Erklärung Der Rechte Der Frau Und Bürgerin

Okay, lasst uns ehrlich sein. Die Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin? Klingt erstmal nach todernstem Geschichtsunterricht. Marie Antoinette, Guillotine, und überhaupt: Revolution. Aber mal unter uns gesagt, die Olympe de Gouges hatte schon 'nen Punkt, oder?
Ich mein', klar, wir wissen alle, die Französische Revolution hat 'ne Menge Staub aufgewirbelt. "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!" riefen die Männer. Super Sache. Aber wo waren die Frauen in dieser ganzen "Freiheit"-Nummer? Abgesehen davon, dass sie die Wäsche machten und Kinder kriegten, natürlich.
Olympe dachte sich wahrscheinlich: "Moment mal, Jungs. Wir sind auch dabei! Wir zahlen Steuern, wir kriegen die Kinder, wir ertragen eure schlechten Witze… wo ist unser Mitspracherecht?" Und schwuppdiwupp, haute sie 1791 ihre eigene Version der Menschenrechte raus – diesmal eben für die Damen.
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Was steht denn da so drin?
Im Grunde genommen das, was jeder vernünftige Mensch sich denken kann. Frauen sollten die gleichen Rechte haben wie Männer. Wahlrecht, das Recht auf Bildung, das Recht auf Eigentum, das Recht darauf, nicht für dumm verkauft zu werden… die üblichen Verdächtigen eben.
Klar, klingt jetzt nicht super-revolutionär im Jahr 2024. Aber stellt euch mal vor, ihr lebt im 18. Jahrhundert und plötzlich kommt da jemand um die Ecke und sagt: "Hey, Frauen sind auch Menschen!" Das war damals ungefähr so, als würde heute jemand vorschlagen, dass Katzen Steuern zahlen sollen. (Unpopuläre Meinung: Katzen sollten definitiv Steuern zahlen. Aber das ist eine andere Geschichte.)

De Gouges war mutig. Verdammt mutig sogar. Sie hat den Finger in die Wunde gelegt und gesagt: "Eure Revolution ist nur halb so gut, wenn die Hälfte der Bevölkerung ausgeschlossen ist!" Starker Tobak, oder?
Und was ist dann passiert?
Nun ja… sagen wir mal so, die Revolutionäre waren nicht sofort begeistert. Die Idee, dass Frauen gleichberechtigt sein sollten, passte nicht so ganz in deren Weltbild. Irgendwie war es einfacher, über Freiheit zu schwadronieren, solange die Frauen brav zu Hause blieben und den Haushalt schmissen. (Unpopuläre Meinung: Männer sind manchmal komisch.)
Olympe de Gouges bezahlte ihren Mut leider mit dem Leben. Sie wurde 1793 guillotiniert. Ziemlich ironisch, wenn man bedenkt, dass sie für Freiheit gekämpft hatte.

Aber ihre Idee lebte weiter. Langsam, sehr langsam, aber sie lebte. Frauenrechtlerinnen auf der ganzen Welt beriefen sich auf ihre Erklärung. Und auch heute noch, wenn wir für Gleichberechtigung kämpfen, steht de Gouges irgendwie mit im Raum.
"Eine Frau hat das Recht, das Schafott zu besteigen; sie muss auch das Recht haben, die Rednertribüne zu besteigen." – Olympe de Gouges
Ein Zitat, das sitzt. Oder, wie man heute sagen würde: "Mic drop!"

Meine unpopuläre Meinung:
Ich finde ja, wir sollten Olympe de Gouges viel öfter feiern. Sie war eine Vorreiterin, eine Querdenkerin und eine verdammt coole Socke. Und ganz ehrlich, ohne Frauen wie sie hätten wir heute immer noch keinen Wahlrecht, keine Hosen und müssten uns anhören, dass unser Gehirn zu klein für Mathe sei. (Unpopuläre Meinung: Mathe ist sowieso überbewertet. Außer man muss seinen Kontostand checken.)
Also, das nächste Mal, wenn ihr ein Glas Wein trinkt, stoßt doch mal auf Olympe de Gouges an. Auf die Frau, die den Männern gezeigt hat, dass "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" nur dann wirklich was wert ist, wenn sie für alle gilt. Und vielleicht denken wir auch mal darüber nach, wo wir heute stehen und was noch zu tun ist. Denn, seien wir ehrlich, die Gleichberechtigung ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. (Unpopuläre Meinung: Die Welt wäre ein besserer Ort, wenn Frauen sie regieren würden.)
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meine Katze daran erinnern, dass sie Steuern zahlen muss.
