Farben Sehen Bei Geschlossenen Augen Bedeutung

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat das nicht schon erlebt? Du liegst im Bett, Augen zu, bereit für den Schlummer. Aber statt sofortiger Dunkelheit, BAMM! Farbexplosion im Kopf. Farben sehen bei geschlossenen Augen – ein Phänomen, das mysteriöser ist als die Frage, wo eigentlich die zweite Socke immer hin verschwindet.
Ich weiß, ich weiß, es gibt bestimmt superwissenschaftliche Erklärungen dafür. Irgendwas mit Neuronen, die noch ein bisschen rumzappeln, und Nachbilder, die Gehirnjogging veranstalten. Aber ich habe da meine eigene, total unpopuläre Theorie...
Und zwar: Unser Gehirn langweilt sich. Ja, genau. Stell dir vor, dein Hirn ist wie ein gelangweilter Teenager im Wohnzimmer. Die Glotze ist aus (deine Augen sind ja zu), und die Eltern (dein Bewusstsein) sind nicht da. Was macht der Teenager? Er kritzelt auf die Tapete! Und diese Kritzeleien sind die Farben, die wir sehen.
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Der Farben-Zoo im Kopf
Manchmal sind es nur so blasse Flecken, wie verwaschene Aquarellfarben. An anderen Tagen ist es ein Feuerwerk. Knalliges Rot, tiefes Blau, ein bisschen Grün wie frisch gemähtes Gras. Ich schwöre, ich hatte sogar schon mal Lila! Lila! Was will mir mein Gehirn damit sagen?
Vielleicht sagt es: "Ey, erinnerst du dich an die Erdbeertorte mit Blaubeeren, die du gestern gegessen hast? War geil, oder?" Oder vielleicht ist es einfach nur ein Farbtest. Checkt, ob die Farbpigmentierung im Hirn noch up-to-date ist. Wer weiß?

"Die Wissenschaft sagt, es ist ein Nachbild. Ich sage, es ist ein inneres Kunstwerk!"
Ich habe auch das Gefühl, dass die Farben von meiner Stimmung abhängen. Wenn ich gestresst bin, sehe ich oft so komische, grelle Farben. Fast schon neonmäßig. Als ob mein Gehirn schreien würde: "ACHTUNG! ÜBERLASTUNG!" Aber wenn ich entspannt bin, kommen eher sanfte Pastelltöne. Ein beruhigendes Farbenspiel, das mich sanft ins Land der Träume schaukelt.
Die unpopuläre Meinung
Jetzt kommt's. Meine unpopuläre Meinung: Ich finde diese Farben toll! Ja, ich weiß, man sollte vielleicht versuchen, zur Ruhe zu kommen und an nichts zu denken. Aber ehrlich gesagt, die Farben sind wie eine kleine, private Kunstausstellung im eigenen Kopf. Warum sollte man das verpassen?

Klar, manchmal sind die Farben nervig. Vor allem, wenn sie so hell und grell sind, dass man nicht einschlafen kann. Aber meistens finde ich sie faszinierend. Ein Beweis dafür, dass unser Gehirn selbst im Ruhezustand noch kreativ ist. Und wer weiß, vielleicht inspiriert es uns ja zu neuen Ideen.
Also, das nächste Mal, wenn du die Augen schließt und eine Farbexplosion erlebst, versuch' nicht, sie zu unterdrücken. Betrachte sie! Genieß sie! Und vielleicht, ganz vielleicht, erkennst du in dem Farbenspiel eine kleine Botschaft deines eigenen Gehirns. Oder einfach nur die pure, unverfälschte Langeweile eines Teenagers, der auf die Tapete kritzelt. Und das ist doch auch irgendwie schön, oder?

Ich glaube ja, es ist wie ein inneres Kino, das nur für dich spielt. Und Farben sehen bei geschlossenen Augen ist der Beweis, dass unser Gehirn ein viel verrückterer und kreativerer Ort ist, als wir uns jemals vorstellen könnten. Und mal ganz ehrlich: Ist es nicht viel spannender, an eine kritzlende Teenager-Hirnzelle zu glauben, als an langweilige Nachbilder?
Also, lasst uns die Farben feiern! Lasst uns unsere innere Kunstausstellung genießen! Und lasst uns weiterhin darüber rätseln, wo verdammt noch mal die zweite Socke abgeblieben ist.
