Fachweiterbildung Anästhesie Und Intensivpflege Nrw

Na, auch schon mal im Krankenhaus gewesen und gedacht: "Wow, die Leute auf der Intensivstation, die sind aber krass drauf!"? Stimmt, sind sie. Und viele davon haben eine Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege NRW in der Tasche. Klingt kompliziert, ist aber im Grunde wie ein Turbo-Upgrade für Pflegekräfte.
Stellt euch vor, ihr habt 'nen Führerschein. Damit dürft ihr Auto fahren. Aber die Fachweiterbildung ist so, als ob ihr noch 'nen Rennfahrer-Lehrgang obendrauf packt. Plötzlich könnt ihr nicht nur von A nach B, sondern auch mit 250 km/h um die Kurven driften (bildlich gesprochen natürlich! Im Krankenhaus wird nicht gedriftet, außer vielleicht mal mit dem Rollstuhl, wenn's pressiert).
Was genau ist das denn?
Die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege NRW ist quasi eine Spezialausbildung für Pflegekräfte, die sich auf die Betreuung von Patienten in der Anästhesie (also während Operationen) und auf Intensivstationen konzentrieren wollen. Das sind die Bereiche, wo's richtig zur Sache geht. Wo jede Sekunde zählt und man wissen muss, was man tut.
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Denkt an Filme wie "Emergency Room" oder "Grey's Anatomy" – nur dass es im echten Leben (hoffentlich!) weniger Drama und mehr strukturierte Arbeit gibt. Und dass die Pfleger und Pflegerinnen keine Zeit für Liebesgeschichten haben, weil sie einfach zu beschäftigt sind, Leben zu retten (oder zumindest dabei zu helfen).
Warum macht man das überhaupt?
Gute Frage! Erstens, weil man Bock drauf hat. Ernsthaft. Diese Leute brennen für ihren Job und wollen sich ständig verbessern. Zweitens, weil's 'ne super Karrierechance ist. Mit der Weiterbildung steigen die Chancen auf 'nen besseren Job und mehr Gehalt. Und drittens, weil man einfach verdammt viel lernt.

Es ist wie bei einem Videospiel: Du levelst deinen Charakter auf. Du bekommst neue Fähigkeiten, neue Ausrüstung (im übertragenen Sinne natürlich, denk an Beatmungsgeräte und Infusionspumpen) und kannst dich größeren Herausforderungen stellen. Und der Highscore ist dann, wenn der Patient gesund nach Hause geht.
NRW, das ist wichtig!
Der Zusatz "NRW" ist deshalb wichtig, weil die Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen bestimmten Regeln und Richtlinien folgt. Jedes Bundesland hat da so seine Eigenheiten. Ist wie mit dem Karneval: In Köln feiern sie anders als in Düsseldorf. Aber am Ende sind alle verkleidet und haben Spaß (naja, die Patienten auf der Intensivstation eher weniger mit dem Spaß, aber ihr wisst, was ich meine!).
Es bedeutet, dass die Weiterbildungsinhalte, die Dauer und die Prüfungen genau festgelegt sind. So wird sichergestellt, dass alle, die die Weiterbildung absolviert haben, das gleiche hohe Niveau an Fachwissen und praktischen Fähigkeiten besitzen.

Was lernt man denn da so?
Oh, 'ne ganze Menge! Anatomie, Physiologie, Pharmakologie (also alles über Medikamente), Beatmungstechniken, Überwachung von Vitalfunktionen, Krisenmanagement, ethische Fragen... Die Liste ist endlos. Klingt nach 'nem Haufen trockener Theorie? Stimmt auch. Aber die wird mit praktischen Übungen aufgelockert.
Stellt euch vor, ihr müsst an einer Puppe (oder im besten Fall an einem Schweinefuß, wenn's um's Nähen geht) lernen, einen Zugang zu legen. Oder ihr übt, wie man im Notfall reanimiert. Das ist schon 'ne ganz andere Nummer als Paragraphen auswendig zu lernen.

Und nach der Weiterbildung?
Nach der Weiterbildung sind die Pflegekräfte absolute Experten in ihrem Bereich. Sie können selbstständig Beatmungsparameter einstellen, Medikamente verabreichen, Notfallsituationen erkennen und beherrschen und die Ärzte bei komplexen Behandlungen unterstützen.
Sie sind die ruhenden Pole auf der Intensivstation, die auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren und das Team zusammenhalten. Sie sind die, die den Patienten und ihren Angehörigen zur Seite stehen und ihnen Mut zusprechen. Und das ist vielleicht das Wichtigste von allem.
Also, wenn ihr das nächste Mal eine Pflegekraft auf der Intensivstation seht, denkt daran: Die hat wahrscheinlich 'ne Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege NRW gemacht und ist damit quasi der Formel-1-Fahrer unter den Pflegekräften. Respekt!
