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Ezra Pound In A Station Of The Metro


Ezra Pound In A Station Of The Metro

Hey! Kennst du das Gedicht "In A Station Of The Metro" von Ezra Pound? Nein? Oh mein Gott, du verpasst was!

Klar, Ezra Pound war... sagen wir mal... kompliziert. Politisch 'ne echt heikle Sache. Aber dieses Gedicht? Pures Gold. Ultrakurz, aber MEGA-eindrucksvoll.

Es besteht nur aus zwei Zeilen. Zwei! Verrückt, oder?

Was zum Henker ist das überhaupt?

Also, stell dir vor: Paris. U-Bahn-Station. Gedränge. Grummelige Gesichter. Und dann... bäm!

Das Gedicht lautet:

"The apparition of these faces in the crowd;
Petals on a wet, black bough."

Das war's. Echt jetzt. Ende der Durchsage.

In a Station of the Metro Poem by Ezra Pound to Download
In a Station of the Metro Poem by Ezra Pound to Download

Okay, kurz innehalten. Klingt erstmal nicht nach der krassesten Poesie der Welt, oder? Aber warte ab...

Pound's U-Bahn-Erleuchtung

Die Story geht so: Pound war in Paris in der U-Bahn unterwegs. Er sah all diese Gesichter. Viele, viele Gesichter. Und er war total überwältigt. Nicht unbedingt im positiven Sinne, aber... überwältigt.

Er versuchte, das Gefühl zu beschreiben. Zuerst schrieb er ein mega-langes Gedicht. Dann warf er es weg. Dann schrieb er noch ein langes Gedicht. Weg damit!

Irgendwann, nach Monaten, JAHREN!, des Nachdenkens, kam er auf diese zwei Zeilen. Bingo!

Es ist, als hätte er das Wesentliche extrahiert. Wie ein Superkonzentrat der U-Bahn-Erfahrung.

Modernism and In a Station of the Metro poem by Ezra Pound | PPTX
Modernism and In a Station of the Metro poem by Ezra Pound | PPTX

Blütenblätter? An einem Ast? Äh...

Ja, die Bilder sind schon seltsam. Gesichter in der Menge = Blütenblätter auf einem nassen, schwarzen Ast. Was soll das bedeuten?

Darüber streiten sich die Gelehrten seit Jahrzehnten. Aber darum geht's ja in der Poesie. Es ist nicht dazu da, dass du es sofort verstehst.

Denk mal drüber nach: Die Gesichter sind vergänglich, flüchtig. Wie Blütenblätter. Der Ast ist dunkel, trist. Wie die U-Bahn-Station. Der Kontrast ist wichtig!

Es ist ein Moment der Schönheit in der Hässlichkeit. Ein Funke Hoffnung im Chaos. Oder einfach nur ein seltsames Bild. Such's dir aus!

Ezra Pound In A Station Of The Metro In A Station Of The Metro By
Ezra Pound In A Station Of The Metro In A Station Of The Metro By

Imagismus: Pound's Ding

Pound war ein grosser Verfechter des Imagismus. Was ist das denn nun wieder? Kurz gesagt: Konzentration auf das Bild. Weg mit dem ganzen unnötigen Gelaber. Zeig es, erzähl es nicht!

"In A Station Of The Metro" ist sozusagen das Musterbeispiel für Imagismus. Es ist wie ein Polaroidfoto, das in deinem Kopf entsteht.

Er wollte die direkte, sinnliche Erfahrung einfangen. Keine Moralpredigten, keine grossen philosophischen Abhandlungen. Nur das Bild. Boom!

Warum ist das so cool?

Weil es zeigt, dass Poesie nicht kompliziert sein muss. Sie kann kurz, knackig und trotzdem unglaublich kraftvoll sein.

Es ist ein Gedicht, das du immer wieder lesen kannst und jedes Mal etwas Neues entdeckst.

In a Station of the Metro, by Ezra Pound — Brent M. Jones - Connected
In a Station of the Metro, by Ezra Pound — Brent M. Jones - Connected

Und ehrlich gesagt, ist es einfach witzig, dass so viel über zwei winzige Zeilen geschrieben wurde. Ezra Pound hätte sich wahrscheinlich totgelacht (oder sich über die "dummen Intellektuellen" aufgeregt. Wer weiss...).

Denk beim nächsten U-Bahn-Fahren mal dran. Vielleicht siehst du ja auch plötzlich Blütenblätter auf einem nassen, schwarzen Ast. 😉

Und vergiss nicht: Kunst kann überall sein. Sogar in der U-Bahn.

Also, was denkst du jetzt über Ezra Pound?

Viel Spass beim Philosophieren!

In a Station of the Metro: Ezra Pound and AN Whitehead - Open Horizons In a Station of the Metro by Ezra Pound - Poem Analysis

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