Fake It Till You Make It

Stell dir vor, du stehst vor einer riesigen Torte. Eine superleckere, mehrstöckige Torte, die du unbedingt haben willst. Aber irgendjemand hat dir gesagt: "Du kannst erst ein Stück bekommen, wenn du beweist, dass du schon ein Torten-Experte bist!" Verrückt, oder? Wer kann schon Torten-Experte sein, bevor er überhaupt mal richtig reingebissen hat?
Genau da kommt die Idee von "Fake it till you make it" ins Spiel. Im Grunde heißt das: Tu so, als ob du schon der Torten-Experte bist, bis du es tatsächlich bist! Schnapp dir eine Gabel, sag mit selbstbewusster Stimme: "Ich probiere mal eben die Glasur, um die Qualität zu beurteilen!" und fang an zu essen.
Klar, am Anfang wirst du vielleicht ein bisschen unsicher sein. Du kennst vielleicht noch nicht die feinsten Unterschiede zwischen einer Buttercreme und einer Ganache. Aber je mehr du probierst, je mehr du fragst (und heimlich recherchierst!), desto besser wirst du. Irgendwann bist du tatsächlich ein kleiner Torten-Kenner! Und das alles, weil du einfach mal so getan hast, als ob.
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Wie geht das denn im echten Leben?
Es gibt so viele Bereiche, in denen "Fake it till you make it" Gold wert sein kann. Stell dir vor, du hast einen neuen Job angefangen. Du sollst ein Projekt leiten, aber du hast noch nie zuvor ein Projekt geleitet! Panik? Nicht nötig!
Atme tief durch und erinnere dich an die Torte. Du musst nicht sofort alles perfekt können. Tu einfach so, als ob du weißt, was du tust. Recherchiere fleißig, frag deine Kollegen um Rat (aber frag clever, nicht so, dass sie merken, dass du eigentlich keine Ahnung hast!), und übe vor dem Spiegel, wie du selbstbewusst vor dem Team stehst.

Je mehr du dich in die Rolle des Projektleiters hineinversetzt, desto sicherer wirst du. Und je sicherer du bist, desto besser werden deine Entscheidungen. Und schwupps, bist du plötzlich ein echter Projektleiter! Verrückt, oder?
Ein paar Beispiele zum Schmunzeln (und Nachmachen!)
- Vorstellungsgespräch: Du hast nicht alle Skills, die in der Stellenanzeige standen? Kein Problem! Konzentriere dich auf deine Stärken und betone, wie schnell du neue Dinge lernst. Sag sowas wie: "Ich bin ein totaler 'Hands-on'-Typ und lerne durchs Machen am besten!" (Auch wenn du eigentlich am liebsten erstmal ein YouTube-Tutorial schauen würdest...)
- Networking-Event: Du fühlst dich unwohl unter all den wichtigen Leuten? Tu so, als ob du total entspannt bist. Geh auf jemanden zu, lächle und sag irgendwas Interessantes. "Ich finde die Skulptur da hinten ja total faszinierend, finden Sie nicht auch?" Hauptsache, du wirkst selbstbewusst und offen.
- Präsentation: Du hast Lampenfieber? Stell dir vor, alle im Publikum sitzen in Unterwäsche! (Funktioniert wirklich!) Oder tu so, als ob du mit deinen besten Freunden redest. Hauptsache, du wirkst locker und begeistert von deinem Thema.
Wichtig ist, dass du dabei nicht lügst oder jemanden betrügst. "Fake it till you make it" bedeutet nicht, dass du vorgibst, ein Herzchirurg zu sein, obwohl du noch nie ein Skalpell in der Hand hattest. Es geht darum, dich selbst herauszufordern und deine Komfortzone zu verlassen.

Es geht darum, das Potenzial in dir zu erkennen und zu nutzen, auch wenn du dich noch nicht ganz bereit fühlst. Es geht darum, den Mut zu haben, die Torte zu probieren, auch wenn du noch kein Torten-Sommelier bist.
Denk daran: Jeder fängt mal klein an. Selbst Elon Musk hat nicht als genialer Unternehmer das Licht der Welt erblickt. Er hat auch mal klein angefangen und sich hochgearbeitet. Und ich wette, auch er hat manchmal "Fake it till you make it" angewendet.
Also, trau dich! Spring ins kalte Wasser! Tu so, als ob du der Beste bist, bis du es tatsächlich bist! Du wirst überrascht sein, was du alles erreichen kannst.
Und falls du mal scheiterst? Na und! Dann hast du was gelernt. Und das ist doch auch schon was wert, oder? Und außerdem: Wer hat gesagt, dass man nicht zwischendurch einfach mal ein Stück Torte essen darf, nur weil man noch kein Experte ist?
