Fabeln Von Jean De La Fontaine

Hey du! Hast du schon mal von Jean de la Fontaine gehört? Nein? Macht nichts, kenn ich auch nicht, äh, doch, klar kenn ich den! Er war so ein französischer Dichter, der vor EEEEWIGKEITEN gelebt hat (so im 17. Jahrhundert, falls du’s genau wissen willst). Aber er war nicht irgendein Dichter – er war DER Fabel-Dichter!
Was sind denn Fabeln überhaupt?
Gute Frage! Stell dir vor, Tiere können reden und benehmen sich wie wir Menschen. Und dann passiert irgendwas, aus dem man was lernen kann. Voila! Eine Fabel! La Fontaine hat hunderte von denen geschrieben. Und die sind nicht nur für Kinder, obwohl die auch ihren Spaß dran haben. Die sind für alle, die gerne lachen und ein bisschen klüger werden wollen.
Also, im Grunde genommen sind Fabeln kurze, lustige Geschichten, die eine Moral haben. Sozusagen ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, aber auf eine nette Art und Weise. Stell dir vor, dein Opa erzählt dir einen Witz, aber der Witz ist eigentlich eine Lebensweisheit. So ungefähr fühlt sich eine Fabel von La Fontaine an.
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Berühmte Fabeln von La Fontaine
Wo fangen wir an? Da gibt es zum Beispiel "Der Rabe und der Fuchs". Kennst du die? Ein Rabe sitzt mit einem Käsestück im Baum. Ein Fuchs kommt vorbei (natürlich ein schlauer Fuchs) und lobt den Raben über den grünen Klee. "Was für ein wunderschönes Gefieder! Was für eine tolle Stimme!" Und der dumme Rabe, der so eitel ist, will zeigen, was er kann und kräht los. Zack! Käse fällt runter, Fuchs schnappt ihn weg. Moral von der Geschicht': Nicht so eitel sein! Und vielleicht nicht mit vollem Mund singen. Nur so 'ne Idee.
Oder "Die Grille und die Ameise". Die Grille hat den ganzen Sommer lang gesungen und getanzt, während die Ameise fleißig Vorräte für den Winter gesammelt hat. Als der Winter kommt, hat die Grille natürlich nix zu essen und bettelt die Ameise an. Die Ameise fragt: "Was hast du denn den ganzen Sommer gemacht?" Die Grille: "Gesungen und getanzt!" Die Ameise: "Na dann tanz doch jetzt weiter!" Autsch. Klingt hart, aber: Fleiß zahlt sich aus! (Und man sollte vielleicht doch ein bisschen für schlechte Zeiten vorsorgen. Nur so als Tipp).

Und dann gibt's noch "Der Hase und die Schildkröte". Der Hase, super schnell und arrogant, macht sich über die langsame Schildkröte lustig. Sie machen ein Wettrennen. Der Hase ist so überzeugt von seinem Sieg, dass er eine Pause macht und einschläft. Die Schildkröte kriecht gemütlich weiter und gewinnt! Die Moral? Langsam und stetig gewinnt das Rennen! (Und Arroganz kommt vor dem Fall. Auch so ein Klassiker).
Warum sind La Fontaines Fabeln immer noch aktuell?
Weil die Menschheit sich nicht ändert! Wir sind immer noch eitel wie der Rabe, faul wie die Grille oder arrogant wie der Hase. La Fontaines Fabeln sind wie ein Spiegel, der uns unsere Schwächen aufzeigt, aber auf eine humorvolle Art und Weise. Man kann darüber lachen, aber auch darüber nachdenken.
Und außerdem sind sie einfach gut geschrieben! Die Sprache ist wunderschön, die Charaktere sind lebendig und die Geschichten sind spannend. Auch wenn man das Ende schon kennt, macht es Spaß, sie zu lesen oder vorzulesen.
Also, was lernen wir daraus? La Fontaines Fabeln sind mehr als nur alte Geschichten. Sie sind zeitlos, unterhaltsam und lehrreich. Sie erinnern uns daran, dass wir alle Fehler machen, aber dass wir auch daraus lernen können. Und dass ein bisschen Humor das Leben leichter macht. Probiere es doch mal aus und lies eine Fabel! Vielleicht erkennst du dich ja selbst darin wieder. Und wenn nicht, hast du wenigstens gelacht! Und das ist ja auch schon was, oder?
Und denk dran: Auch wenn du vielleicht mal den Käse fallen lässt oder im Winter ohne Essen dastehst – Kopf hoch! Das Leben ist eine Fabel, und wir schreiben sie jeden Tag neu! Und wer weiß, vielleicht wird deine Fabel ja auch mal berühmt. 😉
