Fabel Vom Storch Und Fuchs

Kennt ihr das, wenn man eingeladen ist und sich schon freut wie Bolle auf ein superleckeres Essen? Und dann... BAM! Die Realität schlägt zu wie 'ne kalte Dusche!
Genau das passiert in der Fabel vom Storch und Fuchs. Eine Geschichte so alt wie Oma's Kochbuch, aber immer noch brandaktuell. Es geht um zwei Tiere, die versuchen, sich gegenseitig eins auszuwischen, und zwar auf die fieseste Art und Weise: mit Essen!
Die Einladung: Ein Spiel mit dem Feuer
Also, der Fuchs, der ja bekanntlich nicht gerade für seine Ehrlichkeit berühmt ist, lädt den Storch zum Essen ein. "Komm vorbei, lieber Storch", säuselt er, "ich koche dir was Feines!" Der Storch, gutgläubig wie ein frisch geschlüpftes Küken, freut sich natürlich riesig. Endlich mal ein bisschen Abwechslung zum ewigen Froschgehopse!
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Aber der Fuchs wäre nicht der Fuchs, wenn er nicht schon einen teuflischen Plan im Hinterkopf hätte. Er serviert die Suppe nämlich auf flachen Tellern! Stellt euch das mal vor: Suppe auf 'nem Teller und ihr habt einen Schnabel wie ein Storch! Da kann man ja gleich versuchen, mit 'nem Essstäbchen ein Haus zu bauen. Unmöglich!
Der arme Storch guckt blöd aus der Wäsche, während der Fuchs genüsslich seine Suppe schlürft und sich ins Fäustchen lacht. "Mahlzeit!", krächzt er noch hämisch. Der Storch geht leer aus und ist stinksauer. Verständlich, oder?

Die Rache: Süß und Bitter
Aber der Storch ist ja nicht doof! Er rächt sich. Und zwar mit Stil. Er lädt den Fuchs ein. "Komm du mal zu mir, lieber Fuchs", zwitschert er freundlich, "ich habe auch was Leckeres für dich vorbereitet!" Der Fuchs, der ja bekanntlich nie genug kriegen kann, sagt natürlich sofort zu. "Klar, komm ich! Essen ist schließlich meine Lieblingsbeschäftigung!"
Jetzt kommt der Clou: Der Storch serviert das Essen in hohen, schmalen Krügen. So eng, dass der Fuchs mit seiner breiten Schnauze nicht mal ansatzweise rankommt! Der Storch pickt genüsslich alles leer, während der Fuchs frustriert um den Krug herumschleicht und hungrig knurrt.

Man kann sich richtig vorstellen, wie der Fuchs mit hängender Zunge und knurrendem Magen da steht. Peinlich, oder?
Die Moral von der Geschicht': Nicht nur im Märchen
Die Moral von der Geschicht'? Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein! Oder, wie wir heute sagen würden: Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem andern zu!

Denkt mal drüber nach: Habt ihr auch schon mal so 'ne Situation erlebt? Vielleicht nicht gerade mit Suppe und Krügen, aber irgendwas, wo jemand versucht hat, euch auszutricksen? Oder wo ihr selbst vielleicht nicht ganz fair wart?
Ich wette, jeder von uns kennt das. Und genau deshalb ist die Fabel vom Storch und Fuchs so zeitlos. Sie erinnert uns daran, dass Ehrlichkeit und Fairness einfach besser sind. Und dass man sich besser zweimal überlegt, ob man wirklich gemein sein will. Denn irgendwann kommt die Quittung. Garantiert!

Und mal ehrlich: Wer will schon am Ende wie ein hungriger Fuchs vor einem unerreichbaren Krug stehen?
Also, seid lieb zueinander, teilt euer Essen (wenn es nicht gerade in ungeeigneten Gefäßen serviert wird) und denkt immer daran: Karma ist ein Bumerang!
Und jetzt ab in die Küche und was Leckeres kochen – aber bitte für alle in passenden Tellern und Krügen!
