Einlauf Wie Oft In Der Woche

Okay, lasst uns mal über etwas sprechen, über das nicht jeder offen redet. Etwas...persönliches. Etwas, das viele mit einem leicht gerümpften Gesichtsausdruck quittieren: Einläufe. Ja, genau. Die Dinger.
Und bevor jetzt alle "Iiiih!" schreien: Hand aufs Herz, wer hat nicht schon mal darüber nachgedacht? Vielleicht nach zu vielen Weihnachtsplätzchen? Oder nach der gefühlt endlosen Familienfeier, bei der Tante Erna einem ungefragt den dritten Teller Klöße aufgedrückt hat?
Die Frage aller Fragen ist natürlich: Wie oft in der Woche ist okay? Ist es einmal zu viel? Ist jeden Tag schon krankhaft? Ich hab da so meine... sagen wir mal... unpopuläre Meinung.
Must Read
Die Einmal-die-Woche-Fraktion
Die meisten Leute scheinen bei dem Thema ja eher zurückhaltend zu sein. "Einmal im Monat reicht doch völlig!", höre ich sie sagen. "Oder am besten gar nicht!" Aber ganz ehrlich: Leben wir nicht im 21. Jahrhundert? Wir entschlacken, entgiften, entsäuern. Warum sollte der Darm da eine Ausnahme sein?
Klar, es gibt die Warnungen vor dem "Faulen Darm" und so weiter. Aber vielleicht ist mein Darm einfach nur ein bisschen... entspannter? Vielleicht mag er einfach nur ab und zu ein bisschen Nachhilfe? Ich mein ja nur.

Die Täglich-Entschlackenden
Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch die Hardcore-Entschlackungs-Gurus. Die, die morgens mit einem Glas lauwarmen Zitronenwasser starten und abends mit einem Einlauf abschließen. Respekt, sage ich da nur. So viel Disziplin habe ich leider nicht.
Ich stelle mir das Leben aber auch ein bisschen... anstrengend vor. Ständig diese Planung. Ständig die Angst, dass es vielleicht doch mal ungelegen kommt. Nein, danke. Das ist mir dann doch zu viel.
Meine Unpopuläre Meinung: Der Goldene Mittelweg
Jetzt kommt's. Trommelwirbel! Ich finde, zwei- bis dreimal die Woche ist eigentlich ganz in Ordnung. Ja, ich habe es gesagt! Verurteilt mich, wenn ihr wollt!

Ich rede hier natürlich nicht von medizinischen Einläufen. Sondern von den sanften Varianten. Die, die man sich selbst zu Hause verabreichen kann. Und ja, ich weiß, dass es vielleicht nicht die gesündeste Gewohnheit der Welt ist. Aber hey, ich rauche nicht, trinke kaum Alkohol und gehe regelmäßig joggen. Ich denke, mein Darm kann das verkraften.
Und ganz ehrlich: Danach fühle ich mich einfach... leichter. Frischer. Sauberer. Und wer kann das schon abstreiten?

Ich weiß, dass jetzt einige von euch die Stirn runzeln. Und das ist auch okay. Jeder Jeck ist anders, wie man so schön sagt. Aber vielleicht, nur vielleicht, habe ich ja den einen oder anderen dazu gebracht, zumindest mal darüber nachzudenken.
Denn mal ehrlich: Wer hat noch nie mit Verstopfung zu kämpfen gehabt? Und wer hat sich dann nicht schon mal gewünscht, er könnte einfach den Reset-Knopf drücken?
Vielleicht ist mein kleiner "Reinigungsturbo" ja gar nicht so verrückt, wie alle denken. Vielleicht ist er einfach nur... ehrlich. Und wer weiß, vielleicht ist es ja auch nur mein Weg, mit dem ganzen Wahnsinn dieser Welt klarzukommen. Ein kleiner Akt der Selbstfürsorge, der mir ein gutes Gefühl gibt.

Also, was meint ihr? Bin ich völlig verrückt? Oder gibt es da draußen noch andere heimliche Einlauf-Fans? Lasst es mich wissen! Ich bin gespannt auf eure Meinungen. (Und keine Sorge, ich werde euch nicht verurteilen. Versprochen!)
Denn am Ende des Tages ist es doch das Wichtigste, dass wir uns in unserem Körper wohlfühlen. Und wenn ein bisschen "Nachhilfe" dabei hilft, dann ist das doch völlig okay. Oder?
Okay, genug geredet. Jetzt mache ich mir erstmal einen Tee. Und dann... naja, ihr wisst schon. 😉
