Eine Hand Wäscht Die Andere Englisch

Also, Leute, setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee (oder 'n Bier, ist mir wurscht), und hört mal zu. Ich erzähl euch was über 'ne deutsche Redewendung, die so alt ist, dass eure Oma sie wahrscheinlich schon ewig verwendet. Und zwar geht’s um: "Eine Hand wäscht die andere."
Klingt erstmal komisch, oder? Stell dir vor, du stehst da, nur eine Hand zur Verfügung, und versuchst, die andere sauberzukriegen. Klingt nach 'ner ziemlichen Fummelarbeit, nicht wahr? Aber keine Sorge, es geht hier nicht um akrobatische Körperpflege. Es geht um was ganz anderes…
Was bedeutet das ganze Händewaschen denn nun?
Im Grunde bedeutet "Eine Hand wäscht die andere" so viel wie: "Ich tu dir was Gutes, und du tust mir was Gutes." Es ist ein Austausch von Gefälligkeiten, ein Quid pro Quo, wie die Lateiner sagen würden, wenn sie nicht schon längst Latein hinter sich gelassen hätten. Denk an 'ne Kaffeemaschine im Büro. Du leerst den Filter, ich füll das Wasser nach. Eine Hand wäscht die andere, und alle sind glücklich und koffeiniert.
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Oder stell dir vor, dein Nachbar hilft dir beim Umzug deiner gigantischen Topfpflanze, die aussieht wie ein Alien aus 'nem Sci-Fi-Film. Im Gegenzug hilfst du ihm, seinen Rasen zu mähen, der aussieht, als hätte er 'ne Dauerwelle. Eine Hand wäscht die andere. Es ist wie 'ne win-win-Situation, nur dass es hier um Hände und nicht um Computer geht.
Die dunkle Seite der Macht (äh, des Händewaschens)
Aber, und jetzt kommt der Knackpunkt, es gibt auch 'ne dunkle Seite. Manchmal wird "Eine Hand wäscht die andere" nämlich benutzt, um korrupte Deals zu beschreiben. Politiker, die sich gegenseitig Gefallen tun, Unternehmen, die sich unter der Hand was zustecken. Dann wird das mit dem Händewaschen plötzlich ziemlich schmutzig. So schmutzig, dass man am liebsten Desinfektionsmittel in 'nem 50-Liter-Kanister bräuchte!

Also, merk dir: Wenn jemand "Eine Hand wäscht die andere" sagt und dabei zwinkert, solltest du vielleicht ein bisschen genauer hinschauen. Vielleicht waschen die Hände ja gerade was, was besser im Dunkeln bleiben sollte. Stichwort: Steuerhinterziehung!
Woher kommt dieser Händewasch-Wahnsinn überhaupt?
Die Redewendung ist uralt. So alt, dass sie wahrscheinlich schon bei den alten Römern existiert hat. Angeblich gab es schon im alten Rom ähnliche Sprichwörter, die auf den gegenseitigen Nutzen hinweisen. Vielleicht haben die Römer ihre Togas gegenseitig gewaschen? Wer weiß! Fest steht jedenfalls: Die Idee, dass Geben und Nehmen eine gute Sache ist, ist so alt wie die Menschheit selbst.

Und wisst ihr, was ich am allerlustigsten finde? Die Redewendung existiert nicht nur im Deutschen! Auch in anderen Sprachen gibt es ähnliche Ausdrücke. Im Englischen sagt man zum Beispiel: "You scratch my back, I’ll scratch yours." Was im Prinzip dasselbe ist, nur dass man sich hier gegenseitig den Rücken krault. Klingt irgendwie entspannter als Händewaschen, oder?
Fazit: Hände hoch für "Eine Hand wäscht die andere"!
Also, was lernen wir daraus? "Eine Hand wäscht die andere" ist 'ne clevere Redewendung, die uns daran erinnert, dass Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe wichtig sind. Solange es nicht zu korrupt wird, versteht sich. Und wenn doch, dann erinnert euch an den Desinfektionsmittel-Kanister.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meinem Nachbarn beim Rasenmähen helfen. Vielleicht kriege ich dann endlich mal 'nen ordentlichen Espresso von ihm. Eine Hand wäscht die andere, ihr wisst ja!
Ach, und falls ihr euch fragt, ob ich mir gerade selbst die Hände wasche, während ich diesen Artikel schreibe: Ähm, nein. Aber ich hab mir gerade 'ne Tasse Kaffee geholt. Das zählt doch auch irgendwie, oder?
Prost und bis zum nächsten Mal, wenn wir uns wieder über deutsche Redewendungen amüsieren!
