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Entzündete Wunde Wann Zum Arzt


Entzündete Wunde Wann Zum Arzt

Ach, die kleine Schramme am Knie. Kennen wir alle, oder? Ein bisschen Desinfektionsmittel drauf, Pflaster drüber und fertig ist die Laube. Meistens zumindest. Aber was, wenn die Laube anfängt zu brennen? Nicht im wörtlichen Sinne, natürlich, sondern im Sinne einer Entzündung? Dann wird's plötzlich etwas weniger lustig und etwas mehr "Hoppla, sollte ich vielleicht doch mal...?"

Ich erinnere mich da an meinen Cousin, nennen wir ihn mal Paul. Paul ist der geborene Handwerker. Alles, was er anfasst, wird entweder repariert oder umgebaut. Nur leider, und das ist das kleine Aber, ist Paul auch der geborene Tollpatsch. Schnittwunden, blaue Flecken, Prellungen – Paul sammelt die wie andere Leute Briefmarken. Eines Tages, er war gerade dabei, eine Vogeltränke für seine geliebten Finken zu bauen, hat er sich geschnitten. Nicht tief, nur so ein kleiner Ritz. "Papperlapapp," sagte Paul, "das verheilt schon."

Und es verheilte eben nicht. Stattdessen wurde es rot. Dann dicker. Dann kam der Eiter. Und dann, ja dann wurde Paul doch etwas blass um die Nase. Seine Frau, eine Krankenschwester mit dem unerschütterlichen Pragmatismus einer Gebirgsziege, schickte ihn schnurstracks zum Arzt. "Sonst hast du bald den ganzen Arm voller Eiterblasen," prophezeite sie mit einem Augenzwinkern. "Und dann kannst du die armen Vögel nicht mehr füttern!"

Die verräterischen Zeichen: Wenn's zwickt und zwackt

Was war passiert? Ganz einfach: Die Wunde hatte sich entzündet. Und wann ist denn nun "entzündet" mehr als nur ein bisschen rot? Hier sind ein paar Warnsignale, die Alarmglocken schrillen lassen sollten:

Verbrennungen behandeln | FLEXEO
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  • Rötung: Klar, eine Wunde ist am Anfang rot. Aber wenn die Rötung immer weiter um die Wunde herumwandert und immer intensiver wird, dann ist Vorsicht geboten.
  • Schwellung: Eine leichte Schwellung ist normal. Aber wenn die Wunde so dick wird, dass man kaum noch die Haut sehen kann, dann ab zum Doc.
  • Schmerz: Autsch! Eine entzündete Wunde tut weh. Und zwar nicht nur, wenn man draufdrückt, sondern auch einfach so. Ein pochender, stechender Schmerz ist ein klares Warnsignal.
  • Eiter: Der Klassiker! Gelblicher, grünlicher oder bräunlicher Eiter, der aus der Wunde austritt, ist ein untrügliches Zeichen für eine Infektion.
  • Überwärmung: Die Haut um die Wunde herum fühlt sich heiß an? Das ist kein gutes Zeichen.
  • Fieber: Wenn zu all den genannten Symptomen noch Fieber hinzukommt, dann ist höchste Eisenbahn!

Wenn der Arzt zum Helden wird

Also, wann genau sollte man den Arzt aufsuchen? Die Antwort ist einfach: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig! Wenn du dir unsicher bist, geh lieber zum Arzt und lass die Wunde checken. Der Arzt kann die Wunde reinigen, eventuell eine Salbe verschreiben oder, im schlimmsten Fall, sogar Antibiotika.

Denk dran, es geht nicht nur um die kleine Schramme am Knie. Eine unbehandelte Infektion kann sich ausbreiten und im schlimmsten Fall zu ernsthaften Komplikationen führen. Also lieber auf Nummer sicher gehen und dem Arzt einen Besuch abstatten.

Entzündete Wunde: Ursachen und Behandlungstipps
Entzündete Wunde: Ursachen und Behandlungstipps

Und was ist mit Paul passiert? Er bekam eine antibiotische Salbe, ein paar liebevolle Ermahnungen von seiner Frau und die Vogeltränke wurde – nach einer kleinen Zwangspause – fertiggestellt. Die Vögel waren glücklich und Paul lernte seine Lektion: Auch kleine Wunden können große Probleme verursachen. Also, Augen auf bei der Wundversorgung! Und im Zweifelsfall: Ab zum Arzt!

Manchmal braucht es eben eine kleine Entzündung, um uns daran zu erinnern, dass wir unseren Körper pflegen und auf ihn hören müssen. Und manchmal braucht es einen tollpatschigen Cousin, um uns das mit einem Augenzwinkern vor Augen zu führen. In diesem Sinne: Gute Besserung!

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