Erst Das Wasser Dann Die Säure

Ach du liebe Zeit! Wer hat noch nie von diesem kleinen, aber feinen Merksatz gehört? Erst das Wasser, dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure! Klingt dramatisch, oder? Und das ist es auch, zumindest im übertragenen Sinne, wenn man es mal nicht ganz so bierernst nimmt. Wir reden ja hier nicht von einem Chemie-Labor, sondern vom ganz normalen Alltag, oder?
Der Säure-Basen-Haushalt der Laune
Stell dir vor, deine Laune ist ein sensibles kleines Aquarium. Es braucht das richtige Gleichgewicht, damit sich die Fische – äh, deine positiven Gefühle – wohlfühlen. Und die "Säure" in diesem Fall sind all die kleinen Ärgernisse des Tages: Der Kaffee, der übergelaufen ist, die Socken, die verschwunden sind, der Chef, der mal wieder...na, du weißt schon.
Wenn du nun gleich mit der "Säure" anfängst, also dich sofort in den Ärger hineinsteigerst, bevor du irgendetwas Positives getan hast, dann kippt das ganze Aquarium! Die Fische – äh, deine gute Laune – gehen ein. Und wer will das schon?
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Das Wasser der Gelassenheit
Was ist also das "Wasser" in unserem Laune-Aquarium? Das sind all die kleinen Dinge, die uns entspannen und erfreuen. Ein paar Minuten Meditation am Morgen, eine Tasse Tee in Ruhe, ein kurzer Spaziergang im Park, ein nettes Gespräch mit einem Freund. All das ist "Wasser", das wir zuerst in unser Aquarium geben müssen, um die Säure abzumildern.
Ich persönlich schwöre auf Kuscheln! Ja, richtig gelesen! Einmal ordentlich mit dem Hund oder der Katze geschmust (oder, wenn vorhanden, mit dem Partner/der Partnerin!), und schon ist die Welt ein kleines bisschen besser. Das ist wie ein riesiger Eimer "Wasser" für die Seele!

Küchenpsychologie für Fortgeschrittene
Und jetzt mal ganz ehrlich: Wer hat noch nie versucht, einen angebrannten Topf mit purem Essig zu reinigen? Ergebnis: Ein noch schlimmerer Geruch und ein immer noch angebrannter Topf. Erst das Wasser, liebe Freunde! Einweichen lassen, über Nacht vielleicht, und dann sanft schrubben.
Genauso ist es mit unseren Problemen. Wenn wir gleich mit voller Wucht und "Säure" auf sie losgehen, machen wir es oft nur noch schlimmer. Erst einmal runterkühlen, die Situation aus der Ferne betrachten, eventuell mit jemandem reden, der uns beruhigen kann (das ist das "Wasser") – und dann erst die "Säure" (die Lösung des Problems) dosiert einsetzen.

Die Säure des Erfolgs?
Okay, zugegeben, manchmal braucht man auch ein bisschen "Säure", um etwas zu erreichen. Zum Beispiel, wenn man sich selbst mal ein bisschen in den Hintern treten muss, um endlich die Steuererklärung zu machen oder das verstaubte Fitnessstudio zu besuchen. Aber auch hier gilt: Erst das "Wasser"! Ein bisschen Motivation, ein bisschen Zuspruch, ein bisschen Vorfreude auf das Ergebnis. Und dann erst die "Säure" – also das Überwinden des inneren Schweinehundes.
Denk mal an das leckere Sauerteigbrot, für das man Zeit und Liebe braucht, damit das Brot gelingt. Oder an das Weinfass, dass man befüllt, um daraus einen edlen Tropfen zu machen.

Fazit: Lieber ein Aquarium voller Goldfische als ein Säurebad!
Also, merken wir uns: Erst das Wasser, dann die Säure – nicht nur im Chemieunterricht, sondern auch im ganz normalen Leben. Damit unsere Aquarien der Seele schön bunt bleiben und wir nicht in einem trüben Säurebad enden. In diesem Sinne: Ein fröhliches "Wasser marsch!" für jeden neuen Tag!
Und wenn gar nichts mehr hilft: Einfach mal die Augen schließen, tief durchatmen und sich vorstellen, man liegt am Strand. Das ist das ultimative "Wasser" gegen jede "Säure"!
