwartet werden, ohne dass ihr dafür bezahlt werdet. Sagen sie: "Wir sind dynamisch und agil!"? Das könnte heißen, dass es Chaos pur ist. Achtet auf die roten Flaggen!
Die "Zeig mir, was du kannst!"-Fragen (also, die Weiterentwicklung)
Okay, ihr habt jetzt ein Gefühl für den Job und die Firma. Aber was ist mit eurer Zukunft? Wollt ihr ewig in derselben Position versauern? Wohl kaum! Deshalb kommen jetzt die Fragen, die zeigen, dass ihr ambitioniert seid (aber nicht zu sehr, sonst denken sie, ihr wollt ihren Job klauen).

"Welche Möglichkeiten gibt es zur beruflichen Weiterentwicklung in diesem Unternehmen?" Das ist die höfliche Art zu fragen: "Gibt es hier überhaupt die Chance, aufzusteigen, oder bin ich für immer zum Kaffeekochen verdammt?"
"Gibt es interne Schulungen oder Weiterbildungsprogramme?" Hier geht es darum, herauszufinden, ob das Unternehmen in eure Entwicklung investiert. Und hey, vielleicht gibt es ja sogar bezahlte Kurse! Das wäre doch was, oder?
"Wie wird Leistung in dieser Position gemessen und bewertet?" So wisst ihr, worauf ihr euch konzentrieren müsst, um wirklich gut zu sein – und nicht nur so zu tun, als ob. Und vielleicht findet ihr ja auch heraus, dass die Bewertungskriterien total Banane sind. Dann könnt ihr euch den Job gleich sparen.

Die "Okay, jetzt wird's persönlich!"-Fragen (also, die Insider-Infos)
Jetzt wird's spannend! Diese Fragen gehen etwas tiefer und zeigen, dass ihr wirklich interessiert seid – und dass ihr keine Angst habt, auch mal nachzufragen.
"Was gefällt Ihnen persönlich am meisten an der Arbeit hier?" Hier bekommt ihr eine ehrliche Antwort – oder zumindest eine, die versucht, ehrlich zu wirken. Achtet auf die Körpersprache! Zögern sie? Weichen sie aus? Dann ist da wahrscheinlich was faul.

"Vor welchen Herausforderungen steht das Unternehmen aktuell?" Das ist eine Frage, die Respekt zeigt. Ihr zeigt, dass ihr bereit seid, Teil der Lösung zu sein – und nicht nur ein weiteres Rädchen im Getriebe.
"Was sind die nächsten großen Ziele des Teams/der Abteilung?" So wisst ihr, worauf ihr euch einstellen müsst – und ob ihr überhaupt Bock darauf habt. Vielleicht wollen sie ja die Weltherrschaft übernehmen! (Okay, wahrscheinlich nicht. Aber man weiß ja nie...)
Wichtige Tipps für das Fragenstellen:
- Seid vorbereitet: Überlegt euch vorher ein paar Fragen. Nichts ist peinlicher, als da zu sitzen und nur "Ähm..." zu sagen.
- Hört aufmerksam zu: Manchmal werden eure Fragen schon im Gespräch beantwortet. Dann müsst ihr sie natürlich nicht mehr stellen.
- Seid authentisch: Verstellt euch nicht. Fragt das, was euch wirklich interessiert.
- Seid höflich: Auch wenn ihr den Job nicht wollt, bleibt professionell. Man sieht sich immer zweimal im Leben.
Und das Wichtigste: Habt Spaß! Das Vorstellungsgespräch ist eine Chance, das Unternehmen kennenzulernen und herauszufinden, ob es wirklich zu euch passt. Also, nutzt sie! Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja euren Traumjob. Oder zumindest eine gute Geschichte, die ihr euren Freunden erzählen könnt.
