free web page hit counter

Erpenbeck Jenny Gehen Ging Gegangen


Erpenbeck Jenny Gehen Ging Gegangen

Okay, Leute, Hand aufs Herz: Wer von uns hat noch nie mit der deutschen Grammatik gekämpft? Ich meine, richtig gerungen, bis die Synapsen glühen? Vermutlich keiner, oder? Und eines der Schlachtfelder, auf dem wir uns regelmäßig wiederfinden, ist das verdammte Perfekt – speziell, wenn es um Verben wie "gehen" geht.

Gehen, Ging, Gegangen: Eine Familiengeschichte zum Verzweifeln (und Lachen)

Denkt mal drüber nach: "Gehen" ist so ein alltägliches Wort. Wir gehen zur Arbeit, wir gehen spazieren, wir gehen unseren Nachbarn auf die Nerven (ups!). Aber sobald wir in der Vergangenheit darüber sprechen wollen, wird es kompliziert. Plötzlich tauchen "ging" und "gegangen" auf, wie ungebetene Gäste auf einer Party. Und wer weiß schon, wann man welches benutzt?

Ich erinnere mich da an eine Situation, als ich meiner amerikanischen Freundin erklären wollte, dass ich am Wochenende wandern war. Ich versuchte, das perfekte Deutsch rauszuhauen: "Ich bin gewandert..." Pause. "Oder ging ich wandern?" Ihre verwirrten Augen sprachen Bände. Am Ende sagte ich einfach: "I walked in the forest." Weniger peinlich, definitiv.

Das Problem ist, dass "gehen" ein unregelmäßiges Verb ist. Das bedeutet, es spielt nicht nach den normalen Regeln. Es ist quasi der rebellische Teenager unter den Verben – macht, was es will. Während brave, regelmäßige Verben wie "spielen" brav ihr "gespielt" produzieren, tanzt "gehen" aus der Reihe und wirft uns "gegangen" vor die Füße.

Wann ist "ging" dran? Und wann "gegangen"?

Die gute Nachricht: Es ist nicht so kompliziert, wie es scheint. "Ging" ist die Vergangenheitsform im Präteritum. Das benutzt man hauptsächlich beim Schreiben, oder wenn man besonders eloquent klingen will. Also, zum Beispiel: "Ich ging gestern zum Bäcker, um Brötchen zu holen." Klingt schon fast wie ein literarisches Meisterwerk, oder?

‎Gehen, ging, gegangen. Königs Erläuterungen. by Jenny Erpenbeck
‎Gehen, ging, gegangen. Königs Erläuterungen. by Jenny Erpenbeck

Gegangen hingegen ist Teil des Perfekts und des Plusquamperfekts. Puh, lange Wörter! Aber keine Panik. Das Perfekt benutzt du fast immer, wenn du über die Vergangenheit sprichst. "Ich bin zum Bäcker gegangen." Klingt viel natürlicher, oder? Und das Plusquamperfekt? Das ist einfach die Vorvergangenheit: "Nachdem ich zum Bäcker gegangen war, habe ich gefrühstückt." Braucht man jetzt nicht jeden Tag, aber gut zu wissen.

Merke dir: "Bin gegangen" beschreibt eine abgeschlossene Bewegung von A nach B. Du bist losgegangen und hast dein Ziel erreicht. Punkt. "Ging" hingegen ist eher eine Beschreibung der Handlung selbst, ohne den Fokus auf das Ende der Bewegung. Verstanden? Nicht? Macht nichts, einfach weiterüben! Übung macht den Meister – oder zumindest den halbwegs akzeptablen Deutschsprecher.

Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (CD) – jpc.de
Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen (CD) – jpc.de

Noch ein kleiner Tipp: Achte auf das Hilfsverb! "Sein" (bin, bist, ist, sind, wart, waren) gehört zu "gegangen", während "haben" zu anderen Verben gehört, die du vielleicht im Perfekt verwendest. Zum Beispiel: "Ich habe gegessen."

Die "Gehen, Ging, Gegangen"-Therapie

Also, was lernen wir daraus? "Gehen, ging, gegangen" ist wie eine Achterbahnfahrt der deutschen Grammatik. Es ist verwirrend, es ist frustrierend, aber am Ende ist es auch irgendwie lustig. Denn mal ehrlich, wer hat noch nie einen grammatikalischen Bock geschossen?

Das Wichtigste ist: Hab keine Angst, Fehler zu machen! Sprache ist zum Kommunizieren da, und solange du verstanden wirst, ist alles gut. Und wenn du mal wieder ins Straucheln gerätst, denk einfach daran: Du bist nicht allein! Wir alle sind schon mal "gegangen", "gingen" und werden auch weiterhin "gegangen" sein. In diesem Sinne: Weiterlaufen! Und vielleicht sogar ein bisschen dabei lachen.

Gehen, ging, gegangen von Jenny Erpenbeck - Hörbuch Download | Audible Jenny Erpenbeck - Gehen, ging, gegangen - YouTube Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen | RAAbits Online "Gehen, ging, gegangen" von Jenny Erpenbeck. Inhaltlicher Überblick und Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen | RAAbits Online Jenny Erpenbeck: Gehen, ging, gegangen | Wiesbadener Bücherbasar Gehen, ging, gegangen: Roman : Erpenbeck, Jenny: Amazon.de: Bücher Goethe Book Club: Jenny Erpenbeck's Go, Went, Gone (2017) Gehen, Ging

You might also like →